Kölner Dom

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Kölner Dom
UNESCO-Welterbe-Emblem UNESCO-Welterbe

Kölner Dom von Osten.jpg
Staatsgebiet: DeutschlandDeutschland Deutschland
Typ: Kultur
Kriterien: (i)(ii)(iv)
Referenz-Nr.: 292
UNESCO-Region: Europa und Nordamerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1996  (Sitzung 20)
Erweiterung: 2008
Rote Liste: 2004–2006
Westfassade, 2013, Arbeitsgerüst mit Steinschlagschutz am Nordturm
Kölner Dom mit Hohenzollernbrücke bei Anbruch der Dunkelheit
Dom, Hauptbahnhof und Hohenzollernbrücke

Der Kölner Dom (offiziell: Hohe Domkirche Sankt Petrus) ist eine römisch-katholische Kirche in Köln unter dem Patrozinium des Apostels Petrus.[1] Er ist die Kathedrale des Erzbistums Köln sowie Metropolitankirche der Kirchenprovinz Köln und war bis Ende 2009 auch Pfarrkirche der Domgemeinde, ist aber seit 2010 von der Pfarrseelsorge exemt.[2] Der Dom ist 157,38 Meter hoch und war von 1880 bis 1884 das höchste Gebäude der Welt. Er ist nach dem Ulmer Münster das zweithöchste Kirchengebäude Europas sowie das dritthöchste der Welt.

Der Dom ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Deutschlands: Das Domkapitel gibt 20.000 bis 30.000 Besucher pro Tag an,[3] das entspricht sieben bis acht Millionen jährlich.[4]

Der Dom steht rund 250 Meter vom Rhein entfernt an der ehemaligen nördlichen römischen Stadtgrenze in direkter Nachbarschaft von Hauptbahnhof, Hohenzollernbrücke, Museum Ludwig und Römisch-Germanischem Museum. Er ist auf dem Domhügel rund 17 m über dem Rhein von einer modernen Betonkonstruktion, der Domplatte, umgeben. Seine Postanschrift lautet: Domkloster 4, 50667 Köln.

Der Kölner Dom gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist einer der größten im gotischen Baustil. Seine Westfassade mit den beiden Türmen hat eine Fläche von über 7100 m² und ist damit die größte der Welt. In ihm sehen viele Kunsthistoriker eine einmalige Harmonisierung sämtlicher Bauelemente und des Schmuckwerks im Stil der spätmittelalterlich-gotischen Architektur verwirklicht. Seinem Baubeginn im 13. Jahrhundert in der Zeit der Gotik folgte ein jahrhundertelanger Baustopp. Er wurde erst im 19. Jahrhundert, während der Zeit der Neugotik, nach mittelalterlichen Plänen, die 1814/1816 wiedergefunden wurden, weitergebaut und schließlich 1880 mit der charakteristischen Doppelturmfassade vollendet.

Inhaltsverzeichnis

Vorgängerbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antike und frühmittelalterliche Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühchristliches Baptisterium östlich des Domchors

Unter dem Dom wurden Reste römischer Wohnhäuser des 1. bis 4. Jahrhunderts ausgegraben. Im späten 4. oder im 5. Jahrhundert entstand unter dem Chor des heutigen Domes ein 30 bis 40 m langer Apsidenbau, der vielleicht schon eine erste Kirche war. Der Apsidenbau wurde noch im 5. oder frühen 6. Jahrhundert durch einen ähnlich großen Bau abgelöst. In diesen Bau wurden in den 530er-Jahren reiche fränkische Fürstengräber eingebracht, was auf eine kirchliche Nutzung hinweist. Darüber entstand in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts eine neue Kirche, die archäologisch durch ihre schlüssellochförmige Kanzel (Ambo) erkennbar ist. Diese Kirche bestand wohl bis um 800 und wuchs in Richtung Westen bis etwa zur Größe des nachfolgenden Alten Domes.

Außerdem befinden sich noch östlich des heutigen Domchores die Überreste eines aus dem 6. Jahrhundert stammenden Baptisteriums (ein von einer Kirche abgetrennter Taufraum). Es besitzt noch ein achtseitiges Taufbecken (Taufpiscina). Das Baptisterium selbst war erst rechteckig, wurde dann kreuzförmig erweitert, und war schließlich wieder rechteckig. Es war über zwei seitliche Gänge mit der Kirche verbunden. Das Baptisterium wurde wahrscheinlich im 9. Jahrhundert beim Bau des alten Domes abgerissen und durch einen im alten Dom aufgestellten Taufstein ersetzt.

Alter Dom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der alte, karolingische Dom, Nachzeichnung aus dem Hilliniuscodex der Kölner Dombibliothek nach Hasak, Dom, 1911

Der Alte Dom oder Hildebold-Dom ging dem heutigen Dom unmittelbar voraus. Er wurde am 27. September 873 geweiht. Zu dieser Zeit war Erzbischof Hildebold schon lange tot. Er mag für Teile des merowingischen Vorgängerdoms in seiner letzten Umbauphase noch als Bauherr und als Stifter fungiert haben, insbesondere für dessen Westteil mit dem St.-Galler-Ringatrium. Aber vielleicht gründete er auch selbst den Alten Dom, der nach den archäologischen Quellen ab 800 entstanden sein könnte.

Der Alte Dom hatte ein Langhaus, das an beiden Enden durch Querhäuser begrenzt wurde. Er war Vorbild für viele europäische Kirchen aus seiner Zeit und beherbergte schon das im 10. Jahrhundert entstandene Gerokreuz, das zweitälteste erhaltene Monumentalkruzifix Europas. Der Alte Dom sollte 1248 nach und nach abgerissen werden, um mit dem Bau des neuen gotischen Domes beginnen zu können. Dabei sollte erst nur der Ostchor mit Brand abgerissen werden, doch dabei brannte fast der gesamte Dom ab. Seine Westteile wurden provisorisch wiederhergestellt, damit dort Messen gefeiert werden konnten. Noch im selben Jahr begann der Bau des heutigen Kölner Domes.

Baugeschichte des Gotischen Domes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bau des Chores (1248–1322)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsteinleger: Konrad von Hochstaden mit Dom-Grundriss

Der Kölner Erzbischof und Reichserzkanzler Rainald von Dassel brachte am 23. Juli 1164[5] von Mailand Gebeine nach Köln, die spätestens seit ihrer Überführung nach Köln als Reliquien der Heiligen Drei Könige angesehen und verehrt wurden. Ob dies davor in Mailand schon der Fall war, ist in der Forschung aufgrund des Umstandes strittig, dass die Mailänder das Fehlen der Reliquien erst nach der Etablierung der Kölner Dreikönigswallfahrt nachweisbar beklagten. Die Reliquien hatte ihm der Kaiser Friedrich I. aus dessen Kriegsbeute geschenkt. Sie führten viele Pilger in den alten Dom, so dass er zu klein wurde. Daher wurde um 1225 geplant, einen neuen Dom zu bauen. Den Grundstein legte am 15. August 1248 Erzbischof Konrad von Hochstaden. Die Baumaßnahmen verantwortete der Dombaumeisters Gerhard. Sein Plan führte die lange Tradition des französischen Kathedralbaus zu einer vorher nicht erreichten Vollkommenheit. Gerhard war sicher der Chorbau der Kathedrale von Amiens persönlich bekannt. Wie in Amiens entwarf er für Köln einen Chor mit einem Kapellenkranz von sieben Kapellen, die allerdings in Köln alle gleich groß sind.[6] Als Baumaterial verwendete man vor allem Trachyt vom Drachenfels aus dem Siebengebirge.[7]

1265 war der Kapellenkranz bis in die Gewölbe fertiggestellt, 1277 weihte Albertus Magnus den Altar des fertiggestellten Kapitelsaals, der heute als Sakramentskapelle dient. Nachdem Köln 1288 infolge der Schlacht bei Worringen de facto freie Reichsstadt geworden war, blieb der Dom zwar noch der nominelle Sitz des Erzbischofs, jedoch betrat dieser seine Kathedrale nur relativ selten. Dies tat dem Baufortschritt zunächst keinen Abbruch, da Bauherr nicht der Erzbischof, sondern das Domkapitel war.

Zwischen 1304 und 1311 wurden die 17,15 Meter hohen Fenster des Oberchores eingesetzt; sie sind bis heute weitgehend erhalten und gelten als einer der größten erhaltenen Glasmalerei-Zyklen des Mittelalters. Der Chor wurde am 27. September 1322 geweiht, zugleich wurden die Reliquien der Heiligen Drei Könige dorthin überführt. Auch die im alten Hildebold-Dom beigesetzten Erzbischöfe Gero, Reinald von Dassel, Philipp von Heinsberg, Engelbert I. und Konrad von Hochstaden wurden in den neuen Chor übertragen. 1333 besuchte Petrarca den Domchor und lobte seine Schönheit.

Südliche Seitenschiffe als Hallenkirche (1322–1388)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hallenkirche: Bauabschnitt zwischen Chor und Südturm

Nach der Chorweihe begann die Arbeit am Querhaus, von dem aber nur Ansätze der Portale gebaut werden konnten. Die Baustelle führten seit 1308 Johannes (bis 1331) und Rutger (bis 1333), die beiden Söhne des hochangesehenen Dombaumeisters Arnold. Sie konzentrierten sich darauf, die südlichen Seitenschiffe des Langhauses so zu errichten, dass sie als eine Art Hallenkirche übergangsweise als Gemeindekirche genutzt werden konnten. Wahrscheinlich wurde auch erst in dieser Zeit die Entscheidung getroffen, das Langhaus des Doms fünfschiffig zu bauen (und nicht mit drei Schiffen, wie sie beispielsweise die Kathedrale von Amiens aufweist.)[8] Die Arbeiten wurden bis um 1353 von Dombaumeister Bartholomäus von Hamm fortgeführt. Der immerhin sechsjochige Kirchenraum wurde bis Ende des 14. Jahrhunderts bis zu einer Höhe von etwa 13,50 Meter gebaut und mit einem provisorischen Dach verschlossen, das von Südturm bis zur östlichen Wand des Querhauses reichte.[9] Zum noch nicht vorhandenen Mittelschiff wurde der Raum zwischen den Pfeilern mit einer Wand verschlossen, für die die Erzbischöfe Friedrich von Saarwerden und Dietrich von Moers fünf farbige Glasfenster stifteten, die jedoch verloren sind.[10] Spätestens 1388 muss dieser Bau so nutzbar gewesen sein, dass er für eine Messfeier anlässlich der Gründung der Kölner Universität dienen konnte.[11]

Südwestturm als Teil der Westfassade (1360–1449)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fassaden-Besteller: Friedrich III. von Saarwerden
Nach Fassadenriss F: Südturm und Petersportal

Mitte des 14. Jahrhunderts unternahm Erzbischof Wilhelm von Gennep eine neue Initiative, um für den Dom eine Westfassade zu schaffen. Das Fundament für den Südwestturm wurde um 1360 gelegt[12] und für die Fassade lag eine erste Planung vor, die wahrscheinlich von Peter Parler gezeichnet wurde.[13] Wegen des Todes des Erzbischofs verzögerten sich die Bauarbeiten dann allerdings und wurden erst nach 1370 mit neuem Elan aufgegriffen, als Friedrich III. von Saarwerden die Baumaßnahmen als Ausdruck seines erzbischöflichen Einflusses gestaltet sehen wollte. Dazu ließ er eine neue, architektonisch konservative, aber besonders imposante Westfassade planen, die im berühmten Fassadenriss F abgebildet ist.[14] Die Planung und die Arbeiten leitete der Dombaumeister Michael von Savoyen, der von 1353 bis 1390 in Köln nachweisbar ist.[15]

Das erste Geschoss des Südturmes wurde zusammen mit dem Petersportal bis Ende des 14. Jahrhunderts fertig gestellt. Um 1375 entstand der Figurenschmuck des Petersportals, das in seinen Archivoltenfiguren parlerischen Einfluss zeigt. Michael von Savoyen war mit dem Prager Dombaumeister Peter Parler verwandt.[16]

Ab 1395 war Andreas von Everdingen Dombaumeister († vor 1412). 1410 erreichte der Südturm das zweite Geschoss; bald darauf wurde am benachbarten Hochgericht in einem hölzernen Glockenstuhl die erste Kirchenglocke aufgehängt (die Dreikönigen- oder Blutglocke von 1418). Als Dombaumeister folgte Nikolaus van Bueren (1380–1445), in dessen Zeit 1437 die Glocken in den Südturm eingehängt werden konnten (Turmhöhe damals 59 Meter).[17] 1448/49 wurden die Großglocken Pretiosa (11.500 kg) und Speciosa (5.200 kg) gegossen und im Südturm in einer Höhe von 57 Metern aufgehängt. Die Arbeiten am Südturm wurden danach weitgehend eingestellt.[18]

Grundfläche des Langhauses (um 1450–1528)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts konzentrierten sich die Bauarbeiten darauf, die gesamte Grundfläche des Domes nutzbar zu machen. Die Bauarbeiten leiteten die Dombaumeister Nikolaus van Bueren (1425–1445) und Konrad Kuene van der Hallen (1445–1469). Beim Bau der nördlichen Seitenschiffe des Langhauses wiederholten sie dabei getreulich die Architekturformen aus den südlichen Seitenschiffen. Um die Jahrhundertwende wurden alle Schiffe des Langhauses und des Querhausers mit provisorischen Dächern versehen, so dass die gesamte Grundfläche des Domes nutzbar wurde. In den Jahren 1507 bis 1509 wurden die Glasgemälde in die Langhaus-Nordwand eingesetzt.[19] Um 1500 wurde der Grundstein für den Nordturms gelegt, was vermutlich der letzte bekannte Dombaumeister Johann Kuene van Franckenberg (1469 bis nach 1491) verantwortete. Auch in den Jahren 1512 und 1513 berichten die Quellen von einem geregelten Baubetrieb; nach 1525 allerdings gingen die Einnahmen stark zurück.[20]

Am 5. Januar 1531 fand im fertiggestellten Chor die Krönung Ferdinands I. zum deutschen König statt. Jüngere Forschungen nehmen an, dass es bereits zu dieser Zeit einen weitgehenden Baustopp gab, auch wenn noch Geld für Ausstattung und Reparaturen floss. Der Kölner Stadtarchivar Leonard Ennen fand heraus, dass 1559 letztmals Geldmittel für die Bautätigkeit bereitgestellt wurden. Diese kam 1560 vollständig zum Erliegen,[21] nachdem das Domkapitel die Finanzierung weiterer Arbeiten am Dom offiziell beendet hatte.[22]

Der gotische Baustil entsprach nicht mehr dem Geist des Renaissancezeitalters. Nach völlig anderen, neuen Maßstäben für die Kirchenarchitektur wurde seit 1515 am Petersdom in Rom gebaut, zu dessen Finanzierung ein schwunghafter Ablasshandel betrieben wurde. Dieser wiederum gab den Anstoß zur Reformation durch Martin Luther, in deren Folge die Pilgerströme und damit auch der Geldfluss für den Weiterbau des Kölner Doms deutlich abnahm.[23]

Bauunterbrechung (1528–1823)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der unfertige Dom um 1824, nach Max Hasak: Der Dom zu Köln, 1911

Fast 300 Jahre lang ruhte der Bau des Kölner Doms. Er verfiel allmählich zu einer Ruine, sogar sein Abriss wurde erwogen.[24] Aus dieser Zeit stammt wohl der ironische Kölner Ausspruch, dass, wenn der Dom einmal fertig sei, die Welt untergehe. Dennoch bestimmte das unvollendete Bauwerk jahrhundertelang die Silhouette der Stadt. Der Domkran, eine mehr als 25 Meter hohe hölzerne Drehkonstruktion aus dem 14. Jahrhundert, befand sich bis 1868 auf dem Stumpf des Südturms.[25]

Im 18. Jahrhundert, von 1744 bis 1770, wurde das Innere des Chors barock umgestaltet. Nach dem Einmarsch französischer Revolutionstruppen in Köln im Oktober 1794 wurde der Dom stark beschädigt. Im November 1796 verfügten die Besatzer die Einstellung der Gottesdienste, das französische Militär nutzte das Gebäude zeitweilig als Pferdestall und Lagerhalle. Am 4. Januar 1804 kehrte der Dreikönigenschrein in den Chor zurück, den das Domkapitel 1794 nach Westfalen hatte in Sicherheit bringen lassen. Jahre später, am 19. Oktober 1820 wurden bei einem Einbruch wertvolle Teile des Schreins herausgebrochen und gestohlen.

