Kölner Dom

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Kölner Dom
UNESCO-Welterbe
UNESCO-Welterbe-Emblem

Kölner Dom von Osten.jpg
Staatsgebiet: DeutschlandDeutschland Deutschland
Typ: Kultur
Kriterien: (i)(ii)(iv)
Referenz-Nr.: 292
UNESCO-Region: Europa und Nordamerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1996  (Sitzung 20)
Erweiterung: 2008
Rote Liste: 2004–2006
Westfassade, 2013, Arbeitsgerüst mit Steinschlagschutz am Nordturm
Kölner Dom mit Hohenzollernbrücke bei Anbruch der Dunkelheit
Dom, Hauptbahnhof und Hohenzollernbrücke
Blick auf Kölner Dom und St Martin am Abend

Der Kölner Dom (eigentlich die Hohe Domkirche Sankt Petrus) ist eine römisch-katholische Kirche in Köln unter dem Patrozinium des Apostels Petrus.[1] Der Kölner Dom ist die Kathedrale des Erzbistums Köln sowie Metropolitankirche der Kirchenprovinz Köln und war bis Ende 2009 auch Pfarrkirche der Domgemeinde; er ist seit 2010 von der Pfarrseelsorge exemt.[2] Der Kölner Dom ist seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Kölner Dom ist mit 157,38 Metern Höhe nach dem Ulmer Münster das zweithöchste Kirchengebäude Europas sowie das dritthöchste der Welt. Der Kölner Dom steht rund 250 Meter vom Rhein entfernt an der ehemaligen nördlichen römischen Stadtgrenze in direkter Nachbarschaft von Hauptbahnhof, Hohenzollernbrücke, Museum Ludwig und Römisch-Germanischem Museum. Er ist auf dem Domhügel rund 17 m über dem Rhein von einer modernen Betonkonstruktion, der Domplatte, umgeben. Seine Adresse ist Domkloster 4, 50667 Köln.

Der Kölner Dom ist eine der größten Kirchen im gotischen Baustil. In ihm sehen viele Kunsthistoriker eine einmalige Harmonisierung sämtlicher Bauelemente und des Schmuckwerks im Stil der spätmittelalterlich-gotischen Architektur verwirklicht. Wichtig zum Verständnis ist, dass der Kölner Dom zwar im 13. Jahrhundert (Gotik) begonnen, aber erst nach jahrhundertelangem Baustopp im 19. Jahrhundert (Neugotik) vollendet wurde. Daher ist seine Westfassade, die charakteristische Doppelturmfront, weitgehend im industrialisierten 19. Jahrhundert gebaut worden, jedoch nach mittelalterlichen Plänen, die 1814/1816 wiedergefunden wurden. Die mittelalterliche Gotik hat nur zwei bedeutende Kirchtürme dieser durchbrochenen Bauart hervorgebracht: Straßburg und Freiburg. Alle anderen ähnlichen Türme wie beispielsweise in Ulm oder Regensburg sind Werke der Neugotik des 19. Jahrhunderts.

Die Westfassade mit den beiden Türmen ist über 7100 m² groß und ist die größte Doppelturmfassade der Welt. Der Kölner Dom war von 1880 bis 1884 das höchste Gebäude der Welt. Er ist zudem die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Deutschlands: das Domkapitel gibt 20.000 bis 30.000 Besucher pro Tag an,[3] das entspricht sieben bis acht Millionen Besuchern jährlich.[4] Im August 2005 besuchte ihn Papst Benedikt XVI. zum Weltjugendtag 2005. Daran erinnert im Mittelschiff eine vom Kölner Bildhauer Heribert Calleen gestaltete bronzene Gedenktafel.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antike und frühmittelalterliche Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühchristliches Baptisterium östlich des Domchors

Unter dem Dom wurden Reste römischer Wohnhäuser des 1. bis 4. Jahrhunderts ausgegraben. Im späten 4. oder im 5. Jahrhundert entstand unter dem Chor des heutigen Domes ein 30 bis 40 m langer Apsidenbau, der vielleicht schon eine erste Kirche war. Der Apsidenbau wurde noch im 5. oder frühen 6. Jahrhundert durch einen ähnlich großen Bau abgelöst. In diesen Bau wurden in den 530er-Jahren reiche fränkische Fürstengräber eingebracht, was auf eine kirchliche Nutzung hinweist. Darüber entstand in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts eine neue Kirche, die archäologisch durch ihre schlüssellochförmige Kanzel (Ambo) erkennbar ist. Diese Kirche bestand wohl bis um 800 und wuchs in Richtung Westen bis etwa zur Größe des nachfolgenden Alten Domes.

Außerdem befinden sich noch östlich des heutigen Domchores die Überreste eines aus dem 6. Jahrhundert stammenden Baptisteriums (ein von einer Kirche abgetrennter Taufraum). Es besitzt noch ein achtseitiges Taufbecken (Taufpiscina). Das Baptisterium selbst war erst rechteckig, wurde dann kreuzförmig erweitert, und war schließlich wieder rechteckig. Es war über zwei seitliche Gänge mit der Kirche verbunden. Das Baptisterium wurde wahrscheinlich im 9. Jahrhundert beim Bau des alten Domes abgerissen und durch einen im alten Dom aufgestellten Taufstein ersetzt.

Alter Dom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Hildebold-Dom
Der alte, karolingische Dom, Nachzeichnung aus dem Hilliniuscodex der Kölner Dombibliothek nach Hasak, Dom, 1911
Gerokreuz – ältestes erhaltenes Großkruzifix nördlich der Alpen

Der Alte Dom oder Hildebold-Dom ging dem heutigen Dom unmittelbar voraus. Er wurde am 27. September 873 geweiht. Zu dieser Zeit war Erzbischof Hildebold schon lange tot. Er mag für Teile des merowingischen Vorgängerdoms in seiner letzten Umbauphase noch als Bauherr und als Stifter fungiert haben, insbesondere für dessen Westteil mit dem St.-Galler-Ringatrium. Aber vielleicht gründete er auch selbst den Alten Dom, der nach den archäologischen Quellen ab 800 entstanden sein könnte.

Der Alte Dom hatte ein Langhaus, das an beiden Enden durch Querhäuser begrenzt wurde. Er war Vorbild für viele europäische Kirchen aus seiner Zeit und beherbergte schon das im 10. Jahrhundert entstandene Gerokreuz, das zweitälteste erhaltene Monumentalkruzifix Europas. Der Alte Dom sollte 1248 nach und nach abgerissen werden, um mit dem Bau des neuen gotischen Domes beginnen zu können. Dabei sollte erst nur der Ostchor mit Brand abgerissen werden, doch dabei brannte fast der gesamte Dom ab. Seine Westteile wurden provisorisch wiederhergestellt, damit dort Messen gefeiert werden konnten. Noch im selben Jahr begann der Bau des heutigen Kölner Domes.

Erste Bauperiode des neuen Doms[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundrisse des alten und neuen Doms
Chordurchschnitt, Südseite

Der Kölner Erzbischof und Reichserzkanzler Rainald von Dassel brachte am 23. Juli 1164[6] von Mailand nach Köln die Reliquien der Heiligen Drei Könige. Die Reliquien hatte ihm der Kaiser Friedrich I. aus dessen Kriegsbeute geschenkt. Sie führten viele Pilger in den alten Dom, so dass er zu klein wurde. Daher wurde um 1225 geplant, einen neuen Dom zu bauen. Der neue gotische Dom wurde am 15. August 1248 nach einem Plan des Dombaumeisters Gerhard von Rile begonnen. Vorbild – vor allem für den Grundriss – war die Kathedrale von Amiens, allerdings wurde in Köln ein gegenüber Amiens stärker regularisiertes 12-Eck-Schema verwendet und das Langhaus fünfschiffig und nicht dreischiffig ausgeführt.[7] Als Baumaterial verwendete man vor allem Trachyt vom Drachenfels aus dem Siebengebirge.[8]

1265 war der Kapellenkranz bis in die Gewölbe fertiggestellt, 1277 weihte Albertus Magnus den Altar der Domsakristei. Nachdem Köln 1288 infolge der Schlacht bei Worringen de facto freie Reichsstadt geworden war, blieb der Dom zwar noch der nominelle Sitz des Erzbischofs, jedoch betrat dieser seine Kathedrale nur relativ selten. Dies tat dem Baufortschritt zunächst keinen Abbruch, da Bauherr nicht der Erzbischof, sondern das Domkapitel war.

Zwischen 1304 und 1311 wurden die 17,15 Meter hohen Fenster des Oberchores eingesetzt: Sie zeigen 48 Könige abwechselnd mit und ohne Bart. Vermutlich sind die Bärtigen die 24 Ältesten der Apokalypse, die Bartlosen die Könige von Juda, die alttestamentlichen Vorgänger Christi. Die Könige sind ungefähr 2,25 Meter hoch. Das Achsenfenster zeigt die Heiligen Drei Könige, wie sie Maria mit dem Kind huldigen. Die Gesamtfläche der Chorfenster beträgt 1350 m². Es ist einer der größten erhaltenen Glasmalerei-Zyklen des Mittelalters. Mittlerweile sind zwar viele Einzelheiten verloren gegangen, aber der ursprüngliche Farbklang blieb erhalten. Der Chor wurde am 27. September 1322 geweiht, zugleich wurden die Reliquien der Heiligen Drei Könige dorthin überführt. Auch die im alten Hildebold-Dom beigesetzten Erzbischöfe Gero, Reinald von Dassel, Philipp von Heinsberg, Engelbert I. und Konrad von Hochstaden wurden in den neuen Chor übertragen.

Um 1331 wurde das Fundament für die südlichen Seitenschiffe des Langhauses ausgehoben. 1333 besuchte Petrarca den Dom und lobte seine Schönheit. Das Fundament der Südseite war, wie ein Münzfund vom 14. April 1994 vier Meter unter dem Südturm belegt, gegen 1360 gelegt und die aufgehenden Partien der Fassade konnten versetzt werden. Hinsichtlich des erhaltenen, über 4 Meter hohen und 1,66 Meter breiten Fassadenplans bestehen in der Forschung Divergenzen seiner Datierung entweder in die Chorbauphase (um 1280)[9] oder in die Zeit der Grundsteinlegung des Westbaus (um 1360)[10]. Um 1375 entstand der Figurenschmuck des Petersportals, das in seinen Archivoltenfiguren parlerischen Einfluss zeigt. Der erste Bauabschnitt der Westfassade entstand unter Michael von Savoyen, der von 1353 bis um 1390 als Dombaumeister nachweisbar ist und mit dem Prager Dombaumeister Peter Parler verwandt war. Unter seiner Leitung schritt der Bau so weit fort, dass am 7. Januar 1389 anlässlich der Eröffnung der neu gegründeten Universität eine Messe gelesen werden konnte. Ab 1395 war Andreas von Everdingen Dombaumeister († vor 1412). 1410 erreichte der Südturm das zweite Geschoss; bald darauf wurde am benachbarten Hochgericht in einem hölzernen Glockenstuhl die erste Kirchenglocke aufgehängt (die Dreikönigen- oder Blutglocke von 1418). Als Dombaumeister folgte Nikolaus van Bueren (1380–1445), in dessen Zeit 1437 die Glocken in den Südturm eingehängt werden konnten (Turmhöhe damals 59 Meter).[11] 1448/49 wurden die Großglocken Pretiosa (11.500 kg) und Speciosa (5.200 kg) gegossen und im Südturm in einer Höhe von 57 Metern aufgehängt. Die Arbeiten am Südturm wurden danach weitgehend eingestellt.[12]

Der unfertige Dom um 1824, nach Max Hasak: Der Dom zu Köln, 1911

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts ließ die Bauintensität stetig nach. Letzter bekannter Dombaumeister war ab 1469 Johann Kuene van Franckenberg, der 1491 letztmals genannt wurde. Um 1500 fand noch die Grundsteinlegung des Nordturms statt. Seit 1510 wurden die Arbeiten am Dom sukzessive eingestellt. Jüngere Forschungen nehmen bereits für die Zeit nach 1530 einen weitgehenden Baustopp an, auch wenn noch Geld für Ausstattung und Reparaturen floss. Leonard Ennen berichtet, dass im Jahre 1559 die letzte Geldausgabe für die Bautätigkeit floss und 1560 ein vollständiger Baustopp erfolgte,[13] nachdem das Domkapitel 1560 offiziell die Finanzierung weiterer Dombauarbeiten beendete.[14]

Mittlerweile wurde seit 1515 am Petersdom in Rom gebaut, nach völlig neuen Maßstäben für die Kirchenarchitektur. Und der zur Finanzierung des römischen Neubaus allenthalben veranstaltete Ablasshandel gab den letzten Anstoß zur Reformation Martin Luthers (95 Thesen 1517), wodurch die Pilgerströme deutlich abnahmen, was zu finanziellen Problemen des Kölner Doms führte.[15]

Am 5. Januar 1531 wurde Ferdinand I., der Bruder Kaiser Karls V., im Dom zum deutschen König gewählt. 1744 bis 1770 wurde der benutzte Raum zunehmend barock umgestaltet.