Baugeschichte in neugotischer Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollendung als nationale Aufgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vision 1821: Von S. Boisserée veröffentlichte Ansicht des zu vollendenden Domes

Seit etwa 1800 lenkten mittelalterbegeisterte Romantiker zunehmend das öffentliche Interesse auf den unvollendeten Dom. Infolge der napoleonischen Besatzung erhielt zudem die deutsche Nationalbewegung immer mehr Auftrieb, so dass der Weiterbau als Symbol für den ebenfalls noch zu schaffenden deutschen Nationalstaat gesehen wurde.

Zu den ersten Initiatoren des Weiterbaus gehörten der Kölner Kunsthändler Sulpiz Boisserée und der Architekt Georg Moller. Sie versuchten zunächst, die verlorengegangenen, mittelalterlichen Baupläne zu rekonstruieren. Durch einen glücklichen Zufall fand Moller 1814 auf dem Speicher des Gasthofes Zur Traube in Darmstadt die Hälfte eines Planes, die den Nordturm des Kölner Doms zeigt. Boisserée wiederum entdeckte 1816 bei einem Antiquar in Paris die exakt dazu passende zweite Hälfte des Aufrisses für den Mittelbau und den Südturm. Der gesamte Plan ist 4,05 m hoch und aus 20 Pergamenten zusammengeklebt.[26] Er war um 1370 von Dombaumeister Michael von Savoyen entwickelt worden.[27]

Mit der Entdeckung und Überarbeitung des Plans der Westfassade (Riss F) begann die zweite Bauperiode. Nach Mollers überraschendem Fund forderte der Publizist Joseph Görres am 20. November 1814 im „Rheinischen Merkur“ öffentlich die Vollendung des Kölner Doms. Die Pläne zu seiner Fertigstellung wurden jedoch auch vielfach kritisiert: Katholiken befürchteten einen Verlust der sakralen gegenüber der nationalen Bedeutung der Kathedrale. Protestanten vertraten den Standpunkt, sein Weiterbau sei Geldverschwendung, da die Katholiken nicht für die gesamtdeutsche Sache zu begeistern seien. Und viele Demokraten waren der Ansicht, der Dombau solle nur von der Konstitutionalisierung Deutschlands ablenken.

Im 19. Jahrhundert setzten sich die Befürworter des Weiterbaus schließlich durch. Sie gründeten am 15. Januar 1842 den Zentral-Dombau-Verein zu Köln, der vor allem Geld für die Vollendung sammeln sollte. Auch das Königreich Preußen, zu dem das Rheinland seit 1815 gehörte, steuerte Mittel bei, nicht zuletzt, um die rheinischen Katholiken mit der neuen, protestantischen Obrigkeit zu versöhnen.

Der neugotische Dombau (1842–1880)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1823 hatte Friedrich Adolf Ahlert die Dombauhütte wieder eingerichtet, so dass erste Restaurierungsarbeiten beginnen konnten.[28] Doch erst nach Regierungsantritt 1840 des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., der als „Romantiker auf dem Thron“ bekannt wurde, ließen sich die Mittel für den Weiterbau aufbringen.[29] Am 4. September 1842 legten Preußens König Friedrich Wilhelm IV. sowie der Koadjutor und spätere Erzbischof Johannes von Geissel den Grundstein für den Weiterbau des Doms. Der Stein wurde auf den noch unvollendeten Südturm hochgezogen und dort eingemauert. Friedrich Wilhelm IV.: „Hier, wo der Grundstein liegt, dort mit jenen Türmen zugleich, sollen sich die schönsten Tore der ganzen Welt erheben.“

Nach Ahlerts Tod 1833 folgte ihm bis 1861 Ernst Friedrich Zwirner als Dombaumeister nach. Er entwarf die Pläne zur Vollendung des Domes, einschließlich der Pläne für die 1855 vollendete Südfassade. An diesen wirkten auch Karl Friedrich Schinkel, Sulpiz Boisserée und König Friedrich Wilhelm IV. mit. Die 600. Wiederkehr der ersten Grundsteinlegung wurde mit einem dreitägigen Fest vom 14. bis 16. August 1848 gefeiert. 1848 wurden auch provisorische Holzdecken im Lang- und Querhaus eingesetzt. 1863 war das Innere des Doms vollendet. Das Ereignis wurde am 15. und 16. Oktober 1863 mit einem „Dombaufest“ feierlich begangen, das am Abend des 16. Oktober mit einem Konzert unter der Leitung von Ferdinand Hiller endete.[30] Die Trennwand zwischen Chor und Langhaus fiel nach 560 Jahren. Ab 1863 wurde an der Westfassade weitergebaut.

1880 wurde der Dom nach über 600 Jahren vollendet, getreu den Plänen der Kölner Dombaumeister des Mittelalters und dem erhaltenen Fassadenplan aus der Zeit um 1370. Allerdings sind die Fassaden des Querhauses eine Schöpfung des 19. Jahrhunderts, da von ihnen keine mittelalterlichen Pläne vorlagen. Beim Bau setzten die Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner und Richard Voigtel modernste Techniken ein, insbesondere für den Dachbau – eine neuzeitliche Eisenkonstruktion – und die Türme. Die verbaute Steinmasse wiegt ungefähr 300.000 t. Nach seiner Vollendung war der Kölner Dom mit 157,38 m für vier Jahre das höchste Gebäude der Welt. Ende 1884 wurde er vom 169,3 m hohen Washington Monument übertroffen.

Das Ende des Dombaus wurde am 15. Oktober 1880 mit einem Fest gefeiert, das Wilhelm I. zur öffentlichen Repräsentation und als identitätsstiftendes Element des neun Jahre zuvor gegründeten Reiches nutzte. Damals waren die Spitzen des Domes allerdings noch eingerüstet, was auf den zahlreichen Postkarten geflissentlich retuschiert wurde. Einen Tag später, am 16. Oktober 1880 fand ein legendärer historischer Festzug statt, der in zahlreichen Stichen überliefert ist. Allerdings fand das Fest in der Zeit des Kulturkampfs statt: Der amtierende Kölner Erzbischof Paulus Melchers war verbannt, das Domkapitel und viele Mitglieder der Kölner Bürgerschaft boykottierten es. Das Gerüst wurde vom Frühjahr 1881 bis 1883 (nach anderen Angaben: 1882) abgebaut. Die damalige Farbe des Steines wird als hellbeige beschrieben.

Baugeschichte seit Vollendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhaltung und Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dom ist mit verschiedenen Gesteinen gebaut, die aufgrund ihrer Eigenschaften unterschiedlich stark verwittern.[31] Die Verwitterung wird seit 1904 bekämpft: Von 1904 bis 1939 erneuerte die Dombauhütte das gesamte Strebewerk am Chor. Dagegen stammen (fast) die gesamte innere Schale des Chores und auch die Fenstermaßwerke des Hochchores noch aus der Anfangsphase von 1248 bis 1322.[32]

4. April 1945, kurz vor Kriegsende

Größere Schäden erlitt der Dom während des Zweiten Weltkrieges unter anderem durch 70 Bombentreffer. Von Brandbomben ausgelöste Brände wurden von Mitarbeitern, die in und auf dem Dom postiert waren, sofort gelöscht. Durch die Bombentreffer stürzten, unter anderem im Langhaus, einige Deckengewölbe ein, das Dach jedoch blieb dank der Stabilität des eisernen Dachstuhls bestehen. Die sogenannte Kölner Domplombe schützte jahrzehntelang den Nordturm vor dem Zusammenbruch. 1946 begannen archäologische Ausgrabungen durch Otto Doppelfeld, die bis 1997 andauerten. 1948 wurde der 700. Jahrestag der Grundsteinlegung in einem stark beschädigten Dom gefeiert.

Ab 1956 erfüllte er seine Funktion für die Menschen wieder. Insbesondere in den folgenden Jahrzehnten waren Saurer Regen und Luftverschmutzung die Hauptursachen für den Steinfraß und die zunehmende Dunkelfärbung des Steins.[33]

Für den Bonner Bundestag hatte der Bundeskanzler Konrad Adenauer zu jedem Donnerstag um 8:40 Uhr einen Gottesdienst festgesetzt, zu dem die Glocken des Kölner Doms geläutet wurden. Im Dom zu Köln zelebrierte Erzbischof Joseph Kardinal Frings am 25. April 1967 das Pontifikalamt mit einem Requiem für Adenauer, der gerade verstorben war. Hochrangige Offiziere der Bundeswehr, allesamt Ritterkreuzträger, hielten am Sarg abwechselnd die Ehrenwache. Ein Schnellboot der Bundesmarine brachte den Sarg dann in einem Schiffskonvoi auf dem Rhein nach Bad Honnef/Rhöndorf. Das Abspielen dieses Glockengeläutes hat der deutsche Bundestag auch nach seinem Umzug nach Berlin beibehalten.[34] Zusätzlich findet zweimal wöchentlich im Andachtsraum des Bundestages ein protestantischer Gottesdienst statt.[35]

Ab den 1990er-Jahren ließen die negativen Wirkungen auf die Gebäudestruktur des Gotteshauses dank der Maßnahmen zur Luftreinhaltung nach. Allerdings kämpfen die Dombaumeister seit Fertigstellung des Domes gegen den Zerfall und Beeinträchtigung durch Vogelexkremente. Die Dombauhütte testete schon zahlreiche Mittel zur Konservierung der Steine.[36] Eine überzeugende Methode konnte noch nicht gefunden werden.

In der einschlägigen Literatur umstritten ist, in welchem Grade die Vollendung und die Erhaltung des Doms dem jeweiligen Zeitgeschmack unterworfen sind. Die Vollendung des Doms erscheint aus Sicht des 21. Jahrhunderts unverkennbar neugotisch geprägt, obwohl die Dombaumeister bemüht waren, möglichst genau den vorliegenden Fassadenplänen zu folgen.[37] Die erste denkmalpflegerische Wiederherstellung nach dem Krieg war durch das Bestreben gekennzeichnet, die Architektur teilweise zu vereinfachen und mit zeitgenössischen Skulpturen und Stilelementen anzureichern[38], während bis zur Gegenwart die Bemühung vorherrscht, die Bauteile möglichst im jeweiligen Zeitstil materialgerecht wiederherzustellen und zu erhalten.

Weltkulturerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild des Domes, 2016

Der Kölner Dom wurde 1996 von der UNESCO als eines der europäischen Meisterwerke gotischer Architektur eingestuft und zum Weltkulturerbe erklärt. Am 5. Juli 2004 wurde er wegen der „Gefährdung der visuellen Integrität des Doms und der einzigartigen Kölner Stadtsilhouette durch die Hochhausplanungen auf der dem Dom gegenüberliegenden Rheinseite“ vom UNESCO-Welterbekomitee auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Bei Verhandlungen am 13. Juli 2005 auf der UNESCO-Konferenz im südafrikanischen Durban wurde die endgültige Entscheidung um ein Jahr vertagt. Den deutschen Behörden sollte die Möglichkeit gegeben werden, bis Ende 2005 Informationen über geplante Baumaßnahmen in Köln-Deutz einzureichen. Für die folgenden Jahre waren dort noch mehrere Neubauten geplant.

Im Juli 2006 entschied das Welterbekomitee auf seiner 30. Tagung im litauischen Vilnius, den Kölner Dom von der Roten Liste des gefährdeten Welterbes zu streichen.[39] Damit wurde den geänderten Bauplänen für das rechtsrheinische Ufer Rechnung getragen; außer dem bereits fertiggestellten Kölntriangle sollen dort keine weiteren Hochhäuser mehr entstehen.

Päpste am Dom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dom wird an mehreren Stellen auf Päpste Bezug genommen. Auf der sogenannten Papstterasse an der Südseite des Domes erinnern zwei Gedenktafeln an drei Päpste: Papst Johannes XXIII., mit bürgerlichem Namen Angelo Roncalli, hat testamentarisch einen wertvollen Ring dem Domkapitel vermacht. Daran anknüpfend wurde der Platz an der Südseite des Domes Roncalli-Platz genannt.[40] Eine zweite bronzene Gedenkplatte erinnert an den Weltjugendtag, der 2005 in Köln stattfand. Das Relief von Bert Gerresheim zeigt, wie Papst Johannes Paul II. das Weltjugendtags-Logo an Papst Benedikt XVI. übergibt.[41] Johannes Paul II. war 1980 der erste Papst, der den Dom besucht hat. Um dieses Ereignis zu dokumentieren, wurde eine von Elmar Hillebrand gestaltete Gedenktafel an einem Langhauspfeiler angebracht.[42] An den Besuch Papst Benedikt XVI. zum Weltjugendtag 2005 erinnert im Mittelschiff eine vom Kölner Bildhauer Heribert Calleen gestaltete bronzene Gedenktafel.[43] Die Gesichtszüge von Papst Franziskus sind an einer kleiner Steinfigur verewigt, die an einem Baldachin im Hauptportal sitzt.[44]

Das Gotische Bausystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radikaler Bruch: Maßstabssprung der Gotischen Architektur
Klassische Reinheit: unerreicht einheitliche Bauformen

Wahl der Gotischen Form[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kölner Dom ist ein Bauwerk der Gotik. Die Wahl des gotischen Baustils im Jahre 1248 war ein radikaler Bruch mit der bis dahin im Rheinland üblichen spätromanischen Bautradition. Ebenfalls ohne Beispiel war, dass die Planer in Köln sich sowohl im Bausystem als auch in Einzelformen an einem konkreten Bauwerk – nämlich der Kathedrale von Amiens – orientierten. Schließlich löste sich der Gotische Dom auch radikal von der liturgischen Ausrichtung des Alten Doms. Dieser war zweichörig gebaut und hatte den Hochaltar mit dem Petruspatrozinium im Westchor positioniert und einen weniger wichtigen Hauptaltar im Ostchor, der der Maria geweiht war. Der Dom dagegen nutzte die in Frankreich übliche Form mit nur einem Chor im Osten und gestaltete dort den Hauptaltar als Marienaltar, dem 1322 auch Funktionen zugewiesen wurden, die bisher dem Petrusaltar vorbehalten waren. Der Dreikönigenschrein sollte in der Vierung aufgestellt werden, so dass das Domkapitel im Chor zwischen Schrein und Marienaltar sitzen konnte. Mit diesem neuen sakralen Konzept konnten die Domherren sinnbildlich Teil des epiphanischen Geschehens zwischen den als Reliquien anwesenden Heiligen Drei Königen und der im Hochaltar vergegenwärtigten Gottesmutter werden.[45]

Die radikale Form wurde vermutlich auch deswegen gewählt, weil die gotische Architektur einen Maßstabssprung erlaubte, der den Dom signifikant über alle bestehenden romanischen Kirchen Kölns hinaushob. Der Vierungsturm von Groß St. Martin dominierte am Ende des „großen Jahrhunderts der Kölner Kirchenbaukunst“[46] zusammen mit weiteren romanischen Kirchen das Stadtbild und galt zudem als Symbol für die patrizische Selbstverwaltung der Handelsstadt. Demgegenüber ermöglichte die Höhenentwicklung der Gotischen Architektur eine neue städtebauliche Dominanz des Domes, wodurch sowohl das Domkapitel aber vor allem auch der machtbewusste Erzbischof Konrad von Hochstaden ihre Vorrangstellung untermauern wollten. Durch Größe und Form fand der Dom in eine Position, die alle anderen Heiligen und Institute der Stadt erniedrigte.[47]

Bauhandwerk und Planung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauhandwerklich unterscheidet sich der Chorbau in Köln deutlich von den französischen Kathedralen. Deren Bauhütten bemühten sich darum, die aufgehenden Mauern und Pfeiler aus möglichst großen Quadern zusammenzusetzen und die Formen in den Quader hineinzumeißeln. Das taten sie auch dann, wenn waagerechte auf senkrechte Profile stießen. In Frankreich wurden sie aus einem Stein gefertigt. Dort war es üblich, die schlanken Viertelsäulen (Dienste) zusammen mit dem dahinterstehenden Pfeiler aus einem Werkstein zu arbeiten. Die Kölner Bauhütte dagegen führte ihre spätromanische Baupraxis weiter. Für Wände und Pfeiler wurden Wandschalen aus Werksteinen gemauert, die mit Bruchstücken gefüllt wurden. Profile wurden einzeln hergestellt, so dass sie mit einer schmalen Fuge anstießen. Die schlanken Viertelsäulen (Dienste) wurden in Köln als einzelne Werkstücke gemeißelt und vor den Pfeiler gestellt.[48] Daraus wurde abgeleitet, dass der Kölner Dombaumeister Gerhard zwar die Kathedralen in Frankreich besucht habe, allerdings selbst nie in einer französischen Bauhütte gearbeitet, oder sie auch nur betreten habe. Möglicherweise gehörte Gerhard sogar zu einer neuen Generation von Baumeistern, die rein intellektuell gearbeitet haben und nur Pläne zeichneten.[49]

Dombaupläne des Mittelalters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fassadenriss: meisterlicher Plan, 1370

Lange herrschte die Idee vor, Dombaumeister Gerhard habe einen verbindlichen Gesamtplan für den Dom vorgelegt, der über Generation hinweg befolgt wurde. Dieser „gotische Masterplan“ habe sowohl das fünfschiffige Langhaus wie auch die beiden großen Turmbauten der Westfassade enthalten.[50] Diese Sicht wurde jüngst als hypothetisch und im ganzen unwahrscheinlich verworfen.[51] Alle großen Kirchen im Mittelalter sind immer nur in einzelnen Bauabschnitten geplant und errichtet worden. Bei Baubeginn von Osten wurde nur der Chor geplant und vollendet; für Langhaus und Westfassaden wurden danach neue Planserien erstellt. Der erste Kölner Plan umfasste daher den Chor, der bis 1322 errichtet wurde.[52] Wahrscheinlich sahen die ersten weiterführenden Planideen überhaupt nur ein dreischiffiges Langhaus mit vergleichsweise schlanken Türmen über den Seitenschiffjochen vor, wie sie auch die französischen Kathedralen besitzen. Das fünfschiffige Langhaus ist vermutlich um 1320 von den Brüdern Johannes und Rutger geplant worden. Dieses neue Raumkonzept wurde dann von jüngeren Kirchenbauten (wie der 1352 neu projektierten Kathedrale von Antwerpen) aufgegriffen.[53] Am Dom sind die ersten Planungen für die Westfassade (mit fünf Portalen) unter Dombaumeister Bartholomäus von Hamm um 1350 gereift, als die Fundamente des Südturms gelegt wurden. 1370 zeichnete Michael von Savoyen die Westfassade, wie wir sie heute kennen, auf den überlieferten Fassadenriss F. Wegen dieses ausgreifenden Fassadenbaus mussten die bereits fertiggestellten Fundamente nochmals angestückt werden, um die neue Dimension der Strebepfeiler zu gründen.[54]

Die vollkommene Kathedrale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sanfter Chorschluss: Unmerklicher Übergang vom Langchor in den Rundchor
Sieben von Zwölf: Vollkommen regelmäßig gestaltete Kapellen am Chorumgang

Die Architektur des Kölner Doms steht in der Tradition der gotischen Kathedralen Frankreichs, die von Chartres über Reims und Amiens nach Beauvais und Köln führt. Allerdings zeigt der Kölner Domchor eine “unübersehbare, geradezu klassische Reinheit”[55], die ihn deutlich von den Vorbildern abhebt. Diesen Eindruck hat der Kölner Baumeister erreicht, indem er sich mit großer Konsequenz um eine einheitliche formale Ordnung bemüht hat, der eine detaillierte, offenbar geometrisch und mathematisch durchkalkulierte Planung zugrunde lag.[56]

Wie in Amiens hat sich der Kölner Baumeister für einen Bauplan mit 7 Kapellen entschieden. In Frankreich ist der Grundriss allerdings in 7 Segmenten eines ungefähren 13-Ecks gestaltet. In Köln dagegen hat der Baumeister ein regelmäßiges 12-Eck der Planung zugrunde gelegt. Dazu hat er zwei Dreieckraster gebildet, die um 30 Grad gegeneinander gedreht sind. Mit einem solchen Raster lassen sich alle harmonisch aufeinander bezogenen Linien im Chor definieren. Auch die Kapellen entstehen so aus einem einheitliche System, das auf gleichseitigen Dreiecken beruht. In der Folge gelang dem Baumeister eine optisch harmonische Gestaltung aller weiteren Bauteile, Pfeiler und Bögen. Dennoch handelte er nicht dogmatisch: beispielsweise rückte er die Polygonpfeiler ein Stück ein und gab ihnen zudem ein eiförmiges statt eines runden Profils, um für den Betrachter einen einheitlichen Eindruck zu erreichen.[57]

In Köln gelang es dem Baumeister erstmals, für die gesamte Kirche nur einen einzigen Pfeilertyp zu verwenden. Die Pfeiler im Mittelschiff, die Pfeiler zwischen den Seitenschiffen und die Wandpfeiler sind alle als Rundpfeiler gestaltet, denen Viertelsäulen (Dienste) vorgestellt sind. Auch die Pfeiler der Vierung unterscheiden sich kaum von den Normalpfeilern. Die Viertelsäulen sollen optisch die Kraftlinien aus den Kreuzgewölben bis auf den Boden leiten. In Köln gelang es erstmals und zwar einheitlich für das Mittelschiff und die Seitenschiffe, für alle Gurtbögen und Rippen sinnfällig passende Dienste zu planen, die die Pfeiler zu acht oder zu zwölft (und in der Vierung zu 16) umstehen. Die Dienste im Mittelschiff werden ohne optische Unterbrechung mehr als 40 Meter zur Bodenplatte geführt. Die Kapitelle weisen an allen Pfeilern eine einheitliche Höhe auf. Dadurch entstand in Köln der in die Höhe strebende einheitliche Raumeindruck. „In keiner anderen der großen Kathedralen war dies zuvor gelungen und es blieb auch bei späteren Bauten unerreicht.“[58]

Zwischen den Pfeilern spannt sich in Köln eine Wand- und Glasfläche, deren gleichmäßige Gestaltung ebenfalls die Senkrechte betont. Alle Gotischen Kathedralen unterteilen die Seitenfläche in zwei Ebenen: die untere, das sogenannte Triforium, ist ein Laufgang, der mit Masswerk vom Kirchenraum getrennt ist. Darüber befinden sich hohe Fenster, die Obergaden. Der Kölner Baumeister fand für beide Elemente eine einheitliche Struktur in vier Bahnen, bei denen die vier Fenster der Obergaden senkrecht über den vier Maßwerkfenstern des Triforiums stehen und damit optisch zu einer einzigen, in die Höhe strebenden Fläche werden. Die Fensterstäbe werden elegant über beide Elemente hinweg geführt, so dass sie die volle Höhe von Triforium und Obergaden betonen. Die mittleren Stäbe werden durchgehend von den Obergaden bis zum Sockel des Triforiums geführt. Die beiden seitlichen scheinen in der Fensterbank der Obergaden zu verschwinden und darunter im Triforium wieder aufzutauchen. Zusätzlich sind die Reliefs des Maßwerks besonders flach gehalten. Insgesamt entsteht dadurch der Eindruck, “dass sich Fenster und Triforium straff wie eine Membran” zwischen die Pfeiler spannen.[59] Wegen der Höhe der Fenster hat Köln auch verglichen mit allen großen gotischen Kathedralen die größte Fensterfläche im Verhältnis zur Kirchenlänge.[60]

Straffe Membran: Obergaden und Triforium aufgespannt zwischen den Pfeilern

Alle gotischen Baumeister strebten danach, einen möglichst sanften Chorschluss zu bauen. Der Übergang vom Langchor zum Rundchor sollte die einheitliche Raumgliederung nicht stören. Das bedeutete allerdings eine wesentliche Herausforderung, weil die Gewölbeabschnitte (Joche) im Langchor annähernd doppelt so lang sind wie die im gerundeten Chor. Der Kölner Baumeister fand dazu eine Gestaltung, deren Grundriss scheinbar die Form einer Parabel annimmt. Das erste Joch des Rundchores kippt nur wenig ab. Die Obergaden und die Maßwerke des Triforiums sind so geschickt gestaltet, dass die Grenzen zwischen den Raumteilen verunklärt werden und man optisch nicht mehr entscheiden kann, wo der Langchor aufhört und wo der Rundchor anfängt.[61]

Dombaumeister Arnold Wolff hat geurteilt, dass sich die mittelalterlichen Baumeister beim Bau des Kölner Doms um ein vollkommenes Ideal bemüht hätten. Daher sei der Dom der absolute Höhepunkt des Kathedralbaus und gleichzeitig sein Endpunkt, weil der Dom keine adäquaten Nachfolger mehr gefunden habe. „Ein Versuch, das in Köln Erreichte nochmals zu steigern, wurde nie mehr gewagt.“[62]

Die nachklassisch-hochgotische Westfassade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dombaumeister Michael von Savoyen hat die Westfassade des Kölner Domes um 1370 geplant. Dennoch wählte er hochgotische Architekturformen, die mindestens 100 Jahre zuvor im ausgehenden 13. Jahrhundert üblich waren. Mitte des 14. Jahrhunderts hatte Peter Parler das spätgotische Formensystem für den Prager Veitsdom schon entwickelt.[63] Mit seinem bewußten Rückgriff auf eine auch damals schon klassische Formensprache versuchte der Dombaumeister, dem Dom eine besondere Historizität und damit Ernsthaftigkeit zu geben.[64] Er reagierte damit vermutlich weniger auf die bis dahin vorherrschende Architekturpraxis in Köln, als auf die zu seinen Lebzeiten hochaktuelle Architekturentwicklung, die nach 1350 einem ausgeprägten gotischen Historismus folgte.[65] Gleichzeitig pflegte auch sein Auftraggeber, Erzbischof Friedrich von Saarwerden, eine dezidiert konservative Kunstauffassung, und bevorzugte – auch bei der Gestaltung seines Grabdenkmals – die damals schon historische Formensprache der klassischen Hochgotik.[66]

Dennoch gelang es dem Dombaumeister, die Westfassade als spätgotisches Bauwerk erscheinen zu lassen. Denn er erschuf keine flächigen Strukturen, wie sie in der Hochgotik üblich waren, sondern gab der Fassade eine ausgesprochene Körperlichkeit, indem er die Hauptpfeiler zu eigenen Massiven formte, durch die Filialtürme den Eindruck von außerordentlicher Massigkeit erzeugte, und für die tiefen Fensternischen durch die doppelten Maßwerke eine durchklüftete Fassade gestaltete. Die Türme entwickeln sich – flankiert durch mächtige Filialen – aus einer stabilen Baumasse, so dass sich die achteckigen Turmspitzen nur langsam aus einer stabilen Struktur herausbilden. Schließlich gab der Baumeister den Maßwerkhelmen durch die dominierenden Stützen eine Plastizität, die das Freiburger Vorbild nicht zeigt.[67] Michael von Savoyen verschmolz den Formenkanon der Hochgotik perfekt mit der körperhaft-plastischen Bauweise der beginnenden Spätgotik und schuf damit für den Kölner Dom eine Westfassade, die sich konsistent zur hochgotischen Form des Chores fügt. Damit garantierte Meister Michael auch, dass der Gesamtbau des Domes bis heute vollkommen einheitlich wirkt.[68]

Bauteile und Gestaltungselemente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liturgisches Zentrum: Hochchor seit 1322
Für die Pilger: Chorumgang seit 1265

Der Hochchor wurde 1322 geweiht; es ist der einzige Teil des Domes, der im Mittelalter vollständig fertig gestellt werden konnte. Heute gilt er als “der architektonisch glanzvollste Teil des Innenraumes.”[69] Der Chorbau besteht aus dem Binnenchor (Hochchor), dem Chorumgang mit den sieben Chorkapellen, den Chorseitenschiffen und der Sakramentskapelle. Alle Bauteile zeigen eine Perfektion der architektonischen Form, die Dombaumeister Arnold Wolff als “vollkommene Kathedrale” charakterisiert hat.[70]

Im Unterschied zu den französischen Vorbildern ist dem Kölner Baumeister gelungen, einen sanften Übergang zwischen dem Langchor und dem Rundchor zu bauen. Beide Bauteile gehen so gleitend ineinander über, dass der fließende Raumeindruck nicht beeinträchtigt wird. Der erste Gewölbeabschnitt (Joch) des Rundchores erscheint wie ein verkürztes Joch des Langchores und ist leicht nach innen gedreht. Das Maßwerk des Zwischengeschossen (Triforiums) ist hier allerdings bereits so gestaltet wie im Rundchor. Die Fenster (Obergaden) sind zwar noch vierbahnig, scheinen aber schon die Breite der schmaleren Fenster im Rundchor anzunehmen. Wegen dieses verunklarten Übergangs vermag der Betrachter nicht zu urteilen, wo der Langchor endet und wo der Rundchor beginnt.[71]

Der Chorumgang und die sieben Chorkapellen sind der älteste Teil des Kölner Doms. Dieser Teil des Gebäudes wurde 1248 begonnen und 1265 in Benutzung genommen. Architektur und Gesamteindruck sind unverändert erhalten. Die sieben Chorkapellen haben einen einheitlichen Grundriss; sie bilden 7 Teile eines regelmäßigen Zwölfecks. Die beiden Kapellen, die sich direkt an den Langchor anschließen (Engelbertuskapelle und Stephanuskapelle) liegen sich streng gegenüber und sind nicht mehr – wie in den französischen Kathedralen – eingedreht. Anders als die Kathedrale von Amiens, aber vergleichbar mit der in Beauvais, hat die mittlere Kapelle (Dreikönigskapelle) die identische Größe wie alle anderen 6 Kapellen.[72]