Von 1794 an kamen starke Beschädigungen infolge der französischen Besatzung Kölns hinzu. Im November 1796 verfügten die französischen Besatzer die Einstellung der Gottesdienste im Dom. Der Dom wurde von den napoleonischen Truppen als Pferdestall und Lagerhalle genutzt.

Am 4. Januar 1804 erfolgte die Rückkehr des Dreikönigenschreins, den das Domkapitel 1794 vor dem Einmarsch der Franzosen (Oktober 1794) nach Westfalen hatte bringen lassen. Am 20. November 1814 forderte Joseph Görres im „Rheinischen Merkur“ den Weiterbau des Domes.

Über 300 Jahre bestimmte der unfertige Kölner Dom die Silhouette der Stadt. Der Dom verfiel in den Jahrhunderten zu einer Bauruine, sogar sein Abriss wurde erwogen.[16] Bis 1868 befand sich auf dem unvollendeten Südturm des Kölner Doms der Domkran, ein mehr als 25 Meter hoher hölzerner Drehkran aus dem 14. Jahrhundert.[17] Aus dieser Zeit stammt wohl der ironische Kölner Ausspruch, dass, wenn der Dom einmal fertig sei, die Welt untergehe.

Zweite Bauperiode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1814/1816 wiederentdeckter Fassadenriss des Kölner Doms

Die zweite Bauperiode des Kölner Domes wurde mit dem überarbeiteten Plan der Westfassade (Riss F) eingeleitet. Des Planes eine Hälfte fand Georg Moller 1814 auf dem Speicher des Gasthofes Zur Traube in Darmstadt und zeigt den Nordturm. Die andere Hälfte zeigt den Mittelbau mit Südturm und wurde 1816 von Sulpiz Boisserée in Paris bei einem Antiquar gefunden. Der Plan ist 4,05 m hoch und aus 20 Pergamenten zusammengeklebt.[18] Er könnte vom Dombaumeister Arnold, dem Nachfolger Gerhards, stammen[19] oder auch erst um 1350/60 unter Meister Michael entstanden sein.[20]

Außerdem lenkten um 1800 die mittelalter-begeisterten Romantiker das öffentliche Interesse auf den unvollendeten Dom, der zudem in der sich verstärkenden Nationalbewegung als Symbol für die deutsche Einheit Bedeutung erhielt. Dies wurde jedoch auch von vielen kritisiert: Die Katholiken befürchteten einen Verlust der sakralen gegenüber der nationalen Bedeutung des Doms. Die Protestanten vertraten den Standpunkt, seine Vollendung sei Geldverschwendung, da Katholiken nicht für die gesamtdeutsche Sache zu begeistern seien. Und die Demokraten meinten, der Dombau solle nur von der Konstitutionalisierung Deutschlands ablenken.

Die Vollendung trieben neben anderen Joseph Görres und Sulpiz Boisserée voran. Sie gründeten am 15. Januar 1842 den Zentral-Dombau-Verein zu Köln, der vor allem für die Vollendung Geld sammeln sollte. Geld gab auch der Staat Preußen. Bald darauf, am 4. September 1842, legten der preußisch-protestantische König Friedrich Wilhelm IV., der Koadjutor und der spätere Erzbischof Johannes von Geissel den Grundstein für den Weiterbau des Kölner Doms. Der Stein wurde auf den noch unvollendeten Südturm hochgezogen und dort eingemauert. Friedrich Wilhelm IV.: „Hier, wo der Grundstein liegt, dort mit jenen Türmen zugleich, sollen sich die schönsten Tore der ganzen Welt erheben.“

Am 19. Oktober 1820 wurde ein Einbruch in den Kölner Dom bekannt, bei dem wertvolle Teile des Dreikönigsschreins herausgebrochen und gestohlen wurden.

Kölner Dom um 1820, gesehen vom Alten Botanischen Garten; Stahlstich von Henry Winkles nach einer Zeichnung von Theodor Verhas

Vor der Grundsteinlegung richtete Friedrich Adolf Ahlert 1823 die Dombauhütte wieder ein, so dass erste Restaurierungsarbeiten beginnen konnten.[21] Nach Ahlerts Tod 1833 folgte Ernst Friedrich Zwirner als Dombaumeister nach (bis 1861). Er entwarf die Pläne zur Vollendung des Domes, einschließlich der Pläne für die 1855 vollendete Südfassade, an denen Karl Friedrich Schinkel, Sulpiz Boisserée und König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen mitarbeiteten.

Kölner Dom, 1855

Die erste Grundsteinlegung wurde zur 600. Wiederkehr mit einem dreitägigen Fest vom 14. bis 16. August 1848 gefeiert. Dabei verunglückte am 15. August eine Frau. Darüber berichtete die Düsseldorfer Zeitung am 17. August 1848: „Ein von dem Thurme des Domes gestürzter Stein traf ein unter der Menge von Zuschauern am Thurme stehendes Frauenzimmer auf den Kopf, so daß dasselbe, ohne ein Lebenszeichen von sich zu geben, todt zur Erde fiel.“ 1848 wurden auch provisorische Holzdecken im Lang- und Querhaus eingesetzt. 1863 war das Innere des Doms vollendet. Die Trennwand zwischen Chor und Langhaus fiel nach 560 Jahren. Ab 1863 wurde an der Westfassade weitergebaut.

Der Dom kurz vor der Fertigstellung 1880

1880 wurde der Dom nach über 600 Jahren vollendet, getreu den Plänen der Kölner Dombaumeister des Mittelalters und dem erhaltenen Fassadenplan aus der Zeit um 1280. Allerdings wurden die Fassaden des Querhauses eine Schöpfung des 19. Jahrhunderts, da von ihnen keine mittelalterlichen Pläne vorlagen. Beim Bau setzten die Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner und Richard Voigtel modernste Techniken ein, insbesondere für den Dachbau – eine neuzeitliche Eisenkonstruktion – und die Türme. Die verbaute Steinmasse beträgt ungefähr 300.000 t. Das mit 157,38 m vier Jahre lang höchste Gebäude der Welt wurde Ende 1884 vom Washington Monument (169,3 m) übertroffen.

Dom um 1900

Das Ende des Dombaus wurde am 15. Oktober 1880 mit einem Fest gefeiert, das Wilhelm I. zur öffentlichen Repräsentation und als identitätsstiftendes Element des neun Jahre zuvor gegründeten Reiches nutzte. Damals waren die Spitzen des Domes allerdings noch eingerüstet, was auf den zahlreichen Postkarten geflissentlich retuschiert wurde. Einen Tag später, am 16. Oktober 1880 fand ein legendärer historischer Umzug statt, der in zahlreichen Stichen überliefert ist. Allerdings fand das Fest in der Zeit des Kulturkampfs statt: Der amtierende Kölner Erzbischof Paulus Melchers war verbannt, das Domkapitel und viele Mitglieder der Kölner Bürgerschaft boykottierten es. Das Gerüst wurde vom Frühjahr 1881 bis 1883 (andere Angaben: 1882) abgebaut. Die damalige Farbe des Steines wird als hellbeige beschrieben.

Erhaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dom ist mit verschieden Gesteinen gebaut, die aufgrund ihrer Eigenschaften unterschiedlich stark verwittern.[22]

Die Verwitterung wird seit 1904 bekämpft: Von 1904 bis 1939 erneuerte die Dombauhütte das gesamte Strebewerk am Chor. Des Chores (fast) gesamte innere Schale und auch die Fenstermaßwerke des Hochchores stammen noch aus der Anfangsphase von 1248 bis 1322.[23]

4. April 1945, kurz vor Kriegsende

Größere Schäden erlitt der Dom während des Zweiten Weltkrieges unter anderem durch 70 Bombentreffer. Von Brandbomben ausgelöste Brände wurden von Mitarbeitern, die in und auf dem Dom postiert waren, sofort gelöscht. Durch die Bombentreffer stürzten, unter anderem im Langhaus, einige Deckengewölbe ein, das Dach jedoch blieb dank der Stabilität des eisernen Dachstuhls bestehen. Die sogenannte Kölner Domplombe schützte jahrzehntelang den Nordturm vor dem Zusammenbruch. 1946 begannen archäologische Ausgrabungen durch Otto Doppelfeld, die bis 1997 andauerten. 1948 wurde der 700. Jahrestag der Grundsteinlegung in einem stark beschädigten Dom gefeiert.

Ab 1956 erfüllte er seine Funktion für die Menschen wieder. Insbesondere in den folgenden Jahrzehnten waren Saurer Regen und Luftverschmutzung die Hauptursachen für den Steinfraß und die zunehmende Dunkelfärbung des Steins.[24] Ab den 1990er-Jahren ließen diese Wirkungen dank der Maßnahmen zur Luftreinhaltung nach. Die Dombaumeister kämpfen seit Fertigstellung des Domes gegen den Zerfall und Beeinträchtigung durch Vogelexkremente. Die Dombauhütte testete zahlreiche Mittel zur Konservierung der Steine.[25]

In der einschlägigen Literatur umstritten ist, in welchem Grade die Vollendung und die Erhaltung des Doms dem jeweiligen Zeitgeschmack unterworfen sind. Die Vollendung des Doms erscheint aus heutiger Sicht unverkennbar neugotisch geprägt, obwohl die Dombaumeister bemüht waren, möglichst genau den vorliegenden Fassadenplänen zu folgen.[26] Die erste denkmalpflegerische Wiederherstellung nach dem Krieg war durch das Bestreben gekennzeichnet, die Architektur teilweise zu vereinfachen und mit zeitgenössischen Skulpturen und Stilelementen anzureichern[27], während bis zur Gegenwart die Bemühung vorherrscht, die Bauteile möglichst im jeweiligen Zeitstil materialgerecht wiederherzustellen und zu erhalten.

Weltkulturerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kölner Dom Luftbild, 2016

Der Kölner Dom wurde 1996 von der UNESCO als eines der europäischen Meisterwerke gotischer Architektur eingestuft und zum Weltkulturerbe erklärt. Am 5. Juli 2004 wurde er wegen der „Gefährdung der visuellen Integrität des Doms und der einzigartigen Kölner Stadtsilhouette durch die Hochhausplanungen auf der dem Dom gegenüberliegenden Rheinseite“ vom UNESCO-Welterbekomitee auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Bei Verhandlungen am 13. Juli 2005 auf der UNESCO-Konferenz im südafrikanischen Durban wurde die endgültige Entscheidung um ein Jahr vertagt. Den deutschen Behörden sollte die Möglichkeit gegeben werden, bis Ende 2005 Informationen über geplante Baumaßnahmen in Köln-Deutz einzureichen. Für die folgenden Jahre waren dort noch mehrere Neubauten geplant.