  • Engelbertuskapelle mit dem Georgsaltar
  • Maternuskapelle mit der Dreikönigentafel (16. Jahrhundert)
  • Johanneskapelle mit dem Kreuzigungsaltar, dem Allerheiligenfenster, dem Jakobus- und dem Marienfenster, um 1320.
  • Achskapelle / Dreikönigenkapelle mit dem älteren Bibelfenster (auch: Bibel-Fenster I), um 1260, und einer neugotischen Ausstattung mit der Füssenicher Madonna.
  • Agneskapelle (früher Irmgardiskapelle) mit ihrem Sarkophag um 1100, Fenster um 1320.
  • Michaelkapelle mit dem Thomas- und dem Johannesfenster, um 1320.
  • Stephanuskapelle mit dem jüngeren Bibelfenster (auch: Bibel-Fenstr süd X), in Teilen um 1280/90

Die Seitenschiffe des Chores werden im Kölner Dom auch als Kapellen bezeichnet. Die Chorseitenschiffe im Süden werden Marienkapelle genannt. Dort befindet sich der Dreikönigsaltar von Stefan Lochner, einer der bedeutendsten Werke des Domes. Die Chorseitenschiffe im Norden werden Kapelle des heiligen Kreuzes genannt, weil hier der Kreuzaltar und das Gerokreuz (um 970) stehen. Dieses gilt als eines der bedeutendsten Bildhauerwerke aus Ottonischer Zeit.[73]

Die Sakramentskapelle wurde 1277 als Kapitelsaal an den Chor angebaut und im selben Jahr von Albertus Magnus geweiht. Der quadratische Raum hat ein Gewölbe mit vier Spitzbögen, die sich auf nur einem Birnstabpfeiler in der Mitte des Raumes abstützen. Die Kapelle zählt zu den qualitätsvollsten Arbeiten der hochgotischen Innenarchitektur.[74]

Hauptschiff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einheitlich gegliedert: Langhaus gen Westen

Das Hauptschiff des Kölner Doms mit rund 120 Metern Länge wurde im Verlauf von sieben Jahrhunderten in fünf Bauepochen errichtet. Dennoch hat es eine streng einheitliche, hochgotische Form, deren ursprünglicher Plan offenbar so vollendet erschien, dass sich alle späteren Baumeister daran halten mochten.[75] Alle Mittelschiffe des Kölner Domes im Langhaus, im Querhaus und im Chor, haben praktisch die gleichen Abmessungen und eine identische Gliederung. Die Höhe misst 43,35 Meter und die Weite 12,50 Meter. Alle 7,50 Meter steht ein Pfeiler (Jochweite); alle sind sie von identischer Form, als runde Bündelpfeiler gestaltet, die von 12 Rundstäben (Diensten) umgeben sind. Die Pfeiler laufen in Spitzbögen zusammen, die die Arkaden bilden. Darüber beginnt in einer Höhe von 19,75 Metern das Triforium. Dieses Zwischengeschoss ist ein etwa 1 Meter breiter und 5,80 Meter hoher Gang, der nach außen verglast ist und zum Innenraum ein offenes Maßwerk besitzt. Über dem Triforium erheben sich die Obergaden, Fenster von 17,80 Meter Höhe, zwischen denen relativ schmale Wandpfeiler zum Gewölbe streben. Weil Obergaden und Triforium einheitlich gestaltet und senkrecht gegliedert sind, wirken sie wie eine Einheit, was den Raum optisch noch höher erscheinen lässt.[76]

Die schmalen Wandpfeiler allerdings können allein den Schub des Gewölbes nicht tragen. Sie werden daher von außen durch ein System von Strebepfeilern und Bögen gestützt. Es ist zwar reich verziert, soll aber vor allem als Konstruktionsgerüst dienen, das dem Innenraum “zu seiner überirdisch wirkenden Schwerelosigkeit verhilft.”[77] Das Zentrum der Mittelschiffe bildet die Vierung, in der nach ursprünglicher Planung der Dreikönigenschrein aufgestellt werden sollte. Allerdings konnte dieser Teil des Gebäudes im Mittelalter nicht vollendet werden. Die Ostpfeiler wurden im 13. Jahrhundert errichtet, der untere Teil der Westpfeiler entstand im 14. und 15. Jahrhundert; der obere konnte erst im 19. Jahrhundert gebaut werden; das Gewölbe wurde 1863 eingezogen.[78]

Fenster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gesamte Architektur des Kölner Domes ist darauf ausgerichtet, möglichst großflächige Fenster präsentieren zu können. Er ist darum als „überaus harmonisches Glashaus“ bezeichnet worden.[79] Die Fenster bedecken eine Fläche von rund 10.000 m², was annähernd der Grundfläche des Baus entspricht. Von allen großen Kathedralen hat Köln die größte Fensterfläche im Verhältnis zur Kirchenlänge. Etwa 1.500 m² der Fensterfläche sind aus dem Mittelalter erhalten.[80]

Die Fenster stammen aus unterschiedlichen Epochen und prägen den Gesamteindruck des Domes. Sie spiegeln deutlich den jeweiligen zeitgenössischen Anspruch an die Gestaltung und die Funktion der Fenster. So wurden die Fenster des Kapellenkranzes, der zunächst ausschließlich Geistlichen vorbehalten sein sollte, um das Jahr 1260 mit Ausnahme des zentralen Achskapellenfensters rein ornamental verglast und erst 1330/1340 mit einem figürlichen Bildprogramm für die durchreisenden Pilger ausgestattet.[81] Das Fenster in der zentralen Dreikönigenkapelle von 1260 ist das älteste erhaltene Domfenster.[82]

Zwischen 1304 und 1311 wurden die 17,15 Meter hohen Fenster des Oberchores eingesetzt; sie zeigen 48 Könige abwechselnd mit und ohne Bart. Vermutlich sind die Bärtigen die 24 Ältesten der Apokalypse, die Bartlosen die Könige von Juda, die alttestamentlichen Vorgänger Christi. Die Könige sind ungefähr 2,25 Meter hoch. Das Achsenfenster zeigt die Heiligen Drei Könige, wie sie Maria mit dem Kind huldigen. Die Gesamtfläche der Chorfenster beträgt 1350 m². Es ist einer der größten erhaltenen Glasmalerei-Zyklen des Mittelalters. Mittlerweile sind zwar viele Einzelheiten verloren gegangen, aber der ursprüngliche Farbklang erhalten.

Die spätmittelalterlichen Fenster im nördlichen Seitenschiff spiegeln das Ende der ersten Bauperiode des Domes wider. Aus der zweiten Bauperiode im 19. Jahrhundert finden sich typische Fenster im südlichen Seitenschiff wie das Bayernfenster. Verluste aus dem Zweiten Weltkriege zeigen sich teilweise bis heute, aber nach und nach werden provisorisch reparierte oder ersetzte Fenster restauriert oder durch moderne Fenster ersetzt. Das Neuste ist in der Südfassade das große Richter-Fenster aus dem Jahr 2007.[83]

Westfassade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Westfassaden des Doms ist die größte Kirchenfassade, die jemals gebaut wurde. Sie hat eine Fläche von fast 7000 Quadratmetern und wurde erst im 19. Jahrhundert vollendet, folgt aber im Detail der von Dombaumeister Michael von Savoyen entwickelten mittelalterlichen Planung, die 1370 im sogenannten Fassadenriss F aufgezeichnet wurde. Eine Zeit lang wurde die Urheberschaft des Planes Dombaumeister Arnold († 1308) und seinem Sohn und Nachfolger Johannes († 1331) zugeschrieben. Jüngst hat Johann Josef Böker den Riss indessen als Werk des Dombaumeisters Michael von Savoyen identifiziert, der vom 1370 ins Amt gekommenen Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden um einen repräsentativen Entwurf gebeten worden ist.[84]

Im Südturm befindet sich das Petersportal. Es stammt von 1370/80 und ist das einzige original mittelalterliche Portal des Kölner Doms. Allerdings sind nicht alle Figuren mittelalterlich, sondern nur die ersten drei türseitigen auf der linken und die zwei ersten auf der rechten Seite. Die anderen Skulpturen stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die Figuren unterscheiden sich deutlich in der Farbe und der Bearbeitungsqualität. Die fünf mittelalterlichen Figuren sind deutlich von der Parler-Familie beeinflusst, mit welcher der in Köln tätige Baumeister Michael verwandt war.

Das Mittelportal (Hauptportal) ist 9,30 Meter breit und über 28 Metern hoch. Die Figuren sind vorwiegend von Peter Fuchs im 19. Jahrhundert geschaffen und von Erlefried Hoppe 1955 ergänzt worden. Das Nordportal ist das Drei-Königs-Portal. Es stammt von Peter Fuchs und wurde zwischen 1872 und 1880 geschaffen.

Fünf Jahrhunderte Bauzeit: Nordfassade des Kölner Doms
Triumph der Neugotik: Südfassade des Kölner Doms

Südfassade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Südfassade ist von Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner entworfen worden, der seine Pläne mit Karl Friedrich Schinkel, Sulpiz Boisserée und König Friedrich Wilhelm IV. abgestimmt hat. Sie wurde zwischen 1842 und 1855 erbaut und gilt heute als eine der bedeutendsten und künstlerisch vollkommensten Werke der Neugotik. In der Fassade befinden sich links das Ursulaportal, in der Mitte das Passionsportal, und rechts das Gereonsportal.

Die Portalskulpturen wurden von Ludwig Schwanthaler 1847 entworfen und von Christian Mohr von 1851 bis 1869 in Stein gehauen. Die Skulpturen stellen einen Höhepunkt romantisch-nazarenischer Bildhauerkunst religiösen Inhalts in Deutschland dar. Die Portaltüren erneuerte 1948 Ewald Mataré. Ihm half dabei sein damaliger Schüler Joseph Beuys.[85] Mataré hatte eine starke Umgestaltung und Vereinfachung der Südfassade mit Beseitigung der reichen Schmuckformen beabsichtigt, die nicht ausgeführt wurde.[86]

Nordfassade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Bau der Nordfassade war bereits im 14. Jahrhundert begonnen worden. Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner versuchte, diese in neugotischen Formen zu vollenden, die daher gegenüber der Südfassade Vereinfachungen zeigen. Links befindet sich das Bonifatiusportal, in der Mitte das Michaelsportal, rechts das Maternusportal.

Das Gesamtprogramm der nördlichen Querhausfassade des Doms befasst sich inhaltlich-thematisch mit der Gründungsgeschichte des Christentums. Es beginnt mit der Übergabe des Hirtenamtes an Petrus. Das Maternusportal zeigt speziell die Entstehung der Kölner Kirchenprovinz. Maternus gilt als erster Schüler Petri und war der erste Bischof Kölns. Er übertrug das „apostolische Lehramt auf den Kölner Stuhl“. Die sich darum herum gruppierenden Heiligen fungieren dabei als Zeugen für dieses Ereignis.

Turmhelme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochgotische Planung: Doppeltum mit Maßwerkhelm
Riesiges Reliquiar: Maßwerkhelm von innen

Charakteristisch für die Silhouette des Kölner Domes ist die Doppelturmfassade mit den beiden spitz aufragenden Turmhelmen. Sie wurden bei der Vollendung des Domes bis 1880 errichtet und sind daher eine Arbeit aus neugotischer Zeit. Die Realisierung folgte allerdings bis ins Detail der mittelalterlichen Planung, die in dem um 1370 von Michael von Savoyen entwickelten Fassadenriß F dargestellt ist.[87] Meister Michael hatte einen achteckigen, vollkommen durchbrochenen Turmhelm aus Maßwerk entworfen, der von einer mehrstufigen Kreuzblume bekrönt wird.[88] Offenkundig kannte er den von Erwin von Steinbach geplanten Turm des Freiburger Münsters und dessen Maßwerkhelm, entwickelte für Köln allerdings eine massigere Form, bei der das Oktogon sich nur schrittweise aus dem Viereck des Turmes herauszuentwickeln scheint.[89] Die aus Maßwerk gestalteten Turmhelme waren offensichtlich von der Goldschmiedekunst inspiriert, die vergleichbare Formen für Reliquiare oder Ziborien gefunden hatte. Nach objektiven funktionalistischen Kriterien waren durchbrochene Turmhelme nicht sinnvoll, weil sie keinen Schutz vor Niederschlägen boten und das Maßwerk ursprünglich keine statische Aufgaben übernehmen konnte. Dennoch wollten die Architekten mit diesen Lösungen, die die Grenzen des technisch möglichen ausloteten, unterstreichen, dass das Gebäude ein "ins Monumentale gesteigerte Reliquienschrein sein will", der die Heiligen Drei Könige in seinem inneren beherberge.[90]

Es wird angenommen, dass die um 1370 durchgeführte, für damalige Zeit sehr aufwändige und in großer Genauigkeit vollzogene Planung nicht vom Dombaumeister allein, sondern unter Beteiligung mehrerer Meister erarbeitet wurde. Denn zahlreiche Motive und Gestaltungselemente dieser Planung wurden an anderen Gebäuden dieser Zeit realisiert, obwohl dieser Teil des Kölner Doms im Mittelalter nicht vollendet werden konnte.[91] Der Maßwerkhelm im Freiburger Münster blieb der einzige größere Maßwerkhelm, der im 14. Jahrhundert errichtet wurde.[92] Einen zweiten bedeutenden Maßwerkhelm schuf die mittelalterliche Gotik im 15. Jahrhundert auf dem Straßburger Münster. Die anderen bekannten Turmhelme – wie in Ulm oder in Regensburg – sind Werke der Neugotik.

Dach und Vierungsturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vierungsturm von Erlefried Hoppe

Dach und Dachstuhl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dachflächen des Kölner Doms nehmen über 12.000 m² ein.[93] Sie sind mit großformatigen 3 mm dicken Bleiplatten gedeckt, die zusammen rund 600 Tonnen wiegen.[94] Der Dachstuhl ist nicht aus Holzbalken, sondern aus Eisenträgern zusammengesetzt.[95]

Vierungsturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits der unvollendete mittelalterliche Dom hatte einen Dachreiter auf dem Chor, der 1744 durch einen Barocken ersetzt wurde. Der Barocke wurde 1812 wegen Baufälligkeit abgebrochen. Ein neuer eiserner Turm wurde über der Vierung von 1860 bis 1861 im Stil des Historismus errichtet. Er wurde mit Zink gedeckt und war mit Wimpergen, Fialtürmchen und Wasserspeiern neugotisch dekoriert. Die Dekoration wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Das Turmäußere wurde von 1965 bis 1971 nach einem an den Art déco angelehnten Entwurf des Dombaumeisters Willy Weyres neu gestaltet: Die Wimperge wurden durch acht vom Dombildhauer Erlefried Hoppe entworfene Engel ersetzt.[96] Die Engel wurden von Hubert Bruhs aus Lärchenholz gefertigt und mit Blei verkleidet. Sie wiegen je 2,25 Tonnen und sind 4,10 Meter hoch. Auf dem Vierungsturm befindet sich anders als bei vielen Kirchen kein Kreuz, sondern ein Stern als Anlehnung an die Weihnachtslegende um die Heiligen Drei Könige.[97][98]

Skulpturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den zahlreichen Skulpturen am Außenbau und im Innenraum sind im Mittelalter nur die Figuren am Petersportal und der Zyklus der Chorpfeilerfiguren entstanden. Alle anderen wurden erst beim Weiterbau im 19. Jahrhundert geschaffen. Sie folgten dabei dem Figurenprogramm, das Sulpiz Boisserée entworfen hatte. Die über 1000 Einzelwerke gelten als das größte Ensemble und der umfangreichste Zyklus, der im 19. Jahrhundert geschaffen wurde. Die wichtigsten beteiligten Künstler waren Christian Mohr und Peter Fuchs.[99]

Pfeilerskulpturen im Chorbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Chorbereich stehen 14 Pfeilerskulpturen. Sie sind 2,15 Meter hoch und stellen Maria, Christus und die zwölf Apostel dar. Sie entstanden 1270/80 in der Werkstatt des Dombaumeisters Arnold. Ihre Gewänder zeigen 39 verschiedene Muster. Die Skulpturen tendieren in Habitus und Gestik deutlich zur Überfeinerung.[100]

Skulpturen des Petersportals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Figurenschmuck des Petersportals im Südturm des Domes, haben Mitglieder der Baumeisterfamilie der Parler zwischen 1370 und 1380 geschaffen. Von den überlebensgroßen Figuren zeigen insgesamt fünf Skulpturen parlersche Gestaltung: Petrus, Andreas und Jakobus d.Ä. auf der Nordseite sowie Paulus und Johannes auf der Südseite des Portals. Sie zeichnen sich durch eine schwingende Haltung aus und durch eine fein gearbeitete Gestaltung der Gewänder, bei denen scharfe Saumkanten mit einem weicheren Faltenwurf kombiniert sind. Auch die Heiligen und Engel, die über den Figuren und in den Archivolten thronen, überzeugen durch ihre lebendige Darstellung. Die Bildhauer wollten durch ihre Darstellung erreichen, dass das Figurenprogramm nicht als flächige Schauwand, sondern als plastisch gestalteter Raum wahrgenommen wird, wenn der Besucher hindurchgeht.[101]

Statue des Christophorus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Statue des heiligen Christophorus im Kölner Dom ist eine monumentale Skulptur aus Tuffstein. Sie ist um 1470 entstanden und wird der Werkstatt des Meisters Tilman zugeschrieben. Sie ist am Übergang des südlichen Querhauses in den Chorumgang des Kapellenkranzes an einer Säule aufgestellt.[102]

Pfeilerskulpturen im Langhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfeilerfiguren im Langhaus stellen Heilige des Frankenreiches dar. In den Turmhallen sind Gestalten aus dem Alten Bund dargestellt. Die meisten der insgesamt 46 Figuren stammen von Peter Fuchs, die sechs des nördlichen Querhauses von Anton Werres, die Konsolen und Baldachine wurden bereits im 14./15. Jahrhundert geschaffen.[103]

Besondere Steinmetzarbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Jahre haben die diversen Kölner Domsteinmetze ihre Handschrift hinterlassen. Sie schufen in vielen Kapitellen und auf den beiden Türmen ein wahres Sammelsurium deutscher und vor allem Kölner Originale. Sie verewigten an der Fassade des Doms folgende Personen: Paul von Hindenburg, John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow, Charles de Gaulle, Harold Macmillan, Dombaumeister Arnold Wolff sowie zahlreiche weitere bekannte Personen aus Sport, Politik und Köln.[104]

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leidend und menschlich: Christusfigur am Gerokreuz
Goldene Basilika: Dreikönigenschrein des Nikolaus von Verdun

Der Kölner Dom ist die zentrale Kirche des Erzbistums Köln und verfügt daher über eine überaus reiche künstlerische Ausstattung. Neben den bei den Chorkapellen bereits genannten Kunstwerken gehören dazu:

Dreikönigenschrein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dreikönigenschrein ist im Chorraum zentral aufgestellt und dominiert ihn dadurch. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist in Europa die größte mittelalterliche Goldschmiedearbeit.

Der Schrein ist 220 cm lang, 110 cm breit, 153 cm hoch und im Stile einer Basilika gestaltet. Ihn schmücken 74 getriebene Figuren aus vergoldetem Silber. Den kostbaren Schrein gliedern und umschließen gegossene Metallkämme an den Giebelfeldern der Front- und Rückseite, farbige Bänder aus Emailstreifen, blaugoldene Inschriftenzeilen und edelsteinbesetzte Filigranplatten. Über 1000 Edelsteine und Perlen erhöhen seinen Glanz. Zahlreiche antike Gemmen und Kameen stellen schon alleine mit 300 geschnittenen Steinen weltweit die größte Bildsammlung antiker Bildsteine des Mittelalters dar. Der Schrein beherbergt die als Gebeine der heiligen drei Könige verehrten Reliquien und ist jährlich am 6. Januar das Ziel der Sternsingerwallfahrt.[105]

Gerokreuz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das in der Kreuzkapelle aufgestellte Gerokreuz stammt aus der Zeit um 970. Es gilt als eine der ältesten monumentalen Darstellungen eines Gekreuzigten und als älteste nachantike Großplastik des Abendlandes. Sie zeigt Christus als Toten mit gesenktem Haupt. Das Antlitz mit gebrochenen Augen und leicht geöffnetem Mund gilt als sehr ausdrucksstark. Damit ist die Plastik ein herausragendes Beispiel für die damals neuartige Form, die Christus nicht mehr als Sieger, sondern leidend und menschlich zeigt. Das Kreuz ist nach Erzbischof Gero benannt, da er es für den Kreuzaltar im Alten Dom gestiftet haben soll. Dort war das Kreuz sehr prominent im Mittelschiff aufgestellt. Im Gotischen Dom fand es einen weniger dominanten Platz, genoss als Gnadenbild aber weiterhin große Verehrung. Das Gerokreuz gilt heute als bedeutendstes Werk der Bildhauerkunst aus ottonischer Zeit.[106]

Ausstattung des Chores[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chorgestühl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine von mehreren Blattmasken (rechts unten) an den Wangen des Chorgestühls

Das spätmittelalterliche Chorgestühl aus den Jahren 1308–1311 ist mit 104 Sitzplätzen das größte in Deutschland und reserviert als Besonderheit jeweils einen Platz für den Papst und den Kaiser. Das Chorgestühl ist reichhaltig geschnitzt. Weitere Schnitzereien befinden sich unterhalb der aufklappbaren Sitzflächen. Einige der Schnitzereien sind derb.[107]

Chorschrankenmalerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Chorschrankenmalerei hat 21 erzählende Darstellungen, die 1332–1344 als Tafelbilder geschaffen wurden. Auf der Südseite wird die Geschichte der hl. drei Könige in sieben Bildern gezeigt. Die Bilder dokumentieren den Stolz der Besitzer über die Reliquien, die über Konstantinopel und Mailand endlich – als dritte Station – nach Köln gelangten.[108]

Chorobergadenmalerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Obergadenwände des Chorraumes wurden 1838 von dem österreichischen Maler Edward von Steinle mit Engeln frescal bemalt. Die Engel sind umgeben von vergoldeter Ornamentgestaltung.

Fußbodenmosaik im Chor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fußbodenmosaik des Chores ist etwa 1300 m² groß. Es wurde von 1885 bis 1892 von August Essenwein entworfen und von der Firma Villeroy & Boch in Mettlach verlegt.[109]

Das Fußbodenmosaik im Chor zeigt in einem umfangreichen theologisch-metaphorischen Bildprogramm das gesamte geistliche und weltliche Leben nach der Art des mittelalterlichen Weltbilds. Dazu gehören Kaiser und Papst. Vom Papst ausgehend durchziehen den Chor die vier Paradiesflüsse. Der Kaiser ist umgeben von den sieben freien Künsten und den Hauptkirchen der christlichen Nationen. Davon westlich werden die Lebensalter des Menschen und seine Tätigkeiten gezeigt. Im Chorumgang ist die Geschichte der Kirche in Köln anhand eines Katalogs der Bischöfe und Erzbischöfe abgebildet. In der Vierung sind die Tageszeiten, die vier Winde und die vier Elemente dargestellt.[110] Dort ist das Mosaik durch das Altarpodest verdeckt. In der Achskapelle wurde das Mosaik 1947 bei Ausgrabungen zerstört und ist nur noch in Bruchstücken vorhanden.[111] Es wurde durch einen Bodenbelag aus Mettlacher Tonplatten ersetzt.

Altäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochaltar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hochaltar wurde am 27. September 1322 geweiht. Seine Altarplatte, die aus einem Stück schwarzen Marmors geschaffen wurde, ist eine der größten Mensen des Christentums. Sie misst 452 cm × 212 cm bei einer Gesamtfläche von 9,58 m². Die Vorderseite des Altares ist noch original erhalten und zeigt im Zentrum die Marienkrönung mit je sechs Aposteln auf jeder Seite in den Arkaden. Die Seitenwände sind mit weißen Marmorarkaden verkleidet.[112] Sie wurden bei der Barockisierung entfernt und gegen 1900 ausgehend von den erhaltenen Originalen rekonstruiert.[113]

Clarenaltar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Clarenaltar (andere Schreibweise: Klarenaltar) ist zwischen 1350 und 1360 entstanden. Er ist einer der bedeutendsten Flügelaltäre des 14. Jahrhunderts in Deutschland und der älteste erhalten gebliebene Sakramentsaltar mit einem fest eingebauten Tabernakel. Er befand sich ursprünglich in der Kölner Klarissenkirche St. Clara. Nach St. Claras Abriss 1804 kam er in den Dom. Dort wurde er an der Nordseite vor dem beginnenden Querhaus aufgestellt.

Der Clarenaltar ist normalerweise geschlossen und zeigt so auf den Außenseiten der Flügel zwölf franziskanische Heilige. Er wird zum Festtag der heiligen Klara am 11. August geöffnet. Die erste Öffnung, die sogenannte Feiertagsöffnung, zeigt 24 Szenen aus dem Leben Jesu, unten die Kindheitsgeschichte und oben die Leidensgeschichte. Hier findet sich das selten in Wimpergen zu findende Motiv von Blattmasken. In der Mitte auf der Tabernakeltür ist die Gregorsmesse gemalt. Völlig offen ist er etwa sechs Meter breit und zeigt oben in plastischer Form Christus mit den Aposteln und unten die für Köln typischen weiblichen Büsten mit den Reliquien von Jungfrauen aus dem Gefolge der hl. Ursula. Auf seiner Rückseite wurde 1905 das neugotische Gemälde der Allerheiligsten Dreifaltigkeit hinzugefügt.[114][115][116]

Dreikönigsaltar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dreikönigsaltar, auch Altar der Stadtpatrone genannt, gilt als wichtigstes Werk von Stefan Lochner und als ein Höhepunkt der mittelalterlichen Malerei in Köln. Es ist ein dreiflügliges Retabel, das seit 1809 im Dom steht. Der Altar wurde um 1445 vom Rat der Stadt in Auftrag gegeben um in der Ratskapelle aufgestellt zu werden. Auf dem Mittelbild thront die Gottesmutter Maria mit dem Jesusknaben und nimmt die Anbetung der Heiligen Drei Könige entgegen. Auf den Seitentafeln sind die Stadtheiligen abgebildet. Links findet sich die heilige Ursula mit Ätherius und einer großen Anzahl jungfräulicher Begleiterinnen. Auf dem rechten Außenflügel ist der heilige Gereon mit Angehörigen der Thebaischen Legion abgebildet. Mit der Darstellung wollte die Stadt Köln ihren Besitzanspruch an den Reliquien der Heiligen Drei Könige verbildlichen.[117] Lochner verschmolz in seinem Altarbild italienische Farbigkeit und flämischen Realismus in meisterlicher Weise mit der ihm eigenen idyllischen Heiterkeit und schuf mit dem Dreikönigsaltar ein Referenzwerk der sogenannten Kölner Malerschule.[118]

Agilolphusaltar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Agilolphusaltar ist nach dem Kölner Bischof Agilolf aus dem 8. Jahrhundert benannt. Er entstand um das Jahr 1520 und ist ein Antwerpener Retabel. Er ist einer der größten und bedeutendsten Antwerpener Schnitzaltäre mit Szenen aus dem Leben und der Passion Christi (ca. 5,50 m hoch und knapp sieben Meter breit). Er war einst der Hauptaltar im gotischen Ostchor der nahe dem Dom gelegenen Stiftskirche St. Maria ad gradus. Nach ihrem Abbruch 1817 gelangte er vermutlich in den Kölner Dom.[119] Er wurde umfangreich restauriert und im Juli 2012 mit einem Festgottesdienst im südlichen Domquerhaus eingeweiht.

Ausstattung der Vierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vierungsaltar

In der Vierung sollte ursprünglich der Dreikönigsschrein aufgestellt werden. Da sie im Mittelalter allerdings nicht vollendet wurde, ließ man davon ab. Die Vierung wurde Anfang der 1960er Jahre zum neuen liturgischen Zentrum des Domes umgebaut.

Beim Umbau kam in den Dom auch der Vierungsaltar. Er wurde 1960 von Elmar Hillebrand gestaltet. Seine Seiten bestehen aus vier Bronzeplatten, welche mit stilisierten Trauben und Ähren, sowie mit Kugeln aus Cipollino verziert sind. Aus Cipollino ist auch seine Mensa (Altarplatte) geschaffen. Seine zierliche Größe (1 Meter hoch, 1,80 Meter breit und 1,18 Meter tief) ermöglicht auch weiterhin vom Kirchenschiff eine freie Sicht auf das Chorhaupt.[120]

Vor dem nordöstlichen Vierungspfeiler steht die Kathedra des Erzbischofs, die in poliertem Kirschbaumholz ausgeführt und von Willy Weyres entworfen wurde. Auf ihr zeigen zwei Reliefs die Schlüsselübergabe von Christus an Petrus und die Schlüsselübergabe von Petrus an Maternus, den ersten Bischof Kölns, der, einer Legende zufolge, Schüler Petri war. Über der Kathedra hängt das Wappen des amtierenden Erzbischofs.

Gegenüber der Kathedra ist die Kanzel aus Eichenholz angebracht, die auf das Jahr 1544 datiert ist und damit aus der Renaissance stammt. Sie ist mit Reliefs von Petrus und Paulus verziert.[120]

Die Vierung besitzt außerdem einen Ambo und ein Lesepult, die am westlichen Ende der Altarinsel stehen, welche in ihrer heutigen Form aus dem Jahr 1990 stammt.