Im Juli 2006 entschied das Welterbekomitee auf seiner 30. Tagung im litauischen Vilnius, den Kölner Dom von der Roten Liste des gefährdeten Welterbes zu streichen.[28] Damit wurde den geänderten Bauplänen für das rechtsrheinische Ufer Rechnung getragen; außer dem bereits fertiggestellten Kölntriangle sollen dort keine weiteren Hochhäuser mehr entstehen.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kölner Dom hat drei Portale, ein Nord-, ein Süd- und ein Westportal. Jedes Portal gliedert sich in drei Unterportale, eins links, eins rechts und eins in der Mitte. Fast alle Unterportale haben einen eigenen Namen.

Westportal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links ist das Drei-Königs-Portal. Es stammt von Peter Fuchs und wurde zwischen 1872 und 1880 geschaffen.

Rechts ist das Petersportal. Es stammt von 1370/80 und ist das einzige original mittelalterliche Portal des Kölner Doms. Allerdings sind nicht alle gezeigten Figuren mittelalterlich, sondern nur die ersten drei türseitigen Figuren auf der linken und die zwei ersten auf der rechten Seite. Die anderen Figuren stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die Figuren unterscheiden sich deutlich in der Farbe und der Bearbeitungsqualität. Die fünf mittelalterlichen Figuren sind deutlich von der Parler-Familie beeinflusst, mit der der in Köln tätige Baumeister Michael verwandt war.

In der Mitte ist das Hauptportal des Doms. Es hat als Einziges keinen besonderen Namen.

Südportal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südportal während der Domwallfahrt 2006

Links ist das Ursulaportal, in der Mitte das Passionsportal, rechts das Gereonsportal.

Die Portalskulpturen wurden von Ludwig Schwanthaler 1847 entworfen und von Christian Mohr von 1851 bis 1869 gemeißelt. Die Skulpturen stellen einen Höhepunkt romantisch-nazarenischer Bildhauerkunst religiösen Inhalts in Deutschland dar. Die Portaltüren erneuerte 1948 Ewald Mataré. Ihm half dabei sein damaliger Schüler Joseph Beuys.[29]

Darüber hinaus ist die gesamte Südfassade eines der bedeutendsten und künstlerisch vollkommensten Werke der Neugotik.

Nordportal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links ist das Bonifatiusportal, in der Mitte das Michaelsportal, rechts das Maternusportal.

Das Gesamtprogramm der nördlichen Querhausfassade des Doms befasst sich inhaltlich-thematisch mit der Gründungsgeschichte des Christentums. Es beginnt mit der Übergabe des Hirtenamtes an Petrus. Das Maternusportal zeigt speziell die Entstehung der Kölner Kirchenprovinz. Maternus gilt als erster Schüler Petri und war der erste Bischof Kölns. Er übertrug das „apostolische Lehramt auf den Kölner Stuhl“. Die sich darum herum gruppierenden Heiligen fungieren dabei als Zeugen für dieses Ereignis.

Langhaus gen Osten

Hauptschiff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hauptschiff des Kölner Domes ist mit 144,00 Metern das längste Kirchenschiff Deutschlands und eines der längsten der Welt. Sein Gewölbe ist 43,35 Meter hoch. Damit hat der Kölner Dom das vierthöchste Kirchenschiffgewölbe der Welt. Nur die Gewölbe der Kathedrale von Palma de Mallorca (43,74 Meter), des Mailänder Domes (46,80 Meter), und der Kathedrale von Beauvais (48,50 Meter) sind höher.

Chorkapellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

von links nach rechts (von Norden nach Süden):

  • Kreuzkapelle mit dem Gerokreuz (um 970); mit der dahinter liegenden Sakramentskapelle
  • Engelbertuskapelle mit dem Georgsaltar
  • Maternuskapelle mit der Dreikönigentafel (16. Jahrhundert)
  • Johanneskapelle mit dem Kreuzigungsaltar, dem Allerheiligenfenster, dem Jakobus- und dem Marienfenster, um 1320.
  • Achskapelle / Dreikönigenkapelle mit dem „Fenster der heiligen Übereinstimmung“ des Alten und Neuen Bundes, um 1260, und einer neugotischen Ausstattung mit der Füssenicher Madonna.
  • Agneskapelle (früher Irmgardiskapelle) mit ihrem Sarkophag um 1100, Fenster um 1320.
  • Michaelkapelle mit dem Thomas- und dem Johannesfenster, um 1320.
  • Stephanuskapelle mit dem „Fenster der heiligen Übereinstimmung“ des Alten und Neuen Bundes, um 1290.
  • Marienkapelle mit dem Dreikönigsaltar von Stefan Lochner, auch Kölner Dombild oder Altar der Kölner Stadtpatrone genannt und mit der „Mailänder Madonna“ (nach 1260, vor 1290)

Fenster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Kölner Domfenster
Fenster im Kölner Dom (Detail)
Beweinungsfenster im Kölner Dom (Detail)

Die Fenster des Kölner Doms bedecken eine Fläche von rund 10.000 m², wovon etwa 1.500 m² aus dem Mittelalter erhalten sind.

Damit stammen sie aus unterschiedlichen Epochen und prägen den Gesamteindruck des Domes. Sie spiegeln deutlich den jeweiligen zeitgenössischen Anspruch an die Gestaltung und die Funktion der Fenster. So wurden die Fenster des Kapellenkranzes, der zunächst ausschließlich Geistlichen vorbehalten sein sollte, um das Jahr 1260 mit Ausnahme des zentralen Achskapellenfensters rein ornamental verglast und erst 1330/1340 mit einem figürlichen Bildprogramm für die durchreisenden Pilger ausgestattet.[30] Das Fenster in der zentralen Dreikönigenkapelle von 1260 ist das älteste erhaltene Domfenster.[31]

Die spätmittelalterlichen Fenster im nördlichen Seitenschiff spiegeln das Ende der ersten Bauperiode des Domes wider. Aus der zweiten Bauperiode im 19. Jahrhunderts finden sich typische Fenster im südlichen Seitenschiff wie das Bayernfenster. Verluste aus dem Zweiten Weltkriege zeigen sich teilweise bis heute, aber nach und nach werden provisorisch reparierte oder ersetzte Fenster restauriert oder durch moderne Fenster ersetzt. Das Neuste ist in der Südfassade das große Richter-Fenster.

Dach und Dachstuhl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dachflächen des Kölner Doms nehmen über 12.000 m² ein.[32][33][34] Sie sind mit großformatigen 3 mm dicken Bleiplatten gedeckt.[32][33] Die Bleiplatten wiegen zusammen rund 600 Tonnen.[34]

Der Dachstuhl ist nicht aus Holzbalken, sondern aus Eisenträgern zusammengesetzt.[33]

Krypta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine moderne dreischiffige Krypta entstand 1960 in einem Teil des Ausgrabungsbereiches unter dem Hochchor. Die Krypta wurde von Dombaumeister Willy Weyres entworfen und im leicht erhöhten Mittelschiff von Erlefried Hoppe mit einer Stuckdecke gestaltet.[35]

Östlich schließt sich hinter einem schmiedeeisernen Gitter von Paul Nagel die erzbischöfliche Gruft an. Sie entstand zwischen 1958 und 1969 auf Initiative von Joseph Kardinal Frings und enthält die Grabkammern mehrerer Erzbischöfe seit dem 19. Jahrhundert.[36]

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kölner Dom ist die zentrale Kirche des Erzbistums Köln und verfügt daher über eine überaus reiche künstlerische Ausstattung. Neben den bei den Chorkapellen bereits genannten Kunstwerken gehören dazu:

Reliquien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreikönigenschrein

Dreikönigenschrein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dreikönigenschrein ist im Chorraum zentral aufgestellt und dominiert ihn dadurch. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist in Europa die größte Mittelalterliche Goldschmiedearbeit.

Der Schrein ist 220 cm lang, 110 cm breit und einer 153 cm hoch und im Stile einer Basilika gestaltet. Ihn schmücken 74 getriebene Figuren aus vergoldetem Silber. Den kostbaren Schrein gliedern und umschließen gegossene Metallkämme an den Giebelfeldern der Front- und Rückseite, farbige Bänder aus Emailstreifen, blaugoldene Inschriftenzeilen und edelsteinbesetzte Filigranplatten. Über 1000 Edelsteine und Perlen erhöhen seinen Glanz. Zahlreiche antike Gemmen und Kameen stellen schon alleine mit 300 geschnittenen Steinen weltweit die größte Bildsammlung antiker Bildsteine des Mittelalters dar. Der Schrein beherbergt die als Gebeine der heiligen drei Könige verehrten Reliquien und ist jährlich am 6. Januar das Ziel der Sternsingerwallfahrt.[37]

Reliquie von Papst Johannes Paul II.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fassung der Reliquie von Papst Johannes Paul II.

Der Dom verfügte seit dem 9. Dezember 2013 über eine Blutreliquie von Papst Johannes Paul II., die jedoch Anfang Juni 2016 unbemerkt von den Domschweizern durch Unbekannte aus dem öffentlich zugänglichen Reliquiar gestohlen wurde. Bei der Reliquie handelt es sich um ein Stoffläppchen mit einem Bluttropfen des Papstes, der auf seinen Krummstab gestützt vor einem Portal des Doms dargestellt wird. Sie befand sich bis zu ihrem Diebstahl an der Wand des nördlichen Querhauses. Das nicht entwendete Silberreliquiar wurde vom Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim geschaffen.[38][39]

Chorgestühl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das spätmittelalterliche Chorgestühl aus den Jahren 1308–1311 ist mit 104 Sitzplätzen das größte in Deutschland und reserviert als Besonderheit jeweils einen Platz für den Papst und den Kaiser. Das Chorgestühl ist reichhaltig geschnitzt. Weitere Schnitzereien befinden sich unterhalb der aufklappbaren Sitzflächen. Einige der Schnitzereien sind derb.[40]

Chorschrankenmalerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Chorschrankenmalerei hat 21 erzählenden Darstellungen, die 1332–1344 in Tafelmalereimaltechnik geschaffen wurden. Auf der Südseite wird die Geschichte der hl. drei Könige in sieben Bildern gezeigt. Die Bilder dokumentieren den Stolz der Besitzer über die Reliquien, die über Konstantinopel und Mailand endlich – als dritte Station – nach Köln gelangten.[41]

Chorobergadenmalerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Obergadenwände des Chorraumes wurden 1838 von dem österreichischen Maler Edward von Steinle mit Engeln frescal bemalt. Die Engel sind umgeben von vergoldeter Ornamentgestaltung.

Hochaltar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hochaltar wurde am 27. September 1322 geweiht. Seine Altarplatte, die aus einem Stück schwarzen Marmors geschaffen wurde, ist eine der größten Mensen des Christentums. Sie misst 452 cm × 212 cm bei einer Gesamtfläche von 9,58 m². Die Vorderseite des Altares ist noch original erhalten und zeigt im Zentrum die Marienkrönung mit je sechs Aposteln auf jeder Seite in den Arkaden. Die Seitenwände sind mit weißen Marmorarkaden verkleidet.[42] Sie wurden bei der Barockisierung entfernt und gegen 1900 ausgehend von den erhaltenen Originalen rekonstruiert.[43]

Vierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vierungsaltar

In der Vierung sollte ursprünglich der Dreikönigsschrein aufgestellt werden. Da sie im Mittelalter allerdings nicht vollendet wurde, ließ man davon ab. Die Vierung wurde Anfang der 1960er Jahre zum neuen liturgischen Zentrum des Domes umgebaut.