In der Vierung stand ursprünglich auch das Sakramentshaus, das 1964 von Elmar Hillebrand geschaffen wurde. Es besteht aus Savonnier Kalkstein und wurde später in den Chor, an die Stelle des gotischen Sakramentshauses von 1508 versetzt, das bei der Barockisierung entfernt wurde.[113]

Rubens-Teppiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triumph der Eucharistie: Tapisserien von Peter Paul Rubens

Im Langhaus werden während der Osterzeit acht große Tapisserien aufgehängt, die nach Entwürfen von Peter Paul Rubens gearbeitet wurden. Vier der Rubensteppiche zeigen Szenen des Alten Testaments, die auf die Eucharistie bezogen gedeutet werden, vier weitere Teppiche zeigen allegorische Darstellungen des Triumphs der Eucharistie. Die Bildwirkereien haben Formate von jeweils etwa vier Meter Höhe und drei bis mehr als sieben Meter Breite. Die spanische Infantin Isabella hatte 1627 bei Rubens zwanzig Wandteppiche für ein Kloster in Madrid in Auftrag gegeben. Die Brüsseler Teppich-Manufaktur Frans van den Hecke fertigte nach Rubens’ leicht abgewandelten Entwürfen über Jahrzehnte einzelne Teppiche und kleinere Zyklen, die 1687 gelieferten Rubens-Teppiche sind der größte erhaltene dieser Zyklen. Die Tapisserien hatte Wilhelm Egon von Fürstenberg, der Fürstbischof von Straßburg, dem Kölner Domkapitel geschenkt, vermutlich um seine angestrebte Wahl zum Kölner Erzbischof zu erreichen. Die Barockteppiche waren ursprünglich an den Chorschranken befestigt, gerieten dann aber in Vergessenheit und sind erst seit ihrer Restaurierung 1974 bis 1986 wieder im Dom zu sehen.[121][122]

Reliquie von Papst Johannes Paul II.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fassung der Reliquie nach dem Diebstahl

Der Dom verfügt seit dem 9. Dezember 2013 über eine Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. Bei der Reliquie handelt es sich um ein Stoffläppchen mit einem Bluttropfen des Papstes. Das an der Wand des nördlichen Querhauses ausgestellte Silberreliquiar des Düsseldorfer Künstlers Bert Gerresheim stellt den Papst auf seinen Krummstab gestützt vor einem Portal des Doms dar.[123] Im Juni 2016 war die Reliquie gestohlen worden[124] und wurde ein Jahr später ersetzt.[125]

Grabmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dom fanden und finden die Erzbischöfe von Köln ihre letzte Ruhestätte. Im und unterhalb des Domes sind 33 Erzbischöfe bestattet. Das Hochgrab des Erzbischofs Konrad von Hochstaden in der Johanneskapelle zeigt den Erzbischof als jugendliche Bronzefigur. In der Maternuskapelle ist das Hochgrab des Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg inmitten einer Stadtmauer dargestellt, was als nachträgliche Billigung des Baus der Kölner Stadtmauer interpretiert wird.[126] Das Hochgrab von Erzbischof Friedrich von Saarwerden findet sich in der Marienkapelle. Die große bronzene Liegefigur der ungewöhnlich hohen Tumba zeigt Gesichtszüge, die als Porträt desjenigen Erzbischofs gelten, der die Westfassade 1370 beauftragt hat.[127]

Im Dom sind die folgenden Personen bestattet:

Einzige im Dom beigesetzte weltliche Fürsten sind

Beleuchtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dominnere, das ansonsten vor allem in den Abendstunden recht düstern ist, wird seit Oktober 2008 computergesteuert von mehr als 1000 Leuchten erhellt. Damit „nicht immer eine Stimmung ist wie Allerseelen“, wie Kardinal Meisner die Lichtverhältnisse im Dom einmal kommentierte. Die neue Beleuchtung hat 80 programmierbare Einstellungen, die verschiedene Beleuchtungseffekte ermöglichen. Sie wurde mit rund 1.200.000 Euro vom Zentral-Dombau-Verein unterstützt.[128]

Von außen wird der Dom dank des Vereins Leuchtendes Rheinpanorama als einziges öffentliches Bauwerk Kölns die ganze Nacht angestrahlt.

Anbauten und Krypta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingangsbauwerk (Turmbesichtigung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Steinfundament wurde mit vielen kreisförmig angeordneten Kernbohrungen ein Zugang geschaffen. Schwarzer Basalt und relativ elastischer Tuff mit Kalkmörtel verbunden bilden ein Fundament, das Bodenerschütterungen abfedert.[129]

Jährlich wird der Südturm von rund 500.000 Touristen besucht. Da der Aufstieg lange Zeit im Innenraum des Domes begann, störte dies häufig die Gottesdienste. Daher wurde 2009 ein separater Eingang durch ein neben dem Turm errichtetes Bauwerk eröffnet, mit dem der Kölner Architekt Kaspar Kraemer einen Weg durch die mittelalterlichen Fundamente des Turms zu einem 120 m² großen Raum geschaffen hat. Hier befinden sich die Zugänge zur Besteigung und zu den umfangreichen Ausgrabungen unter dem Fußboden des Doms sowie ein Kiosk. Außerdem sind das Dom-Parkhaus und eine Toilettenanlage erreichbar.

Der Südturm kann zu den Öffnungszeiten[130] bestiegen werden. Durch den Turm führt eine enge Wendeltreppe, auf der zwei Personen gerade aneinander vorbeikommen. Nach 291 Stufen ist auf einer Höhe von circa 53 Metern der Glockenstuhl erreicht, wo das Domgeläut besichtigt werden kann. Nach weiteren 95 Stufen endet die Wendeltreppe in etwa 70 Metern Höhe. Von hier führt eine Metalltreppe zur Plattform des Südturms in rund 97 Metern Höhe, von wo Aussicht auf die Umgebung besteht.

Domschatzkammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neue Domschatzkammer hat sechs Räume auf drei Etagen mit etwa 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Ausgestellt sind kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder sowie Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen und fränkische Grabfunde. Die Domschatzkammer wurde in den ausgebauten historischen Kellergewölben des 13. Jahrhunderts neu eingerichtet und am 21. Oktober 2000 eröffnet. Sie liegt an der Nordseite des Domes. Ihr Eingangsbereich ist ein von dunklen Bronzeplatten umhüllter, umstrittener Kubus.

Die alte Domschatzkammer lag im nördlichen Querhaus. In sie wurde in der Nacht zum 2. November 1975 eingebrochen, obwohl sie damals als optimal gesichert galt. Drei Einbrecher drangen mit Strickleitern und Bergsteigerausrüstung durch einen Lüftungsschacht ein. Sie stahlen wertvolle Monstranzen und Kreuze und konnten mit Hilfe der Kölner Unterwelt gefasst und zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt werden. Sie hatten jedoch bereits einen Teil ihrer Beute, wie die goldene Monstranz von 1657, eingeschmolzen.

Krypta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine moderne dreischiffige Krypta entstand 1960 in einem Teil des Ausgrabungsbereiches unter dem Hochchor. Die Krypta wurde von Dombaumeister Willy Weyres entworfen und im leicht erhöhten Mittelschiff von Erlefried Hoppe mit einer Stuckdecke gestaltet.[131]

Östlich schließt sich hinter einem schmiedeeisernen Gitter von Paul Nagel die erzbischöfliche Gruft an. Sie entstand zwischen 1958 und 1969 auf Initiative von Joseph Kardinal Frings und enthält die Grabkammern mehrerer Erzbischöfe seit dem 19. Jahrhundert.[132]

Orgeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kölner Dom besitzt mehrere Orgeln: Zwei kleine Orgeln, eine in der Marienkapelle und eine in der Sakramentskapelle, sowie zwei Hauptorgeln, die von der Orgelmanufaktur Klais aus Bonn errichtet wurden: Die Querhausorgel wurde 1948 auf einer Empore in der nördlichen Vierung fertiggestellt, die Langhausorgel wurde 1998 errichtet. Beide Orgeln lassen sich von einem gemeinsamen Spieltisch aus anspielen, ebenso ein Hochdruckwerk, das 2006 im Westwerk des Domes eingebaut wurde.[133]

Domorganist ist seit 2002 Winfried Bönig[134], der Clemens Ganz nachfolgte. Zweiter Organist ist seit 1994 Ulrich Brüggemann.[134]

Querhausorgel (1948/1956)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Querhausorgel des Kölner Doms
Westseite

Die Querhausorgel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in der nordöstlichen Ecke der Vierung gebaut, als der Dom noch nicht wiederhergestellt war, sondern das Langhaus noch durch eine Schildwand vom Querhaus und Altarraum getrennt war. Die Querhausorgel wurde 1948 mit 68 Registern (und zwei Transmissionen) auf drei Manualen und Pedal erbaut und anlässlich der 700-Jahr-Feier des Domes eingeweiht.

Die Querhausorgel befindet sich auf einer Betonempore in verhältnismäßig geringer Höhe im östlichen Seitenschiff des Nordquerhauses. Dieser Standort ist für gotische Kathedralen unüblich, erklärt sich aber zum einen damit, dass das Langhaus des Domes bis 1956 wegen Wiederaufbauarbeiten abgesperrt war, und zum anderen auch damit, dass die Liturgie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil stärker als heute auf Chor und Hochaltar ausgerichtet war.

Die Querhausorgel ist auf der Empore weitläufig und frei aufgestellt. Ihre Werke sind zum Teil auf zwei Ebenen angeordnet. Sie wird soweit sichtbar von klingenden Prospektpfeifen, die einen Freipfeifenprospekt bilden, umschlossen. Sie ist klassisch disponiert, mit Zügen der neobarock orientierten Orgelbewegung.[135]

Die Querhausorgel war nach Fertigstellung des Langhauses und Entfernung der Trennwand zur Beschallung des Domes zu klein. Daher wurde sie 1956 um ein viertes Manualwerk erweitert und ihre Disposition wurde teilweise umgestellt und auf 86 Register erweitert. Nach weiteren Ergänzungen und Veränderungen, zuletzt im Jahre 2002, hat die Querhausorgel heute 88 Register (zuzüglich zehn Transmissionen) und zwei Effektregister auf vier Manualen und Pedal.[136] Die Trakturen sind elektropneumatisch.

I Rückpositiv C–c4
1. Portunalflöte 08′
2. Lieblich Gedackt 00 08′
3. Blockflöte 04′
4. Superoctave 02′
5. Sesquialtera II 0223
6. Scharff IV–VI 012
7. Krummhorn 08′
Tremulant

I Positiv C–c4
8. Gedacktpommer 0 16′
9. Metallflöte 08′
10. Rohrflöte 08′
11. Salicet 08′
12. Principal 04′
13. Spitzflöte 04′
14. Nasard 0223
15. Waldflöte 02′
16. Terz 0135
17. Sifflöte 0113
18. Mixtur IV–V 0113
19. Dulcian 16′
20. Trompete 08′
Tremulant
II Hauptwerk C–c4
21. Großprincipal[A 1] 00 32'
22. Principal 16′
23. Bordun 16′
24. Principal 08′
25. Octave 08′
26. Offenflöte 08′
27. Gedackt 08′
28. Gemshorn 08′
29. Rohrquinte 0513
30 Octave 04′
31. Rohrflöte 04′
32. Terz 0315
33. Septime 0227
34. Superoctave 02′
35. Weitflöte 02′
36. Großmixtur IV 04′
37. Rauschpfeife III 0223
38. Mixtur VI–VIII 02′
39. Trompete 16′
40 Trompete 08′
41. Kopftrompete 04′
III Schwellwerk C–c4
42. Großgedackt 16′
43. Principal 08′
44. Holzflöte 08′
45. Gamba 08′
46. Vox coelestis I–II 0 08′
47. Octave 04′
48. Querflöte 04′
49. Nasard 0223
50. Schwegel 02′
50. Terz 0135
51. Nachthorn 01′
52. Mixtur IV 0223
53. Fagott 16′
54. Trompete 08′
55. Oboe 08′
56. Vox humana 08′
57. Trompete 04′
Tremulant
IV Solowerk C–c4
58. Quintade 08′
59. Koppelflöte 04′
60. Septime 0117
61. None 089
62. Nonenkornett IV 0135
63. Aliquot II–III 01′
64. Terzcymbel III–IV 013
Tremulant
Transmissionen (Positiv)
Metallflöte (= Nr. 9) 08′
Rohrflöte (= Nr. 10) 08′
Principal (= Nr. 12) 04′
Nasard (= Nr. 14) 0223
Waldflöte (= Nr. 15) 02′
Sifflöte (= Nr. 17) 0113
Mixtur IV–V (= Nr. 18) 0 0113
Dulcian (= Nr. 19) 16′
Trompete (= Nr. 20) 08′

IV Hochdruckwerk C–c4
65. Konzertflöte 08′
66. Stentorgambe 08′
67. Tuba magna 16′
68. Tuba major 08′
69. Tuba mirabilis 0000000 08′
Röhrenglocken
Cymbelstern
Pedal C–g1
70. Vox Balaena[A 2] 0 64′
71. Principalbass 32′
72. Untersatz 32′
73. Principalbass 16′
74. Contrabass 16′
75. Subbass 16′
76. Violonbass 16′
77. Octavbass 08′
78. Flötenbass 08′
79. Gedacktbass 08′
80. Choralbass 04′
81. Bassflöte 04′
82. Principal 02′
83. Hintersatz VI 0223
84. Mixtur IV 0113
85. Contraposaune 32′
86. Posaune 16′
Fagott (= Nr. 53) 16′
87. Basstrompete 08′
88. Clarine 04′
  • Koppeln
    • Normalkoppeln: III/I, IV/I; I/II, III/II, IV/II; IV/III; I/P, II/P, III/P, IV/P
    • Superoktavkoppeln: II/II, III/III, IV/IV; I/P, II/P, III/P, IV/P
    • Suboktavkoppeln: II/II, III/III, IV/IV
    • Äqual: aus II, aus III, aus IV
    • Sonstige: Positiv/IV; Pedal/IV; Langhausorgel/I, Querhausorgel/II; Positiv der Querhausorgel/III
  • Anmerkung
  1. aus Pedal, siehe die Informationen zur Querhausorgel auf der Homepage der Erbauerfirma.
  2. akustisch, Quintextension 2113′ aus Principalbass 32′.

Langhausorgel (1998)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwalbennestorgel im Langhaus
Schwalbennestorgel im Langhaus von der Empore aus fotografiert

Die Langhausorgel wurde im Jahre 1998 als zweite Hauptorgel geweiht. Sie behob die unbefriedigende Klangsituation der Nachkriegszeit insbesondere des liturgischen Orgelspieles.

Die Langhausorgel ist im gotischen Kirchenraum akustisch gut positioniert, allerdings unterbricht sie das von den Neugotikern des 19. Jahrhunderts gewünschte Raumkontinuum von Langhausmittelschiff, Vierung und Hochchor. Die Langhausorgel ist als Schwalbennestorgel gebaut und wiegt etwa 30 Tonnen. Sie ist etwa 20 m hoch, und hängt etwa 20 m über dem Fußboden an vier 35 mm dicken Stahlstangen, die im Dachstuhl verankert sind. Sie hängt unmittelbar vor der nördlichen Langhauswand, ohne die Wand zu berühren. Dabei verdeckt sie teilweise ein Obergadenfenster, sodass um sie herum ein Lichtband erstrahlt.

Die Langhausorgel hat insgesamt 53 Register (3.963 Pfeifen), die auf ein Pedal und die drei Manualwerke Rückpositiv, Hauptwerk und Schwellwerk verteilt sind. Die Langhausorgel befindet sich in einem Gerüst, das durch die Rückwand des Orgelgehäuses und ein etwa 71 cm breites Gehäuseband stabilisiert wird. Das Gehäuseband ist mit den Langhauspfeilern verklammert. Das Orgelgerüst besteht aus einem Stahlgerippe mit vier Eisenrosten, die vier Funktionsebenen bilden. Die obersten Ebene macht optisch etwa die Hälfte der Langhausorgel aus. Dort sind mittig zuoberst die Balganlage und die Pfeifen des Haupt-, Schwell- und Pedalwerkes. Einige Pedalpfeifen werden im Prospekt gezeigt. Die oberste Ebene schließt unten mit dem Gehäuseband ab. Darunter verjüngt bzw. verschlankt sich die Langhausorgel. Die zweiten Ebene liegt vor dem Triforiumsgang, und kann von ihm aus erreicht werden. Auf ihr ist die Spielanlage. Auf der dritten Ebene darunter befindet sich das Rückpositiv. Die Langhausorgel lässt sich auch vom Spieltisch der Querhausorgel aus anspielen.

Auf der vierten, der untersten Ebene ist ein besonderes Nebenregister eingebaut: Es heißt Loss jon (Hochdeutsch: „Jetzt mach mal!“) und öffnet unterhalb des Rückpositivs eine Klappe, aus der eine Holz-Figur mit Narrenkappe herausschwenkt. Die Figur ist dem früheren Dompropst Bernard Henrichs nachgebildet. Dazu spielt im Orgelinneren ein Spielwerk das Lied „Mer losse d’r Dom en Kölle“.[137]

I Rückpositiv C–c4
1. Bourdun 16′
2. Praestant 08′
3. Rohrflöte 08′
4. Salicional 08′
5. Principal 04′
6. Spitzflöte 04′
7. Nasard 0223
8. Waldflöte 02′
9. Terz 0135
10. Quinte 0113
11. Scharff V 01′
12. Dulcian 16′
13. Cromhorn 08′
14. Vox Humana 08′
Tremulant
II Hauptwerk C–c4
15. Praestant 16′
16. Principal 08′
17. Doppelflöte 08′
18. Gemshorn 08′
19. Octave 04′
20. Rohrflöte 04′
21. Quinte 0223
22. Superoctave 02′
23. Mixtura Major V 02′
24. Mixtura Minor IV 023
25. Cornet V (ab f0) 08
26. Trompete 16′
27. Trompete 08′
28. Trompete 04′
III Schwellwerk C–c4
29. Salicet 16′
30. Principal 08′
31. Bordun 08′
32. Gambe 08′
33. Vox coelestis 08′
34. Octave 04′
35. Traversflöte 04′
36. Quintflöte 0223
37. Flageolet 02′
38. Terzflöte 0135
39. Mixtur IV 02′
40. Fagott 16′
41. Trompete 08′
42. Oboe 08′
Tremulant
Pedal C–g1
43. Violon 32′
44. Principal 16′
45. Subbaß 16′
46. Quinte 1023
47. Octave 08′
48. Bartpfeife 08′
49. Superoctave 04′
50. Flöte 02′
51. Posaune 16′
52. Trompete 08′
53. Clarine 04′
  • Koppeln:
    • Normalkoppeln: I/II, III/II, III/I, I/P, II/P, III/P
    • Suboktavkoppeln: III/III, III/II
    • Superoktavkoppeln: III/III, III/II, III/I

Hochdruckwerk (2006)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2006 wurde das Orgelensemble im Dom um ein Hochdruckwerk (Bombardewerk) mit zwei Hochdruckregistern erweitert: Eine Tuba episcopalis 8′ (Bischöfliche Tuba) und eine Tuba capitularis 8′ (Tuba des Domkapitels). Das Bombardewerk befindet sich im Westwerk des Domes, seitlich vor dem großen Westfenster zwischen den Türmen, auf den Triforiumsbänken auf etwa 20 m Höhe. Die Register sind in C- und Cis-Seite geteilt und beidseitig des Mitteljoches angeordnet. Die 122 Pfeifen der beiden Zungenstimmen ragen waagerecht in den Kirchenraum; sie sind allerdings nicht auf einer Ebene, sondern vertikal übereinander angeordnet.[138]

Die Fanfaren sollen für einen repräsentativen Klang auch bei vollbesetzter Kirche sorgen und werden nur zu Festgottesdiensten an hohen Feiertagen und bei besonderen Anlässen gespielt. Auch diese Register werden vom zentralen Spieltisch der Querhausorgel aus angespielt; sie lassen sich an jedes Manual und an das Pedal koppeln; darüber hinaus kann das Klangvolumen durch die Sub- und Superoktavkoppeln erweitert werden. Für den Organisten ist das Zusammenspiel eine besondere Herausforderung, da der Klang der weit entfernten Fanfaren erst einige Sekundenbruchteile später sein Ohr erreicht.[139]

Fanfaren C–c4
Tuba episcopalis (Bischöfliche Fanfare) 08′
Tuba capitularis (Fanfare des Domkapitels) 08′
  • Koppeln:
    • Normalkoppeln: Tuba/I, Tuba/II, Tuba/III, Tuba/IV, Tuba/P
    • Sub-/Superoktavkoppeln: Sub in Tuba, Super in Tuba, Äqual aus Tuba

Marienorgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marienorgel im Chorumgang

Die Marienorgel befindet sich ebenerdig seitlich des Chorraumes, im Chorgang (Marienkapelle). Sie wurde 1874 von Roetzel erbaut und stand ursprünglich in der Kirche von Balve. Sie wurde von Romanus Seifert 1963 in ein um 1700 entstandenes barocke Gehäuse eingebaut. Die Marienorgel hat mechanische Trakturen,[140] 12 Register auf zwei Manualwerken und einem Pedal[141] und versorgt ihre Pfeifen mit Luft über Schleifladen.

I Hauptwerk C-
1. Koppelflöte 08′
2. Prinzipal 04′
3. Quinte 0223
4. Mixtur IV
5. Trompete 08′
II Nebenwerk C-
6. Gedeckt 08′
7. Rohrflöte 04′
8. Prinzipal 02′
9. Cornett III
10. Cymbel II
Tremulant
Pedal C-d1
11. Subbass 16′
12. Flötbass II 08′ + 4′

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Petersglocke (Dicker Pitter) (Glockenstube Südturm)

Der Kölner Dom hat elf Glocken. Acht hängen im Südturm und bilden das Hauptgeläut. Darunter ist seit 1924 die Petersglocke, die von den Kölnern liebevoll als D’r decke Pitter oder einfach als decker Pitter (d. h. dicker Peter) bezeichnet wird. Sie ist eine der größten schwingend geläuteten Kirchenglocken und wiegt rund 24 Tonnen. Sie wurde 1923 von Glockengießermeister Heinrich Ulrich in Apolda gegossen. Sie ersetzte die etwa 26 Tonnen schwere Kaiserglocke (Gloriosa) von 1875, die 1918 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen wurde. Im Südturm hängen auch zwei große spätmittelalterliche Glocken: Die Pretiosa von 1448 und die Speciosa von 1449.

Drei weitere Glocken hängen im Dachreiter über der Vierung: Die kleine Mettglocke von 1719 und die beiden ältesten Glocken des Domes: die Angelusglocke und die Wandlungsglocke, beide aus dem 14. Jahrhundert.

Verwaltung des Doms[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Domgebäude gehört einer juristischen Person des öffentlichen Rechts, die offiziell Hohe Domkirche zu Köln heißt.[142][143] Da diese keine eigenen Vertretungsorgane besitzt, bedient sie sich des Kölner Domkapitels, das selbst eine eigene Körperschaft des öffentlichen Rechts ist. Das Domkapitel vertritt die Hohe Domkirche im Rechtsverkehr und nimmt das Hausrecht wahr. Es besteht aus 16 Domherren (zwölf residierende und vier nichtresidierende Domherren). An dessen Spitze stehen ein Dompropst und ein Domdechant. Dompropst ist seit April 2015 Prälat Gerd Bachner.

Für Ordnung und Sicherheit im Dom sorgen Domschweizer, seit dem Frühjahr 2019 auch Domschweizerinnen,[144] unterstützt von einem privaten Sicherheitsdienst.[145]

Den Kölner Dom zu erhalten, kostet pro Jahr ungefähr zwölf Millionen Euro. Rund 60 % sind für Bau- und Restaurierungsarbeiten notwendig. 40 % werden für den laufenden Unterhalt (Personal- und Nebenkosten, ohne Priestergehälter) aufgewendet.[146]

Von diesen Ausgaben muss etwa 5 Millionen Euro (rund 43 %) das Domkapitel aufbringen. Dazu nutzt es die Eintrittsgelder für die Turmbesteigung, für die Schatzkammer und für die Domführungen, die Gelder aus den Kerzenopfern und aus Kollekten. Etwa ein Viertel der Summe kann aus Kapitalerträgen gedeckt werden. Um die benötigte Summe vollständig aufbringen zu können, wurde 2011 die Kulturstiftung Kölner Dom gegründet, die weitere Spenden einwirbt. Das Stiftungsvermögen lag Ende 2017 bei 1,55 Millionen Euro.[147]

Aus den Kirchensteuer-Einnahmen des Erzbistums erhält der Dom rund 2 Millionen Euro. Rund 3,7 Millionen Euro finanziert der Zentral-Dombau-Verein zu Köln, der einen Teil hiervon aus staatlichen Lotteriemitteleinnahmen erhält, und knapp 1,1 Millionen Euro übernehmen das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln. Die Gelder des Vereins und die öffentlichen Gelder werden ausschließlich für Baumaßnahmen verwendet.[148] Für alle Arbeiten am Dom ist die Kölner Dombauverwaltung zuständig.

In der Bilanz des Erzbistums Köln wird das Gebäude des Domes nur mit einem symbolischen Euro geführt, weil die Kathedrale keinen Marktwert habe.[149]

Ökologie des Doms[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moose und Flechten am Kölner Dom

Der Kölner Dom ist laut der Biologin Iris Günthner „ein 157 Meter hoher Felsen, an dem Dutzende Tier- und Pflanzenarten leben“. Sie erforschte 14 Jahre lang Flora und Fauna rund um dem Dom. Der Dom ist von Lebewesen aller Art besiedelt: Von verschiedenen Insektenarten zu Mäusen, Möwen, Turmfalken, Ringeltauben, Hausrotschwänzen, Zwergfledermäusen und Krähen. Auch wurden Nachlassenschaften einer Schleiereule gefunden. Zudem leben dort Bakterien, Flechten und Moose bis hin zu Blütenpflanzen wie Flieder, Sträuchern und kleinen Bäumen. Der Dom weist geschätzt 1000 Tonnen Biomasse auf und erhält seine „farbenfrohe Patina“ von chlorophyllhaltigen Pflanzen.[150]

Dass am Dom wieder Flechten wachsen, zeigt der ehemaligen Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner auch, dass der saure Regen nachgelassen hat.[150] Auf den Domsteinen wachsen auch Cyanobakterien, die sich durch Sonnenstrahlung dunkel verfärben und Photosynthese betreiben: „Mithin produziert der Dom Sauerstoff und trägt zur Luftverbesserung der Kölner Innenstadt bei“, vergleichbar mit der Sauerstoff-Produktion eines Wäldchens, so Günthners Kollege Bruno P. Kremer.[151]

Über einer Werkstatt der Dombauhütte wurde im Sommer 2014 ein Bienenvolk angesiedelt,[152] im Jahr darauf zwei weitere, so dass 2015 120.000 „Dombienen“ 50 Kilogramm Honig produzierten, der allerdings nicht frei verkauft wird.[153]

Zahlen und Fakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spitze des Nordturmes; Größenvergleich; Aufnahme 1881
Gesamtlänge außen 144,58 m
Gesamtbreite außen 86,25 m
Breite der Querhausfassade 39,95 m
Breite des Langhauses innen 45,19 m
Breite der Westfassade 61,54 m
Höhe des Nordturmes 157,38 m
Höhe des Südturmes 157,31 m
Stufen bis zur Turmspitze 533 (97,25 m = 152,5 m über NN)
Läutbare Glocken 11
Größte Glocke Ø 3,22 m, 24.000 kg
Höhe der Querhausfassaden 69,95 m
Höhe des Dachreiters 109,00 m
Höhe des Dachfirstes 61,10 m
Innenhöhe der Mittelschiffe 43,35 m
Innenhöhe der Seitenschiffe 19,80 m
Überbaute Fläche geschätzt 7914 m²
Fensterfläche geschätzt 10.000 m²
Dachfläche geschätzt 12.000 m²
Umbauter Raum ohne Strebewerk 407.000 m³
Nachhallzeit 13 Sekunden[154]
große Fläche der Westfassade 7000 m²
verbaute Steinmasse geschätzt 300.000 t
Sitzplätze ca. 1200
Stehplätze ca. 2800
Unterhaltskosten pro Jahr ca. 12.000.000 €[155]
Wasserspeier 108

Domumgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Höhe des Domes: Platzsituation von Osten

Im Mittelalter war der Torso des Domes eng umbaut. Lediglich die Fassaden des Domes standen frei. Das Portal im Westen konnte ebenerdig betreten werden; zum Südportal gab es einige Stufen. Lediglich im Norden musste ein größerer Höhenunterschied mit einer Treppe von 28 Stufen überwunden werden, um zum Domportal zu gelangen. Im 19. Jahrhundert wurde der Dom als nationales Denkmal freigestellt. Rings um den Dom wurden axiale Plätze frei geräumt und als Grünanlagen gestaltet. Gleichzeitig wurde das Höhenrelief verändert und der Dom auf einen Hügel gestellt, so dass der Eindruck eines Denkmals entstand, das sich über der Stadt frei erhebt. Dies folgte dem Verständnis des Historismus von monumentaler Architektur. Mit zunehmendem Stadtverkehr wurde der Dom allerdings zu einer umbrandeten Verkehrsinsel.[156]

Nach dem Weltkrieg mühte sich der mit dem Wiederaufbau beauftragte Architekt Rudolf Schwarz, den Dom aus seiner räumliche Isolation zu befreien. Allerdings konnte erst mit der von Fritz Schaller bis 1970 verwirklichten Domplatte „die Domumgebung vollkommen neu erfunden“ werden, indem die Stadt auf die Höhe des Domes angehoben wurde. Das mit Granitplatten gestaltete Plateau für Fußgänger band den Dom zwar an die Fußgängerzone an, schuf an ihren Kanten mit Tunneln, Passagen und dunklen Ecken allerdings sehr unbefriedigende Stadträume, die zunehmend kritisiert wurden. Erst durch eine umfassende Stadtreparatur, die 2006 mit dem Neubau einer großzügigen Treppenanlage zum Bahnhofvorplatz begann und noch andauert, konnte das Bild des Domhügels in moderner, zeitgemäßer Kontur wiedergewonnen werden.[157]

Literarische Verarbeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Domsage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den Dombau sind im Mittelalter mehrere Sagen entstanden, die auf phantasievolle Weise den Wagemut des Bauprojekts, den Unfalltod des ersten Dombaumeisters Gerhard und die lange Bauzeit mit der Nichtvollendung des Domes verbanden.[158] In der Version von Ludwig Bechstein ließ sich der Baumeister vom Teufel zu einer Wette überreden, dass dieser eine Wasserleitung von Trier bis Köln bauen könne, bevor der Dom fertig werde. Als Gerhard entdecken musste, dass er die Wette verloren habe, habe er sich vom Baugerüst gestürzt; die Baupläne seien verbrannt.[159] Eine andere Sage berichtet, der Baumeister habe sich durch eine kluge List seiner Frau zwar aus der Teufelswette erretten können. Danach aber sei das Bauwerk ein Torso geblieben.[160] An einem Pfeiler des Chores haben Steinmetze einen Wasserspeier gestaltet, der als Darstellung der Sage interpretiert wird.[161]

Heinrich Heine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Heine kritisierte 1844 das Vorhaben, den Dom zu vollenden, als ahistorisch. In Caput IV seines Versepos Deutschland. Ein Wintermärchen schrieb er:

Doch siehe! dort im Mondenschein
Den kolossalen Gesellen!
Er ragt verteufelt schwarz empor,
Das ist der Dom von Köllen.

Er sollte des Geistes Bastille sein,
Und die listigen Römlinge dachten:
In diesem Riesenkerker wird
Die deutsche Vernunft verschmachten!

Da kam der Luther, und er hat
Sein großes »Halt!« gesprochen –
Seit jenem Tage blieb der Bau
Des Domes unterbrochen.