Beim Umbau kam in den Dom auch der Vierungsaltar. Er wurde 1960 von Elmar Hillebrand gestaltet. Seine Seiten bestehen aus vier Bronzeplatten, welche mit stilisierten Trauben und Ähren, sowie mit Kugeln aus Cipollino verziert sind. Aus Cipollino ist auch seine Mensa (Altarplatte) geschaffen. Seine zierliche Größe (1 Meter hoch, 1,80 Meter breit und 1,18 Meter tief) ermöglicht auch weiterhin vom Kirchenschiff eine freie Sicht auf das Chorhaupt.[44]

Vor dem nordöstlichen Vierungspfeiler steht die Kathedra des Erzbischofs, die in poliertem Kirschbaumholz ausgeführt und von Willy Weyres entworfen wurde. Auf ihr zeigen zwei Reliefs die Schlüsselübergabe von Christus an Petrus und die Schlüsselübergabe von Petrus an Maternus, den ersten Bischof Kölns, der, einer Legende zufolge, Schüler Petri war. Über der Kathedra hängt das Wappen des amtierenden Erzbischofs.

Gegenüber der Kathedra ist die Kanzel aus Eichenholz angebracht, die auf das Jahr 1544 datiert ist und damit aus der Renaissance stammt. Sie ist mit Reliefs von Petrus und Paulus verziert.[44]

Die Vierung besitzt außerdem einen Ambo und ein Lesepult, die am westlichen Ende der Altarinsel stehen, welche in ihrer heutigen Form aus dem Jahr 1990 stammt.

In der Vierung stand ursprünglich auch das Sakramentshaus, das 1964 von Elmar Hillebrand geschaffen wurde. Es besteht aus Savonnier Kalkstein und wurde später in den Chor, an die Stelle des gotischen Sakramentshauses von 1508 versetzt, das bei der Barockisierung entfernt wurde.[43]

Clarenaltar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clarenaltar, um 1350/60

Der Clarenaltar (andere Schreibweise: Klarenaltar) zwischen 1350 und 1360 entstanden. Er ist einer der bedeutendsten Flügelaltäre des 14. Jahrhunderts in Deutschland und der älteste erhalten gebliebene Sakramentsaltar mit einem fest eingebauten Tabernakel. Er befand sich ursprünglich in der Kölner Klarissenkirche St. Clara. Nach St. Claras Abriss 1804 kam er in den Dom. Dort wurde er an der Nordseite vor dem beginnenden Querhaus aufgestellt.

Der Clarenaltar ist normalerweise geschlossen und zeigt so auf den Außenseiten der Flügel zwölf franziskanische Heilige. Er wird zum Festtag der heiligen Klara geöffnet. Die erste Öffnung zeigt 24 Szenen aus dem Leben Jesu, unten die Kindheitsgeschichte und oben die Leidensgeschichte. In der Mitte auf der Tabernakeltür ist die Gregorsmesse gemalt. Völlig offen ist er etwa sechs Meter breit und zeigt oben in plastischer Form Christus mit den Aposteln und unten die für Köln typischen weiblichen Büsten mit den Reliquien von Jungfrauen aus dem Gefolge der hl. Ursula. Auf seiner Rückseite wurde 1905 das neugotische Gemälde der Allerheiligsten Dreifaltigkeit hinzugefügt.[45][46][47]

14 Pfeilerskulpturen im Chorbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Chorbereich stehen 14 Pfeilerskulpturen. Sie sind 2,15 Meter hoch und stellen Maria, Christus und die zwölf Apostel dar. Sie entstanden 1270/80 in der Werkstatt des Dombaumeisters Arnold. Ihre Gewänder zeigen 39 verschiedene Muster. Die Skulpturen tendieren in Habitus und Gestik deutlich zur Überfeinerung.[48]

Pfeilerskulpturen im Langhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfeilerskulpturen im Langhaus entstanden um 1322 und zeigen ebenfalls die zwölf Apostel, Jesus und Maria, die im Gespräch einander zugekehrt sind. Sie sind aus Tuffstein, waren einst bemalt und stammen auch aus der Dombauhütte.

Statue des Christophorus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Statue des heiligen Christophorus im Kölner Dom ist eine monumentale Skulptur aus Tuffstein. Sie ist um 1470 entstanden und wird der Werkstatt des Meisters Tilman zugeschrieben. Sie ist am Übergang des südlichen Querhauses in den Chorumgang des Kapellenkranzes an einer Säule aufgestellt.[49]

Agilolphusaltar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Agilolphusaltar

Der Agilolphusaltar ist nach dem Kölner Bischof Agilolf aus dem 8. Jahrhundert benannt. Er entstand um das Jahr 1520 und ist ein Antwerpener Retabel. Er ist einer der größten und bedeutendsten Antwerpener Schnitzaltäre mit Szenen aus dem Leben und der Passion Christi (ca. 5,50 m hoch und knapp sieben Meter breit). Er war einst der Hauptaltar im gotischen Ostchor der nahe dem Dom gelegenen Stiftskirche St. Maria ad gradus. Nach ihrem Abbruch 1817 gelangte er vermutlich in den Kölner Dom.[50] Er wurde umfangreich restauriert und im Juli 2012 mit einem Festgottesdienst im südlichen Domquerhaus eingeweiht.

Fußbodenmosaik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fußbodenmosaik des Chores ist etwa 1300 m² groß. Es wurde von 1885 bis 1892 von August Essenwein entworfen und von der Firma Villeroy & Boch in Mettlach verlegt.[51]

Das Fußbodenmosaik im Chor zeigt in einem umfangreichen theologisch-metaphorischen Bildprogramm das gesamte geistliche und weltliche Leben nach der Art des mittelalterlichen Weltbilds. Dazu gehören Kaiser und Papst. Vom Papst ausgehend durchziehen den Chor die vier Paradiesflüsse. Der Kaiser ist umgeben von den sieben freien Künsten und den Hauptkirchen der christlichen Nationen. Davon westlich werden die Lebensalter des Menschen und seine Tätigkeiten gezeigt. Im Chorumgang ist die Geschichte der Kirche in Köln anhand eines Katalogs der Bischöfe und Erzbischöfe abgebildet. In der Vierung sind die Tageszeiten, die vier Winde und die vier Elemente dargestellt.[52] Dort ist das Mosaik durch das Altarpodest verdeckt. In der Achskapelle wurde das Mosaik 1947 bei Ausgrabungen zerstört und ist nur noch in Bruchstücken vorhanden[53]. Es wurde durch einen Bodenbelag aus Mettlacher Tonplatten ersetzt.

Domschatzkammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Domschatzkammer Köln

Die neue Domschatzkammer hat sechs Räume auf drei Etagen mit etwa 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Ausgestellt sind kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder sowie Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen und fränkische Grabfunde. Die Domschatzkammer wurde in den ausgebauten historischen Kellergewölben des 13. Jahrhunderts neu eingerichtet und am 21. Oktober 2000 eröffnet. Sie liegt an der Nordseite des Domes. Ihr Eingangsbereich ist ein von dunklen Bronzeplatten umhüllter, umstrittener Kubus.

Die alte Domschatzkammer lag im nördlichen Querhaus. In sie wurde in der Nacht zum 2. November 1975 eingebrochen, obwohl sie damals als optimal gesichert galt. Drei Einbrecher drangen mit Strickleitern und Bergsteigerausrüstung durch einen Lüftungsschacht ein. Sie stahlen wertvolle Monstranzen und Kreuze und konnten mit Hilfe der Kölner Unterwelt gefasst und zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt werden. Sie hatten jedoch bereits einen Teil ihrer Beute, wie die goldene Monstranz von 1657, eingeschmolzen.

Grabmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabmal des Konrad von Hochstaden in der Johanneskapelle

Im Dom fanden und finden die Erzbischöfe von Köln ihre letzte Ruhestätte. Im und unterhalb des Domes sind die folgenden Personen bestattet:

Einzige im Dom beigesetzte weltliche Fürsten sind

Besondere Steinmetzarbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Jahre haben die diversen Kölner Domsteinmetze ihre Handschrift hinterlassen. Sie schufen in vielen Kapitellen und auf den beiden Türmen ein wahres Sammelsurium deutscher und vor allem Kölner Originale. Sie verewigten an der Fassade des Doms folgende Personen: Paul von Hindenburg, John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow, Charles de Gaulle, Harold Macmillan, Dombaumeister Arnold Wolff sowie zahlreiche weitere bekannte Personen aus Sport, Politik und Köln.[54]

Beleuchtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dominnere, das ansonsten vor allem in den Abendstunden recht düstern ist, wird seit Oktober 2008 computergesteuert von mehr als 1000 Leuchten erhellt. Damit „nicht immer eine Stimmung ist wie Allerseelen“, wie Kardinal Meisner die Lichtverhältnisse im Dom einmal kommentierte. Die neue Beleuchtung hat 80 programmierbare Einstellungen, die verschiedene Beleuchtungseffekte ermöglichen. Sie wurde mit rund 1.200.000 Euro vom Zentral-Dombau-Verein unterstützt.[55]

Von außen wird der Dom dank des Vereins Leuchtendes Rheinpanorama als einziges öffentliches Bauwerk Kölns die ganze Nacht angestrahlt.

Orgeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Querhausorgel des Kölner Doms
Westseite

Der Kölner Dom besitzt mehrere Orgeln: Zwei kleine Orgeln, eine in der Marienkapelle und eine in der Sakramentskapelle, sowie zwei Hauptorgeln, die von der Orgelmanufaktur Klais aus Bonn errichtet wurden: Die Querhausorgel wurde 1948 auf einer Empore in der nördlichen Vierung fertiggestellt, die Langhausorgel wurde 1998 errichtet. Beide Orgeln lassen sich von einem gemeinsamen Spieltisch aus anspielen, ebenso ein Hochdruckwerk, das 2006 im Westwerk des Domes eingebaut wurde.[56]

Domorganist ist seit 2002 Winfried Bönig[57], der Clemens Ganz nachfolgte. Zweiter Organist ist seit 1994 Ulrich Brüggemann.[57]

Querhausorgel (1948/1956)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Querhausorgel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in der nordöstlichen Ecke der Vierung gebaut, als der Dom noch nicht wiederhergestellt war, sondern das Langhaus noch durch eine Schildwand vom Querhaus und Altarraum getrennt war. Die Querhausorgel wurde 1948 mit 68 Registern (und zwei Transmissionen) auf drei Manualen und Pedal erbaut und anlässlich der 700-Jahr-Feier des Domes eingeweiht.

Die Querhausorgel befindet sich auf einer Betonempore in verhältnismäßig geringer Höhe im östlichen Seitenschiff des Nordquerhauses. Dieser Standort ist für gotische Kathedralen unüblich, erklärt sich aber zum einen damit, dass das Langhaus des Domes bis 1956 wegen Wiederaufbauarbeiten abgesperrt war, und zum anderen auch damit, dass die Liturgie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil stärker als heute auf Chor und Hochaltar ausgerichtet war.

Die Querhausorgel ist auf der Empore weitläufig und frei aufgestellt. Ihre Werke sind zum Teil auf zwei Ebenen angeordnet. Sie wird soweit sichtbar von klingenden Prospektpfeifen, die einen Freipfeifenprospekt bilden, umschlossen. Sie ist klassisch disponiert, mit Zügen der neobarock orientierten Orgelbewegung.[58]

Die Querhausorgel war nach Fertigstellung des Langhauses und Entfernung der Trennwand zur Beschallung des Domes zu klein. Daher wurde sie 1956 um ein viertes Manualwerk erweitert und ihre Disposition wurde teilweise umgestellt und auf 86 Register erweitert. Nach weiteren Ergänzungen und Veränderungen, zuletzt im Jahre 2002, hat die Querhausorgel heute 88 Register (zuzüglich zehn Transmissionen) und zwei Effektregister auf vier Manualen und Pedal.[59] Die Trakturen sind elektropneumatisch.

I Rückpositiv C–c4
1. Portunalflöte 08′
2. Lieblich Gedackt 08′
3. Blockflöte 04′
4. Superoctave 02′
5. Sesquialtera II 0223
6. Scharff IV–VI 0012
7. Krummhorn 08′
Tremulant

I Positiv C–c4
8. Gedacktpommer 16′
9. Metallflöte 08′
10. Rohrflöte 08′
11. Salicet 08′
12. Principal 04′
13. Spitzflöte 04′
14. Nasard 0223
15. Waldflöte 02′
16. Terz 0135
17. Sifflöte 0113
18. Mixtur IV–V 0113
19. Dulcian 16′
20. Trompete 08′
Tremulant
II Hauptwerk C–c4
21. Principal 16′
22. Bordun 16′
23. Principal 08′
24. Octave 08′
25. Offenflöte 08′
26. Gedackt 08′
27. Gemshorn 08′
28. Rohrquinte 0513
29. Octave 04′
30. Rohrflöte 04′
31. Terz 0315
32. Septime 0227
33. Superoctave 02′
34. Weitflöte 02′
35. Großmixtur IV 04′
36. Rauschpfeife III 0223
37. Mixtur VI–VIII 02′
38. Trompete 16′
39. Trompete 08′
40. Kopftrompete 04′
III Schwellwerk C–c4
41. Großgedackt 16′
42. Principal 08′
43. Holzflöte 08′
44. Gamba 08′
45. Vox coelestis I–II 08′
46. Octave 04′
47. Querflöte 04′
48. Nasard 0223
49. Schwegel 02′
50. Terz 0135
51. Nachthorn 01′
52. Mixtur IV 0223
53. Fagott 16′
54. Trompete 08′
55. Oboe 08′
56. Vox humana 08′
57. Trompete 04′
Tremulant
IV Solowerk C–c4
58. Quintade 08′
59. Koppelflöte 04′
60. Septime 0117
61. None 0089
62. Nonenkornett IV 0135
63. Aliquot II–III 01′
64. Terzcymbel III–IV 0013
Tremulant

Transmissionen (Positiv)
Metallflöte (= Nr. 9) 08′
Rohrflöte (= Nr. 10) 08′
Principal (= Nr. 12) 04′
Nasard (= Nr. 14) 0223
Waldflöte(= Nr. 15) 02′
Sifflöte (= Nr. 17) 0113
Mixtur IV–V (= Nr. 18) 0113
Dulcian (= Nr. 19) 16′
Trompete (= Nr. 20) 08′

IV Hochdruckwerk C–c4
65. Konzertflöte 08′
66. Stentorgambe 08′
67. Tuba magna 16′
68. Tuba major 08′
69. Tuba mirabilis 08′
Röhrenglocken
Cymbelstern
Pedal C–g1
70. Vox Balaena[Anm. 1] 64′
71. Principalbass 32′
72. Untersatz 32′
73. Principalbass 16′
74. Contrabass 16′
75. Subbass 16′
76. Violonbass 16′
77. Octavbass 08′
78. Flötenbass 08′
79. Gedacktbass 08′
80. Choralbass 04′
81. Bassflöte 04′
82. Principal 02′
83. Hintersatz VI 0223
84. Mixtur IV 0113
85. Contraposaune 32′
86. Posaune 16′
Fagott (= Nr. 53) 16′
87. Basstrompete 08′
88. Clarine 04′
  • Koppeln
    • Normalkoppeln: III/I, IV/I; I/II, III/II, IV/II; IV/III; I/P, II/P, III/P, IV/P
    • Superoktavkoppeln: II/II, III/III, IV/IV; I/P, II/P, III/P, IV/P
    • Suboktavkoppeln: II/II, III/III, IV/IV
    • Äqual: aus II, aus III, aus IV
    • Sonstige: Positiv/IV; Pedal/IV; Langhausorgel/I, Querhausorgel/II; Positiv der Querhausorgel/III
  • Anmerkung
  1. akustisch, Quintextension 2113′ aus Principalbass 32′.

Langhausorgel (1998)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwalbennestorgel im Langhaus
Schwalbennestorgel im Langhaus von der Empore aus fotografiert

Die Langhausorgel wurde im Jahre 1998 als zweite Hauptorgel geweiht. Sie behob die unbefriedigende Klangsituation der Nachkriegszeit insbesondere des liturgischen Orgelspieles.

Die Langhausorgel ist im gotischen Kirchenraum akustisch gut positioniert, allerdings unterbricht sie das von den Neugotikern des 19. Jahrhunderts gewünschte Raumkontinuum von Langhausmittelschiff, Vierung und Hochchor. Die Langhausorgel ist als Schwalbennestorgel gebaut und wiegt etwa 30 Tonnen. Sie ist etwa 20 m hoch, und hängt etwa 20 m über dem Fußboden an vier 35 mm dicken Stahlstangen, die im Dachstuhl verankert sind. Sie hängt unmittelbar vor der nördlichen Langhauswand, ohne die Wand zu berühren. Dabei verdeckt sie teilweise ein Obergadenfenster, sodass um sie herum ein Lichtband erstrahlt.

Die Langhausorgel hat insgesamt 53 Register (3.963 Pfeifen), die auf ein Pedal und die drei Manualwerke Rückpositiv, Hauptwerk und Schwellwerk verteilt sind. Die Langhausorgel befindet sich in einem Gerüst, das durch die Rückwand des Orgelgehäuses und ein etwa 71 cm breites Gehäuseband stabilisiert wird. Das Gehäuseband ist mit den Langhauspfeilern verklammert. Das Orgelgerüst besteht aus einem Stahlgerippe mit vier Eisenrosten, die vier Funktionsebenen bilden. Die obersten Ebene macht optisch etwa die Hälfte der Langhausorgel aus. Dort sind mittig zuoberst die Balganlage und die Pfeifen des Haupt-, Schwell- und Pedalwerkes. Einige Pedalpfeifen werden im Prospekt gezeigt. Die oberste Ebene schließt unten mit dem Gehäuseband ab. Darunter verjüngt bzw. verschlankt sich die Langhausorgel. Die zweiten Ebene liegt vor dem Triforiumsgang, und kann von ihm aus erreicht werden. Auf ihr ist die Spielanlage. Auf der dritten Ebene darunter befindet sich das Rückpositiv. Die Langhausorgel lässt sich auch vom Spieltisch der Querhausorgel aus anspielen.

Auf der vierten, der untersten Ebene ist ein besonderes Nebenregister eingebaut: Es heißt Loss jon (Hochdeutsch: „Jetzt mach mal!“) und öffnet unterhalb des Rückpositivs eine Klappe, aus der eine Holz-Figur mit Narrenkappe herausschwenkt. Die Figur ist dem früheren Dompropst Bernard Henrichs nachgebildet. Dazu spielt im Orgelinneren ein Spielwerk das Lied „Mer losse d’r Dom en Kölle“.[60]

I Rückpositiv C–c4
1. Bourdun 16′
2. Praestant 08′
3. Rohrflöte 08′
4. Salicional 08′
5. Principal 04′
6. Spitzflöte 04′
7. Nasard 0223
8. Waldflöte 02′
9. Terz 0135
10. Quinte 0113
11. Scharff V 01′
12. Dulcian 16′
13. Cromhorn 08′
14. Vox Humana 08′
Tremulant
II Hauptwerk C–c4
15. Praestant 16′
16. Principal 08′
17. Doppelflöte 08′
18. Gemshorn 08′
19. Octave 04′
20. Rohrflöte 04′
21. Quinte 0223
22. Superoctave 02′
23. Mixtura Major V 02′
24. Mixtura Minor IV 0023
25. Cornet V (ab f0) 08
26. Trompete 16′
27. Trompete 08′
28. Trompete 04′
III Schwellwerk C–c4
29. Salicet 16′
30. Principal 08′
31. Bordun 08′
32. Gambe 08′
33. Vox coelestis 08′
34. Octave 04′
35. Traversflöte 04′
36. Quintflöte 0223
37. Flageolet 02′
38. Terzflöte 0135
39. Mixtur IV 02′
40. Fagott 16′
41. Trompete 08′
42. Oboe 08′
Tremulant
Pedal C–g1
43. Violon 32′
44. Principal 16′
45. Subbaß 16′
46. Quinte 1023
47. Octave 08′
48. Bartpfeife 08′
49. Superoctave 04′
50. Flöte 02′
51. Posaune 16′
52. Trompete 08′
53. Clarine 04′
  • Koppeln:
    • Normalkoppeln: I/II, III/II, III/I, I/P, II/P, III/P
    • Suboktavkoppeln: III/III, III/II
    • Superoktavkoppeln: III/III, III/II, III/I

Hochdruckwerk (2006)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2006 wurde das Orgelensemble im Dom um ein Hochdruckwerk (Bombardewerk) mit zwei Hochdruckregistern erweitert: Eine Tuba episcopalis 8′ (Bischöfliche Tuba) und eine Tuba capitularis 8′ (Tuba des Domkapitels). Das Bombardewerk befindet sich im Westwerk des Domes, seitlich vor dem großen Westfenster zwischen den Türmen, auf den Triforiumsbänken auf etwa 20 m Höhe. Die Register sind in C- und Cis-Seite geteilt und beidseitig des Mitteljoches angeordnet. Die 122 Pfeifen der beiden Zungenstimmen ragen waagerecht in den Kirchenraum; sie sind allerdings nicht auf einer Ebene, sondern vertikal übereinander angeordnet.[61]

Die Fanfaren sollen für einen repräsentativen Klang auch bei vollbesetzter Kirche sorgen und werden nur zu Festgottesdiensten an hohen Feiertagen und bei besonderen Anlässen gespielt. Auch diese Register werden vom zentralen Spieltisch der Querhausorgel aus angespielt; sie lassen sich an jedes Manual und an das Pedal koppeln; darüber hinaus kann das Klangvolumen durch die Sub- und Superoktavkoppeln erweitert werden. Für den Organisten ist das Zusammenspiel eine besondere Herausforderung, da der Klang der weit entfernten Fanfaren erst einige Sekundenbruchteile später sein Ohr erreicht.[62]

Fanfaren C–c4
Tuba episcopalis (Bischöfliche Fanfare) 08′
Tuba capitularis (Fanfare des Domkapitels) 08′
  • Koppeln:
    • Normalkoppeln: Tuba/I, Tuba/II, Tuba/III, Tuba/IV, Tuba/P
    • Sub-/Superoktavkoppeln: Sub in Tuba, Super in Tuba, Äqual aus Tuba

Marienorgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marienorgel im Chorumgang

Die Marienorgel befindet sich ebenerdig seitlich des Chorraumes, im Chorgang (Marienkapelle). Sie wurde 1874 von Roetzel erbaut und stand ursprünglich in der Kirche von Balve. Sie wurde von Romanus Seifert 1963 in ein um 1700 entstandenes barocke Gehäuse eingebaut. Die Marienorgel hat mechanische Trakturen,[63] 12 Register auf zwei Manualwerken und einem Pedal[64] und versorgt ihre Pfeifen mit Luft über Schleifladen.

I Hauptwerk C-
1. Koppelflöte 08′
2. Prinzipal 04′
3. Quinte 0223
4. Mixtur IV
5. Trompete 08′
II Nebenwerk C-
6. Gedeckt 08′
7. Rohrflöte 04′
8. Prinzipal 02′
9. Cornett III
10. Cymbel II
Tremulant
Pedal C-d1
11. Subbass 16′
12. Flötbass II 08′ + 4′

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Petersglocke (Glockenstube Südturm)
Hauptartikel: Kölner Domglocken

Der Kölner Dom hat elf Glocken. Acht hängen im Südturm und bilden das Hauptgeläut. Darunter ist seit 1924 die St. Petersglocke, die von den Kölnern liebevoll als D'r decke Pitter oder einfach als decker Pitter (d. h. dicker Peter) bezeichnet wird. Sie ist eine der größten schwingend geläuteten Kirchenglocken und wiegt rund 24 Tonnen. Sie wurde 1923 von Glockengießermeister Heinrich Ulrich in Apolda gegossen. Sie ersetzte die etwa 26 Tonnen schwere Kaiserglocke (Gloriosa) von 1875, die 1918 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen wurde. Im Südturm hängen auch zwei große spätmittelalterliche Glocken: Die Pretiosa von 1448 und die Speciosa von 1449.

Drei weitere Glocken hängen im Dachreiter über der Vierung: Die kleine Mettglocke von 1719 und die beiden ältesten Glocken des Domes: Die Angelusglocke und die Wandlungsglocke, beide aus dem 14. Jahrhundert.

Turmbesteigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Steinfundament wurde mit vielen kreisförmig angeordneten Kernbohrungen ein Zugang geschaffen. Schwarzer Basalt und relativ elastischer Tuff mit Kalkmörtel verbunden bilden ein Fundament, das Bodenerschütterungen abfedert.[65]

Der Südturm des Kölner Doms kann zu den Öffnungszeiten[66] bestiegen werden. Durch den Turm führt eine enge Wendeltreppe, auf der zwei Personen gerade aneinander vorbeikommen. Nach 291 Treppenstufen ist auf einer Höhe von circa 53 Metern der Glockenstuhl erreicht, wo das Domgeläut besichtigt werden kann. Nach weiteren 95 Stufen endet die Wendeltreppe in etwa 70 Metern Höhe. Von hier führt eine Metalltreppe zur Plattform des Südturms in rund 97 Metern Höhe, von wo Aussicht auf die Umgebung besteht.

Da der Aufstieg lange Zeit im Innenraum des Domes begann, störte dies häufig die Gottesdienste. Daher wurde 2009 ein separater Zugang durch ein neben dem Turm errichtetes Bauwerk eröffnet, mit dem der Kölner Architekt Kaspar Kraemer einen Weg durch die mittelalterlichen Fundamente des Turms zu einem 120 m² großen Raum geschaffen hat. Hier befinden sich die Zugänge zur Besteigung und zu den umfangreichen Ausgrabungen unter dem Fußboden des Doms sowie ein Kiosk. Außerdem sind das Dom-Parkhaus und eine Toilettenanlage erreichbar.

Vierungsturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vierungsturm von Erlefried Hoppe

Die neugotische Dekoration des Vierungsturmes aus Zinkguss mit Wimpergen, Fialtürmchen und Wasserspeiern war im Krieg zerstört worden. 1959–1962 wurde unter der Leitung von Dombaumeister Willy Weyres ein Art-déco-Turm von Dombildhauer Erlefried Hoppe (1910–1992) mit acht Engeln auf die Reste der historischen Eisenkonstruktion gesetzt. Nach anderen Informationen wurde der Vierungsturm von 1965 bis 1970 umgestaltet.[67] Die Engel wiegen je 2,25 Tonnen und sind 4,10 Meter hoch. Gefertigt wurden sie von Hubert Bruhs aus bleiverkleidetem Lärchenholz. Anders als bei vielen Kirchen befindet sich auf dem Vierungsturm kein Kreuz, sondern ein Stern als Anlehnung an die Weihnachtslegende um die Heiligen Drei Könige.

Hausherren des Doms[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Domgebäude gehört einer juristischen Person des öffentlichen Rechts, die offiziell Hohe Domkirche zu Köln heißt.[68] Da diese keine eigenen Vertretungsorgane besitzt, bedient sie sich des Kölner Domkapitels, das selbst eine eigene Körperschaft des öffentlichen Rechts ist. Das Domkapitel vertritt die Hohe Domkirche im Rechtsverkehr und nimmt das Hausrecht wahr. Es besteht aus 16 Domherren (zwölf residierende und vier nichtresidierende Domherren). An dessen Spitze stehen ein Dompropst und ein Domdechant. Dompropst ist seit April 2015 Prälat Gerd Bachner. Zwei seiner drei Vorgänger, Heinz Werner Ketzer und Bernard Henrichs, trugen den Orden wider den tierischen Ernst. Der Kölner Domherr Alexander Schnütgen war ein bedeutender Kunstsammler und hinterließ seine Kunstschätze der Stadt Köln, die sie nun im Museum Schnütgen ausstellt.

Den Kölner Dom zu erhalten, kostet pro Jahr (1988-2012) durchschnittlich sieben Millionen Euro.[69] Davon trägt mit etwa 60 % der Zentral-Dombau-Verein zu Köln, der einen Teil hiervon aus staatlichen Lotteriemitteleinnahmen erhält. Etwa 19 % kommen vom Erzbistum, knapp 12 % vom Land Nordrhein-Westfalen, kleinere Anteile u.a. von der Kulturstiftung Kölner Dom und der Stadt Köln (2012[69]). Am Dom ist zuständig für alle Arbeiten die Kölner Dombauverwaltung.

Ökologie des Doms[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moose und Flechten am Kölner Dom

Der Kölner Dom ist laut der Biologin Iris Günthner „ein 157 Meter hoher Felsen, an dem Dutzende Tier- und Pflanzenarten leben“. Sie erforschte 14 Jahre lang Flora und Fauna rund um dem Dom. Der Dom ist von Lebewesen aller Art besiedelt: Von verschiedenen Insektenarten zu Mäusen, Möwen, Turmfalken, Ringeltauben, Hausrotschwänzen, Zwergfledermäusen und Krähen. Auch wurden Nachlassenschaften einer Schleiereule gefunden. Zudem leben dort Bakterien, Flechten und Moose bis hin zu Blühpflanzen wie Flieder, Sträuchern und kleinen Bäumen. Der Dom weist geschätzt 1000 Tonnen Biomasse auf und erhält seine „farbenfrohe Patina“ von chlorophyllhaltigen Pflanzen.[70]

Dass am Dom wieder Flechten wachsen, zeigt der ehemaligen Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner auch, dass der saure Regen nachgelassen hat.[70] Auf den Domsteinen wachsen auch Cyanobakterien, die sich durch Sonnenstrahlung dunkel verfärben und Photosynthese betreiben: „Mithin produziert der Dom Sauerstoff und trägt zur Luftverbesserung der Kölner Innenstadt bei“, vergleichbar mit der Sauerstoff-Produktion eines Wäldchens, so Günthners Kollege Bruno P. Kremer.[71]

Über einer Werkstatt der Dombauhütte wurde im Sommer 2014 ein Bienenvolk angesiedelt,[72] im Jahr darauf zwei weitere, so dass 120.000 „Dombienen“ Honig produzieren. 2015 produzierten sie 50 Kilogramm Honig, der allerdings nicht frei verkauft wird.[73]

Zahlen und Fakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spitze des Nordturmes; Größenvergleich; Aufnahme 1881
Gesamtlänge außen 144,58 m
Gesamtbreite außen 86,25 m
Breite der Querhausfassade 39,95 m
Breite des Langhauses innen 45,19 m
Breite der Westfassade 61,54 m
Höhe des Nordturmes 157,38 m
Höhe des Südturmes 157,31 m
Stufen bis zur Turmspitze 533 (97,25 m = 152,5 m über NN)
Läutbare Glocken 11
Größte Glocke Ø 3,22 m, 24.000 kg
Höhe der Querhausfassaden 69,95 m
Höhe des Dachreiters 109,00 m
Höhe des Dachfirstes 61,10 m
Innenhöhe der Mittelschiffe 43,35 m
Innenhöhe der Seitenschiffe 19,80 m
Überbaute Fläche geschätzt 7914 m²
Fensterfläche geschätzt 10.000 m²
Dachfläche geschätzt 12.000 m²
Umbauter Raum ohne Strebewerk 407.000 m³
Nachhallzeit 13 Sekunden[74]
große Fläche der Westfassade 7000 m²
verbaute Steinmasse geschätzt 300.000 t
Sitzplätze ca. 1200
Stehplätze ca. 2800
Unterhaltskosten pro Jahr ca. 7.000.000 €[69]
Wasserspeier 108

Domumgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Domtürme in einem Gebäude am Breslauer Platz gespiegelt
Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Kölner Dom bei Nacht
Kölner Dom mit dem Museum Ludwig und dem Römisch-Germanischen Museum

Der Dom wurde als nationales Denkmal vollendet und sollte gemäß seiner Bedeutung freigestellt werden (s. o.: „Dom um 1900“). Dazu wurden im 19. Jahrhundert um den Dom viele Gebäude abgerissen sowie neue Plätze und Grünanlagen angelegt. Bis heute verursachen die Freistellung, der Verkehr und die Nähe des Hauptbahnhofs Kritik und neue Planungen.

Auf der Südseite wurden die Gebäude des Domhofs abgerissen (s. o.: „Der unfertige Dom um 1824“). Die Häuserreihe mit dem ersten Domhotel wurde abgerissen und ein neues, größeres Domhotel westlich errichtet.

Vor der Westfassade wurde die Straße Unter Fettenhennen zum Dom hin geöffnet. Nur ansatzweise wurde eine auf den Dom zuführende Kaiserstraße an der Burgmauer angelegt. Heute befindet sich dort die Terrasse des „Café Reichard“.

Mit der Erweiterung des Hauptbahnhofs 1894 wurden viele Gebäude an der Nordseite der Trankgasse abgerissen, sodass sich erstmals der Bahnhofsvorplatz zum Dom hin öffnete. Östlich des Chores wurde die Verlängerung des Domhügels nach Osten abgetragen, auf der die Kirche St. Maria ad Gradus gestanden hatte. Die Gebäude des Hotel Du Nord wurden noch Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen.

Die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges erlaubten die vollständige Freilegung des Domhügels zum Rhein hin. Der abfallende Platz wurde mit Bäumen bepflanzt und als Busbahnhof genutzt.

Die Domplatte wurde 1968 vom Kölner Architekten Fritz Schaller entworfen und zusammen mit dem Dionysos-Hof direkt vor dem frühchristlichen Baptisterium unterhalb des Domchors gebaut. Sie ist die gestalterische Antwort auf ein einzigartiges städtebauliches Problem: Ziel war damals, den seit dem 19. Jahrhundert vom rollenden Verkehr umflossenen Dom in die fußläufige Altstadt, also in die „Eselswege unserer Vorfahren“ (Rudolf Schwarz) zurückzubinden. Dies war nur durch die Wiederanhebung des Anfangs des 20. Jahrhunderts abgebaggerten Domhügels möglich. Das Bodenniveau wenige Meter nördlich des Kölner Doms war jedoch nie auf dem der südlich und östlich anschließenden Altstadt, weil hier die römische Stadtgrenze im Verlauf der damaligen Stadtmauer einen Geländesprung von 4,5 m Tiefe beschert. Dom und alte Stadtgrenze sind sozusagen hier „auf Kante genäht“. Diese „Stadtkante“ erhielt durch König Friedrich Wilhelm IV. eine zusätzliche Betonung, weil das preußische Königshaus bei der Anreise im Zug direkt neben dem Dom als ihrem Denkmal „von deutscher Baukunst“ aussteigen wollte.

Weil man für die in der Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts angestrebte „Remittelalterisierung“ der Domumgebung nicht die Trankgasse und den angrenzenden Stadtteil samt Bahnhofsvorplatz zuschütten wollte, blieb nur die Terrassengestaltung, die später wegen des ebenfalls angrenzenden Museumsbaus nur noch an der Nordseite erhalten ist.

Im gläsernen, innen gestuften Parterre des Domforums (gegenüber dem Petersportal des Doms, ehemals BfG-Bank) antizipierte Fritz Schaller bereits 1953 den westlichen Verlauf der späteren Terrassenkante. Unter der Domplatte liegt die Domgarage mit Fragmenten der römischen Stadtmauer.

Westlich gegenüber den Domtürmen am Rand der Domplatte wurde ein Modell der Kreuzblume in Originalgröße aufgestellt, um die Größenverhältnisse des Domes anschaulich zu machen. Dies geschah im Jubiläumsjahr 1980 (100 Jahre Kölner Dom) aus Leichtmaterial und mit nicht ganz korrekten Proportionen, welches aber im Februar 1990 einem Sturm zum Opfer fiel. Daraufhin wurde ein neues Modell aus hydrophobiertem, anthrazit durchgefärbtem Beton gestiftet und im Oktober 1991 aufgestellt. (→ Kreuzblumen des Kölner Domes[75])

In der Nähe der Kreuzblume befindet sich der von Ewald Mataré entworfene und 1953 errichtete Taubenbrunnen.[76]

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mitte der 1960er-Jahre stellte der Kölner Dom seine beiden nördlichen Seitenschiffe auch islamischen Gottesdiensten türkischer Arbeitsmigranten zur Verfügung. So breiteten beispielsweise zum Ende des Ramadan 1965 um die 400 Muslime ihre Gebetsteppiche im Kölner Dom aus, um mit Gebeten und religiösem Gesang das Ende des Fastenmonats zu feiern.[77] Die damalige Dompropstei betonte Journalisten gegenüber, dass das Bereitstellen von Möglichkeiten für die Gottesdienste Andersgläubiger in Kölner Kirchen „durchaus nichts Ungewöhnliches“ sei.[78]
  • Bei der Offenlegung der Finanzen des Erzbistums Köln im Februar 2015 wurde der Dom mit einem Wert von 27 Euro bilanziert,[79] obwohl das Erzbistum nicht Eigentümer des Doms ist.[80]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Kölner Dom – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kölner Dom

Literatur/Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeine Darstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arnold Wolff: Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Greven, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0658-5.
  • Klaus Gereon Beuckers: Der Kölner Dom. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-15737-0.
  • Paul Clemen (Hrsg.): Der Dom zu Köln. Reprint der 2., vermehrten Auflage, Düsseldorf, 1938. Schwann, Düsseldorf 1980, ISBN 3-590-32101-6 (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 6, Teil III; archive.org).
  • Kölner Dom. Ein virtueller Rundgang durch 2000 Jahre Kunst, Kultur und Geschichte. Videofilm. München/Berlin, Verlag Kölner Dom e. V. / Deutscher Kunstverlag, in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Rundfunk, 1998 (sehr vereinfacht mit einigen Elementen auch unter koelner-dom.de).
  • Max Hasak: Der Dom des heiligen Petrus zu Köln am Rhein. Verlagsbuchhandlung Hermann Walther. Berlin 1911, Commons.
  • Carolin Wirtz: „Dass die ganze Umgebung des Domes eine würdige Gestaltung erhalte“. Der Zentral-Dombau-Verein und die Freilegung des Kölner Domes (1882–1902). (Forschungen zum Kölner Dom; Band 2). Verlag Kölner Dom, Köln 2009, ISBN 978-3-922442-64-6.
  • Niklas Möring: Der Kölner Dom im Zweiten Weltkrieg. Verlag Kölner Dom, Köln 2011, ISBN 978-3-922442-72-1.
  • App für iPhone und iPad: Marc Steinmann: Audioguide – Kölner Dom. Verlag Kunst+Reise, Köln 2009.

Architektur und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet

  • Ulrich Back, Thomas Höltken: Die Baugeschichte des Kölner Domes nach archäologischen Quellen. Befunde und Funde aus der gotischen Bauzeit. (Studien zum Kölner Dom Band 10). Verlag Kölner Dom, Köln 2008, ISBN 978-3-922442-56-1.
  • Leonie Becks, Matthias Deml, Klaus Hardering: Caspar Melchior Balthasar. 850 Jahre Verehrung der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom. Verlag Kölner Dom, Köln 2014, ISBN 978-3-922442-84-4.
  • Franz Bock: Der Kunst- und Reliquienschatz des Kölner Domes: mit vielen Holzschnitten erläutert und mit beschreibendem Text versehen. Köln und Neuß: L. Schwann'sche Verlagsbuchhandlung 1870 Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3Dderkunstundreliq00bockuoft~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D
  • Dieter Breuers: Fenster, Pfeiler und Gewölbe: die Geschichte des Kölner Doms. Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach 1999, ISBN 3-404-14252-7.
  • Emanuel Gebauer: Fritz Schaller. Der Architekt und sein Beitrag zum Sakralbau im 20. Jahrhundert (= Stadtspuren. 28). Köln 2000, ISBN 3-7616-1355-5. (Druckfassung von: Emanuel Gebauer: Das „Thing“ und der Kirchenbau. Fritz Schaller und die Moderne 1933–74. Phil. Diss. Mainz 1995.)
  • Klaus Maximilian Gierden; Matthias Dell; Klaus Hardering: Wasserspeier des Kölner Domes. Verlag Kölner Dom, 2016, ISBN 978-3-922442-88-2.[81]
  • Wilfried Hansmann, Christa Schulze-Senger: Der Clarenaltar im Kölner Dom. Dokumentation der Untersuchung, Konservierung und Restaurierung = Arbeitshefte der rheinischen Denkmalpflege 64. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005. ISBN 978-3-88462-211-7
  • Ulrich Krings, Rainer Will (Hrsg.): Das Baptisterium am Dom. Kölns erster Taufort. Greven, Köln 2009, ISBN 978-3-7743-0423-9.
  • Alexander Lasch: Fensterweihe und Fensterstreit. Die Katholische Kirche und der mediale Diskurs. In: Ekkehard Felder, Marcus Müller (Hrsg.): Wissen durch Sprache. Theorie, Praxis und Erkenntnisinteresse des Forschungsnetzwerks Sprache und Wissen (Sprache und Wissen 3). Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009, ISBN 978-3-11-020743-9, S. 337–369.
  • Rolf Lauer: Der Schrein der Heiligen Drei Könige. (Meisterwerke des Kölner Domes, Band 9.) Verlag Kölner Dom, Köln 2006, ISBN 3-922442-53-6.
  • Clemens Hillebrand: Domskizzen. 48 Zeichnungen und 7 Radierungen zum Kölner Dom. Einführung und Kommentare zu den Bildern von Arnold Wolff. Ferger Verlag, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 3-931219-05-4.
  • Sebastian Ristow: Die frühen Kirchen unter dem Kölner Dom: Befunde und Funde vom 4. Jahrhundert bis zur Bauzeit des alten Domes. Verlag Kölner Dom, Köln 2002, ISBN 3-922442-43-9.
  • Herbert Rode: Der Kölner Dom, Glasmalereien in Deutschlands größter Kathedrale. Verlag Josef Hannesschläger, Augsburg, 1968.
  • Georg Schelbert: Die Chorgrundrisse der Kathedralen von Köln und Amiens, in: Kölner Domblatt, 62 (1997), S. 85–110, pdf auf ArtDok.
  • Christa Schulze-Senger, Wilfried Hansmann: Der Clarenaltar im Kölner Dom. Dokumentation der Untersuchung, Konservierung und Restaurierung. (Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege Band 64.) Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005, ISBN 3-88462-211-0.
  • Regina E. G. Schymiczek: Über deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt … Zur Entwicklung der Wasserspeierformen am Kölner Dom. (Europ. Hochschulschriften: Reihe 28, Kunstgeschichte, 402). Europ. Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien 2004. Zugl. Diss. Bochum 2003, ISBN 3-631-52060-3.
  • Regina E. G. Schymiczek, Heribert Schulmeyer: Willibrord der Wasserspeier. Verlag Kölner Dom, Köln 2002, ISBN 3-922442-46-3.
  • Marc Steinmann: Die Westfassade des Kölner Domes. Der mittelalterliche Fassadenplan F. Verlag Kölner Dom, Köln 2003, ISBN 3-922442-50-1.
  • Arnold Wolff: Das Chormosaik im Kölner Dom (= Meisterwerke des Kölner Domes Band 11). Verlag Kölner Dom, Köln 2012, ISBN 978-3-922442-74-5, (auch in englischer Sprache, ISBN 978-3-922442-75-2).

Einzeldarstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Schönste von allen. Mariendarstellungen und marianische Gesänge aus dem Kölner Dom, mit Audio-CD, Verlag Kölner Dom in Kooperation mit der Kölner Dommusik (zum 80. Geburtstags von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner), Köln 2013, ISBN 978-3-922442-81-3. (englische Ausgabe, ISBN 978-3-922442-82-0)
  • Hugo Borger (Hrsg.): Der Kölner Dom im Jahrhundert seiner Vollendung. Katalog zur Ausstellung der Historischen Museen in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln vom 16. Oktober 1980 bis 11. Januar 1981, 3 Bde., Köln 1980.
  • Christoph Driessen: Menschen im Kölner Dom. Greven-Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7743-0425-3.
  • Goswin Frenken: Die Kölner Domschule im Mittelalter. In: Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins. 5. Köln 1930, S. 235–256, online-Text in: ceec.uni-koeln.de.
  • Johann Wilhelm Frenken: Das Schicksal der im Jahre 1794 über den Rhein geflüchteten Werthgegenstände des Cölner Domes, insbesondere die Zurückführung der Manuscripten-Bibliothek. Aktenmäßige Denkschrift, Schwann, Cöln 1868. Digitalisat.
  • Iris Günthner, Bruno P. Kremer: Die Ökologie des Kölner Doms (Rheinische Landschaften). Hrsg.: Wiemer. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2014, ISBN 978-3-86526-102-1.
  • Wolfgang Hartmann: „Historische Wahrheit – Künstlerische Weihe“ – Der historische Festzug zur Einweihung des Kölner Domes 1880 und die Wandbilder im Gürzenich. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch. Band XLI, Köln 1980, S. 223–244.
  • Werner Jacobson: Die Vorgängerbauten des Kölner Domes: ein Forschungsbericht über fast 70 Jahre Grabungsgeschichte. In: Kunstchronik. 2014, Nr. 8, S. 423–435, Teil 1.
  • Joachim M. Plotzek: Zur Geschichte der Kölner Dombibliothek. In: Glaube und Wissen im Mittelalter. Katalogbuch zur Ausstellung. München 1998, S. 15–64, online-Text in: dombibliothek-koeln.de.
  • Wolf Schneider: Der Kölner Dom – Wie die Deutschen zu ihrem Weltwunder kamen. Gruner und Jahr, Hamburg 1991, ISBN 3-570-09259-3.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geheimnis Kölner Dom. Dokumentarfilm, Deutschland, 2016, 42:56 Min., Buch und Regie: Luzia Schmid und Rüdiger Heimlich, Produktion: WDR, Reihe: Geheimnisvolle Orte, Erstsendung: 27. Januar 2017 bei WDR, Inhaltsangabe von WDR, online-Video verfügbar bis 27. Januar 2018.
  • Alte Baukunst neu entschlüsselt – Kölner Dom. (OT: House Of Holy Relics, Alternativtitel: Medieval Cathedral Mysteries), Dokumentarfilm, Großbritannien, 2016, 47:12 Min., Buch und Regie: James Franklin, Produktion: Science Channel U.S., Reihe: Alte Baukunst neu entschlüsselt, (OT: Unearthed), Erstsendung: 2. August 2016 bei Science Channel U.S., deutsche Erstsendung: 2. November 2016 bei Discovery Channel, Inhaltsangabe von Sky, mit vielen Computeranimationen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kölner Dom – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Publikationen

Audios, Videos, Fotos

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Hardering: Kölner Domblatt. Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins. Band 75. Verlag Kölner Dom, Köln 2010, ISBN 978-3-922442-69-1, Anmerkungen zum Patrozinium des Kölner Domes, S. 260–272.: „Für ein Marienpatrozinium sind ebenfalls verschiedene Belege zu finden, doch beziehen sich diese lediglich auf einen entsprechenden Altar oder aber auf einen östlichen Chor des alten Domes, nicht aber auf das Dompatrozinium generell.“
  2. Nr. 3. Urkunde über die Auflösung der Pfarrgemeinde an der Hohen Domkirche St. Petrus, Köln, (Dompfarrei), deren Vereinigung mit der neuen Pfarrgemeinde/Kirchengemeinde St. Aposteln, sowie über die Exemtion der Hohen Domkirche und der dort tätigen Geistlichen. In: Amtsblatt der Erzdiözese Köln, 1. Januar 2010, S. 5, (PDF; 64 S., 507 kB).
  3. Der Dom in Zahlen. In: koelner-dom.de. Abgerufen am 10. September 2017.
  4. Andreas Rossmann: Die Wucht am Rhein. In: faz.net. 8. September 2017, abgerufen am 13. September 2017.
  5. 50. Dombaubericht – Von Oktober 2008 bis September 2009, von Barbara Schock-Werner, S. 42f.
  6. Neuerscheinung: »Der Schrein der Heiligen Drei Könige«. In: dombau-koeln.de, 18. Oktober 2006, aufgerufen am 29. Januar 2017.
  7. Schelbert, S. 89–106.
  8. Arnold Wolff: Trachyt vom Drachenfels. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 29. Januar 2017.
  9. Marc Steinmann:Die Westfassade des Kölner Domes. Der mittelalterliche Fassadenplan F, Köln 2003, S. 253.
  10. Johann Josef Böker u.a.:Die Architektur der Gotik. Die Rheinlande. Ein Bestandskatalog der mittelalterlichen Architekturzeichnungen. Salzburg: Müry & Salzmann, 2013, Nr. 129. ISBN 978-3-99014-064-2
  11. Koelhoffsche Chronik: Chron. d. deutschen Städte XIII, S. 176
  12. Paul Clemen: Der Dom zu Köln. In: Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. 6 III, S. 62–63.
  13. Leonard Ennen, Der Dom in Köln von seinem Beginne bis zu seiner Vollendung: Festschrift gewidmet den Freunden und Gönnern aus Anlass der Vollendung vom Verstande des Central-Dombauvereins, 1880, S. 79
  14. Carola Maria Werhahn, Die Stiftung von Victor von Carben (1423–1515) im Kölner Dom, 2010, S. 141
  15. Harald Friese: Der Kölner Dom. 2003, ISBN 3-89836-268-X, S. 29.
  16. Martin Papirowski, Susanne Spröer:Giganten der Gotik. Die Baukunst der Kathedralen. DuMont Buchverlag, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9392-8, vgl. S. 193/206.
  17. Arnold Wolff: Dom-Kran. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 29. Januar 2017.
  18. Riß F, Ende des 13. Jahrhunderts
  19. Datierung 1270/80 bei Marc Steinmann: Die Westfassade des Kölner Domes. Der mittelalterliche Fassadenplan F (Forschungen zum Kölner Dom 1), Köln, Verlag Kölner Dom, 2004. ISBN 978-3-922442-50-9
  20. Johann Josef Böker u.a.: Architektur der Gotik. Die Rheinlande. Ein Bestandskatalog der mittelalterlichen Architekturzeichnungen. Müry & Salzmann, Salzburg, 2013, Nr. 129. ISBN 978-3-99014-064-2.
  21. Carl Albert Sigismund Cuno: Notizen über den Betrieb die mechanischen Einrichtungen u. die Geschäftsführung beim Dombau in Coeln. Holger Schmenk (Hrsg.), in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, Heft 211, Köln 2008, S. 269–306.
  22. Arnold Wolff: Steine des Kölner Doms – …. Artikelserie im Kölner Domblatt, 1972.
  23. Interview mit Arnold Wolff im Kölner Stadtanzeiger, 12. August 1998.
  24. dpa: Warum der Kölner Dom schwarz bleiben muss. In: DerWesten, 9. März 2015.
  25. Fraunhofer IRB: Labortechnische Untersuchungen über die Wirkung von Steinschutz- und Konservierungsmitteln auf die Natursteine am Kölner Dom. (Memento vom 19. Juli 2012 im Webarchiv archive.is).
  26. Arnold Wolff: Der Kölner Dom. Verlag Müller und Schindler, Stuttgart 1977, S. 106.
  27. Hans-Georg Lippert: Historismus und Kulturkritik: Der Kölner Dom 1920–1960. (Studien zum Kölner Dom Bd. 7), Verlag Kölner Dom, Köln 2001, ISBN 3-922442-33-1, S. 374–375.
  28. UNESCO: Kölner Dom von der Roten Liste gestrichen, Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission vom 11. Juli 2006.
  29. Borger, S. 57–58.
  30. Rüdiger Becksmann: Bildfenster für Pilger. Zur Rekonstruktion der Zweitverglasung der Chorkapellen des Kölner Domes unter Erzbischof Walram von Jülich (1332–1349). In: Kölner Domblatt, Jahrbuch des Zentral-Dombauvereins. Band 67, Verlag Kölner Dom, Köln 2002, ISBN 3-922442-48-X, S. 142.
  31. Ulrike Brinkmann: Älteres Bibelfenster, um 1260. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 29. Januar 2017.
  32. a b Dombauhütte – Dachdecker. In: dombau-koeln.de. Abgerufen am 29. Januar 2017.
  33. a b c dpa: Teil eins: Der Dachdecker vom Kölner Dom. In: Kölnische Rundschau. 5. Juni 2007, abgerufen am 29. Januar 2017.
  34. a b Kai Pfundt: Kölner Dom. Ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. In: General-Anzeiger (Bonn). 4. August 2014, abgerufen am 29. Januar 2017.
  35. Ulrich Back: Rundgang: Krypta. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 19. Juli 2017.
  36. Marc Steinmann: Rundgang: Grabkammer des Kardinals Frings. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 19. Juli 2017.
  37. Borger, S. 33.
  38. Hannah Radke: Verlust für Betende. In: Domradio vom 6. Juni 2016.
  39. Papstreliquie kommt in den Dom. In: koelner-dom.de, 27. November 2013.
  40. Borger, S. 33.
  41. Borger, S. 35.
  42. Borger, S. 37.
  43. a b Arnold Wolff, Barbara Schock-Werner: Der Kölner Dom. Greven Verlag Köln, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0658-5.
  44. a b Joseph Hoster: Wegweiser durch den Kölner Dom. Greven Verlag, Köln 1965, S. 4, 24.
  45. Walter Schulten; Der Dom zu Köln, Köln
  46. Arnold Wolf: Der Dom zu Köln. Seine Geschichte – seine Kunstwerke. Köln 1995.
  47. Werner Schläfke: Köln. 2 Jahrtausende Kunst, Geschichte und Kultur. Köln 1988.
  48. Borger, S. 31.
  49. Birgit Lambert: Tilman van der Burch, Hl. Christophorus auf koelner-dom.de
  50. Birgit Lambert: Agilolphusaltar, um 1520. Von: koelner-dom.de, aufgerufen am 2. September 2017
  51. Peter Springer: Das Fußbodenmosaik im Kölner Dom. Geschichte und Programm. In: Der Kölner Dom im Jahrhundertseiner Vollendung. Ausstellungskatalog der Historischen Museen in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, Köln 1980, Bd. 2, S. 354—362.
  52. Paul Clemen: Der Dom zu Köln. Verlag L. Schwan, Düsseldorf 1937, S. 203.
  53. Peter Springer: Das „verschollene“ Mosaik aus der Achskapelle des Kölner Domes. In: Kölner Domblatt 1975. Band 40. Verlag J.P. Bachem, Köln 1975, S. 177–204.
  54. Ute Kaltwasser: Der Kölner Dom wie ihn keiner kennt. DuMont Buchverlag, Köln 2002.
  55. Robert Boecker: Aus dem Dunkeln ins Licht – Neue Beleuchtung des Doms vorgestellt. In: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln. 42/08, 17. Oktober 2008, S. 52.
  56. Die Orgeln im Kölner Dom
  57. a b Die Domorganisten
  58. Weitere Informationen zur Querhausorgel auf der Website der Erbauerfirma
  59. Zur Disposition auf der Webseite der Erbauerfirma. Nicht aufgeführt werden dort die neun Transmissionen des Solowerkes aus dem Positiv
  60. Renate Hofmann: Ein Hauch, ein Ton. Verlag Schnell und Steiner, Regensburg 1999, Abb. 121. Abbildung bei Orgelbau Klais Bonn, klais.de
  61. Informationen zu den Fanfarenregistern auf der Seite der Dombauhütte
  62. Zur Disposition auf der Website der Orgelbaufirma
  63. koelner-dom.de: Marienorgel
  64. Informationen zur Marienorgel
  65. Terra X: Bilderserie: Architektur und Bautechnik Kölner Dom. In: ZDF, 4. März 2010, siehe Bild 5.
  66. Öffnungszeiten / Turmbesteigung. In: koelner-dom.de
  67. Arnold Wolff, Barbara Schock-Werner: Der Kölner Dom. Greven Verlag Köln, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0658-5, S. 55.
  68. Markus Eckstein: Der Kölner Dom. Bachem, Köln 2008, ISBN 978-3-7616-2083-0.
  69. a b c Klaus Hardering, Leonie Becks: Berichte, hier: Erhaltungsaufwand Kölner Dom. In: Michael Hauck, Klaus Hardering (Hrsg.): Kölner Domblatt. Jahrbuch des Zentral-Dombauvereins. Band 78. Verlag Kölner Dom, Köln 2013, ISBN 978-3-922442-83-7, S. 304.
  70. a b Neuer Führer zur Tier- und Pflanzenwelt des Kölner Doms –. In: domradio.de. 22. August 2014, abgerufen am 30. März 2017.
  71. Andreas Fasel: Ökologie : Was alles auf und am Kölner Dom lebt. In: welt.de. 24. August 2014, abgerufen am 30. März 2017.
  72. Dom-Bienen. In: imkerverein-dormagen.de. 10. September 2014, abgerufen am 13. Juli 2017.
  73. Mathias Deml: Dombienen. In: Peter Füssenich, Klaus Hardering (Hrsg.): Kölner Domblatt. Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins. Band 80. Kölner Dom, 2015, S. 277.
  74. Andreas Friesecke, Die Audio-Enzyklopädie: Ein Nachschlagewerk für Tontechniker, 2007, S. 100.
  75. Rolf Kampen, Arnold Wolff, Wilhelm Zehe: Kreuzblume aus Beton. Nachbildung der Turmspitzen des Kölner Doms. In: Beton (Zeitschrift), 1992, Nr. 4, S. 200–203, (PDF; 4 S., 475 kB).
  76. Taubenbrunnen. In: Kulturelles Erbe Köln. Rheinisches Bildarchiv Köln, abgerufen am 30. März 2017.
  77. Vgl. Muselmanen beten im Kölner Dom. In: Die Zeit, 12. Februar 1965.
  78. DOMiT (Hrsg.): 50 Jahre Migration aus der Türkei, S. 21, (PDF-Datei; 14,1 MB), DOMiD 2011. Siehe auch: Aytac Eryilmac: (Red.): 40 Jahre Fremde Heimat: Einwanderung aus der Türkei in Köln. Begleitband zur Ausstellung 27. Oktober bis 23. November 2001 im Rathaus der Stadt Köln, Köln 2001, ISBN 3-9808030-0-7.
  79. Frank Piotrowski: Vermögen des Erzbistums Köln. Der Kölner Dom für 27 Euro. In: Deutschlandfunk, 18. Februar 2015.
  80. N.N.: Jura kurios. Wem gehört eigentlich der Kölner Dom? In: SpOn, 5. Dezember 2010.
  81. Fotos: Wasserspeier des Kölner Domes: 151 Schwarz-Weiß-Fotografien und Texten zur Geschichte der Wasserspeier und ihrer Funktion. In: lambertundlambert.de, abgerufen am 9. Dezember 2016.
davor Höchstes Bauwerk der Welt danach
Kathedrale von Rouen (157 m)
1880–1884
Washington Monument

Koordinaten: 50° 56′ 28,6″ N, 6° 57′ 29,4″ O