Er ward nicht vollendet – und das ist gut.
Denn eben die Nichtvollendung
Macht ihn zum Denkmal von Deutschlands Kraft
Und protestantischer Sendung.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Verlauf des vom 14. bis zum 16. August 1848 gefeierten Festes zur 600. Wiederkehr der Grundsteinlegung verunglückte am 15. August eine Frau, wie die Düsseldorfer Zeitung zwei Tage später berichtete: „Ein von dem Thurme des Domes gestürzter Stein traf ein unter der Menge von Zuschauern am Thurme stehendes Frauenzimmer auf den Kopf, so daß dasselbe, ohne ein Lebenszeichen von sich zu geben, todt zur Erde fiel.“
  • Mitte der 1960er-Jahre stellte der Kölner Dom seine beiden nördlichen Seitenschiffe auch islamischen Gottesdiensten türkischer Arbeitsmigranten zur Verfügung. So breiteten beispielsweise zum Ende des Ramadan 1965 um die 400 Muslime ihre Gebetsteppiche im Kölner Dom aus, um mit Gebeten und religiösem Gesang das Ende des Fastenmonats zu feiern.[162] Die damalige Dompropstei betonte Journalisten gegenüber, dass das Bereitstellen von Möglichkeiten für die Gottesdienste Andersgläubiger in Kölner Kirchen „durchaus nichts Ungewöhnliches“ sei.[163]
  • Kritisch äußerte sich noch im 20. Jahrhundert der Kölner Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll zur Domvollendung. In einem Essay aus dem Jahr 1966 nannte er die Türme des Doms einen „geschichtlichen Irrtum“ und schrieb über den Bau selbst

„... ohne Türme wäre er ja auch viel schöner; ein solches Bauwerk baut man doch nicht fertig. Der romantische Traum von der geeinten Nation und der Wacht am Rhein musste diese peinliche Perfektgotik nicht nur planen, auch noch vollbringen; ordentlich, fix und fertig, wo der Rhein doch der Fluss der Romantik ist und Köln eine Stadt der romanischen Kirchen.“

Heinrich Böll in „Der Rhein“[164]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Kölner Dom – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kölner Dom

Literatur/Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeine Darstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arnold Wolff: Der Dom zu Köln. (bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner). Greven, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0658-5.
  • Klaus Gereon Beuckers: Der Kölner Dom. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-15737-0.
  • Paul Clemen (Hrsg.): Der Dom zu Köln. (Reprint der 2., vermehrten Auflage). Schwann, Düsseldorf 1980, ISBN 3-590-32101-6 (Erstausgabe: 1938, Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 6, Teil III).
  • Max Hasak: Der Dom des heiligen Petrus zu Köln am Rhein. Verlagsbuchhandlung Hermann Walther, Berlin 1911 (Commons).
  • Carolin Wirtz: „Dass die ganze Umgebung des Domes eine würdige Gestaltung erhalte“. Der Zentral-Dombau-Verein und die Freilegung des Kölner Domes (1882–1902). In: Forschungen zum Kölner Dom. Band 2. Verlag Kölner Dom, Köln 2009, ISBN 978-3-922442-64-6.
  • Niklas Möring: Der Kölner Dom im Zweiten Weltkrieg. Verlag Kölner Dom, Köln 2011, ISBN 978-3-922442-72-1.
  • Marc Steinmann: Audioguide – Kölner Dom. Verlag Kunst+Reise, Köln 2009 (App für iPhone und iPad).

Architektur und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet

  • Ulrich Back, Thomas Höltken: Die Baugeschichte des Kölner Domes nach archäologischen Quellen. Befunde und Funde aus der gotischen Bauzeit. (Studien zum Kölner Dom Band 10). Verlag Kölner Dom, Köln 2008, ISBN 978-3-922442-56-1.
  • Leonie Becks, Matthias Deml, Klaus Hardering: Caspar Melchior Balthasar. 850 Jahre Verehrung der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom. Verlag Kölner Dom, Köln 2014, ISBN 978-3-922442-84-4.
  • Franz Bock: Der Kunst- und Reliquienschatz des Kölner Domes: mit vielen Holzschnitten erläutert und mit beschreibendem Text versehen. L. Schwann'sche Verlagsbuchhandlung, Köln und Neuß 1870 Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3Dderkunstundreliq00bockuoft~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D
  • Johann Josef Böker: Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes. Böhlau, Köln 2018. ISBN 978-3-412-50098-6. (Besprechung des Buches in den Badischen Neuesten Nachrichten)
  • Dieter Breuers: Fenster, Pfeiler und Gewölbe: die Geschichte des Kölner Doms. Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach 1999, ISBN 3-404-14252-7.
  • Emanuel Gebauer: Fritz Schaller. Der Architekt und sein Beitrag zum Sakralbau im 20. Jahrhundert (= Stadtspuren. 28). Köln 2000, ISBN 3-7616-1355-5. (Druckfassung von: Emanuel Gebauer: Das „Thing“ und der Kirchenbau. Fritz Schaller und die Moderne 1933–74. Phil. Diss. Mainz 1995.)
  • Klaus Maximilian Gierden; Matthias Dell; Klaus Hardering: Wasserspeier des Kölner Domes. Verlag Kölner Dom, 2016, ISBN 978-3-922442-88-2.[165]
  • Wilfried Hansmann, Christa Schulze-Senger: Der Clarenaltar im Kölner Dom. Dokumentation der Untersuchung, Konservierung und Restaurierung = Arbeitshefte der rheinischen Denkmalpflege 64. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005. ISBN 978-3-88462-211-7
  • Ulrich Krings, Rainer Will (Hrsg.): Das Baptisterium am Dom. Kölns erster Taufort. Greven, Köln 2009, ISBN 978-3-7743-0423-9.
  • Alexander Lasch: Fensterweihe und Fensterstreit. Die Katholische Kirche und der mediale Diskurs. In: Ekkehard Felder, Marcus Müller (Hrsg.): Wissen durch Sprache. Theorie, Praxis und Erkenntnisinteresse des Forschungsnetzwerks Sprache und Wissen (Sprache und Wissen 3). Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009, ISBN 978-3-11-020743-9, S. 337–369.
  • Rolf Lauer: Der Schrein der Heiligen Drei Könige. (Meisterwerke des Kölner Domes, Band 9.) Verlag Kölner Dom, Köln 2006, ISBN 3-922442-53-6.
  • Clemens Hillebrand: Domskizzen. 48 Zeichnungen und 7 Radierungen zum Kölner Dom. Einführung und Kommentare zu den Bildern von Arnold Wolff. Ferger Verlag, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 3-931219-05-4.
  • Sebastian Ristow: Die frühen Kirchen unter dem Kölner Dom: Befunde und Funde vom 4. Jahrhundert bis zur Bauzeit des alten Domes. Verlag Kölner Dom, Köln 2002, ISBN 3-922442-43-9.
  • Herbert Rode: Der Kölner Dom, Glasmalereien in Deutschlands größter Kathedrale. Verlag Josef Hannesschläger, Augsburg, 1968.
  • Georg Schelbert: Die Chorgrundrisse der Kathedralen von Köln und Amiens, in: Kölner Domblatt, 62 (1997), S. 85–110, pdf auf ArtDok.
  • Christa Schulze-Senger, Wilfried Hansmann: Der Clarenaltar im Kölner Dom. Dokumentation der Untersuchung, Konservierung und Restaurierung. (Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege Band 64.) Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005, ISBN 3-88462-211-0.
  • Regina E. G. Schymiczek: Über deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt … Zur Entwicklung der Wasserspeierformen am Kölner Dom. (Europ. Hochschulschriften: Reihe 28, Kunstgeschichte, 402). Europ. Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien 2004. Zugl. Diss. Bochum 2003, ISBN 3-631-52060-3.
  • Regina E. G. Schymiczek, Heribert Schulmeyer: Willibrord der Wasserspeier. Verlag Kölner Dom, Köln 2002, ISBN 3-922442-46-3.
  • Marc Steinmann: Die Westfassade des Kölner Domes. Der mittelalterliche Fassadenplan F. Verlag Kölner Dom, Köln 2003, ISBN 3-922442-50-1.
  • Arnold Wolff: Das Chormosaik im Kölner Dom (= Meisterwerke des Kölner Domes Band 11). Verlag Kölner Dom, Köln 2012, ISBN 978-3-922442-74-5, (auch in englischer Sprache, ISBN 978-3-922442-75-2).
  • Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, Der Kölner Dom und die Kathedralen der Ile-de-France, in: Dombau und Theologie im mittelalterlichen Köln, Festschrift zur 750-Jahrfeier der Grundsteinlegung des Kölner Domes und zum 65. Geburtstag von Joachim Kardinal Meisner (Studien zum Kölner Dom Band 6), Köln 1998, S. 15–47

Einzeldarstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Schönste von allen. Mariendarstellungen und marianische Gesänge aus dem Kölner Dom, mit Audio-CD, Verlag Kölner Dom in Kooperation mit der Kölner Dommusik (zum 80. Geburtstags von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner), Köln 2013, ISBN 978-3-922442-81-3. (englische Ausgabe, ISBN 978-3-922442-82-0)
  • Hugo Borger (Hrsg.): Der Kölner Dom im Jahrhundert seiner Vollendung. Katalog zur Ausstellung der Historischen Museen in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln vom 16. Oktober 1980 bis 11. Januar 1981, 3 Bde., Köln 1980.
  • Christoph Driessen: Menschen im Kölner Dom. Greven-Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7743-0425-3.
  • Goswin Frenken: Die Kölner Domschule im Mittelalter. In: Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins. 5. Köln 1930, S. 235–256, online-Text in: ceec.uni-koeln.de.
  • Johann Wilhelm Frenken: Das Schicksal der im Jahre 1794 über den Rhein geflüchteten Werthgegenstände des Cölner Domes, insbesondere die Zurückführung der Manuscripten-Bibliothek. Aktenmäßige Denkschrift, Schwann, Cöln 1868. Digitalisat.
  • Iris Günthner, Bruno P. Kremer: Die Ökologie des Kölner Doms (Rheinische Landschaften). Hrsg.: Wiemer. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2014, ISBN 978-3-86526-102-1.
  • Wolfgang Hartmann: „Historische Wahrheit – Künstlerische Weihe“ – Der historische Festzug zur Einweihung des Kölner Domes 1880 und die Wandbilder im Gürzenich. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch. Band XLI, Köln 1980, S. 223–244.
  • Werner Jacobson: Die Vorgängerbauten des Kölner Domes: ein Forschungsbericht über fast 70 Jahre Grabungsgeschichte. In: Kunstchronik. 2014, Nr. 8, S. 423–435, Teil 1.
  • Joachim M. Plotzek: Zur Geschichte der Kölner Dombibliothek. In: Glaube und Wissen im Mittelalter. Katalogbuch zur Ausstellung. München 1998, S. 15–64, online-Text in: dombibliothek-koeln.de.
  • Wolf Schneider: Der Kölner Dom – Wie die Deutschen zu ihrem Weltwunder kamen. Gruner und Jahr, Hamburg 1991, ISBN 3-570-09259-3.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geheimnis Kölner Dom. Dokumentarfilm, Deutschland, 2016, 42:56 Min., Buch und Regie: Luzia Schmid und Rüdiger Heimlich, Produktion: WDR, Reihe: Geheimnisvolle Orte, Erstsendung: 27. Januar 2017 bei WDR, Inhaltsangabe von WDR, online-Video verfügbar bis 27. Januar 2018.
  • Alte Baukunst neu entschlüsselt – Kölner Dom. (OT: House Of Holy Relics, Alternativtitel: Medieval Cathedral Mysteries), Dokumentarfilm, Großbritannien, 2016, 47:12 Min., Buch und Regie: James Franklin, Produktion: Science Channel U.S., Reihe: Alte Baukunst neu entschlüsselt, (OT: Unearthed), Erstsendung: 2. August 2016 bei Science Channel U.S., deutsche Erstsendung: 2. November 2016 bei Discovery Channel, Inhaltsangabe von Sky, mit vielen Computeranimationen.
  • Kölner Dom. Ein virtueller Rundgang durch 2000 Jahre Kunst, Kultur und Geschichte. Videofilm. München/Berlin, Verlag Kölner Dom e. V. / Deutscher Kunstverlag, in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Rundfunk, 1998 (sehr vereinfacht mit einigen Elementen auch unter koelner-dom.de).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Kölner Dom – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kölner Dom
 Commons: Kölner Dom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Publikationen

Audios, Videos, Fotos

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Hardering: Kölner Domblatt. Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins. Band 75. Verlag Kölner Dom, Köln 2010, ISBN 978-3-922442-69-1, Anmerkungen zum Patrozinium des Kölner Domes, S. 260–272.: „Für ein Marienpatrozinium sind ebenfalls verschiedene Belege zu finden, doch beziehen sich diese lediglich auf einen entsprechenden Altar oder aber auf einen östlichen Chor des alten Domes, nicht aber auf das Dompatrozinium generell.“
  2. Nr. 3. Urkunde über die Auflösung der Pfarrgemeinde an der Hohen Domkirche St. Petrus, Köln, (Dompfarrei), deren Vereinigung mit der neuen Pfarrgemeinde/Kirchengemeinde St. Aposteln, sowie über die Exemtion der Hohen Domkirche und der dort tätigen Geistlichen. In: Amtsblatt der Erzdiözese Köln, 1. Januar 2010, S. 5, (PDF; 64 S., 507 kB).
  3. Der Dom in Zahlen. In: koelner-dom.de. Abgerufen am 10. September 2017.
  4. Andreas Rossmann: Die Wucht am Rhein. In: faz.net. 8. September 2017, abgerufen am 13. September 2017.
  5. Neuerscheinung: »Der Schrein der Heiligen Drei Könige«. In: dombau-koeln.de, 18. Oktober 2006, aufgerufen am 29. Januar 2017.
  6. Georg Schelbert, Die Chorgrundrisse der Kathedralen von Köln und Amiens, in: Kölner Domblatt 62 (1997), S. 89–106.
  7. Arnold Wolff: Trachyt vom Drachenfels. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 29. Januar 2017.
  8. Johann Josef Böker: Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 38ff
  9. Johann Josef Böker: Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 96
  10. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 8
  11. Johann Josef Böker: Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 112f
  12. Münzfund vom 14. April 1994 vier Meter unter dem Südturm
  13. Grundrisszeichnung des Südturmes, heute in Wien. Vgl. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 100f
  14. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 141ff.
  15. Der Vorschlag von M. Steinmann, die Entstehung des Fassadenplan F auf die Jahre um 1280 zu legen, ist inzwischen detailliert von J.J. Böker widerlegt worden. Marc Steinmann: Die Westfassade des Kölner Domes. Der mittelalterliche Fassadenplan F, Köln 2003, S. 253. Dagegen: Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018.
  16. Arnold Wolff, Kölner Dom, Köln 2015, S. 7f
  17. Koelhoffsche Chronik: Chron. d. deutschen Städte XIII, S. 176
  18. Paul Clemen: Der Dom zu Köln. In: Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. 6 III, S. 62–63.
  19. Arnold Wolff: Der Dom zu Köln, S. 8f
  20. Arnold Wolff: Der Dom zu Köln, S. 9
  21. Leonard Ennen, Der Dom in Köln von seinem Beginne bis zu seiner Vollendung: Festschrift gewidmet den Freunden und Gönnern aus Anlass der Vollendung vom Verstande des Central-Dombauvereins, 1880, S. 79
  22. Carola Maria Werhahn, Die Stiftung von Victor von Carben (1423–1515) im Kölner Dom, 2010, S. 141
  23. Harald Friese: Der Kölner Dom. 2003, ISBN 3-89836-268-X, S. 29.
  24. Martin Papirowski, Susanne Spröer: Giganten der Gotik. Die Baukunst der Kathedralen. DuMont Buchverlag, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9392-8, vgl. S. 193/206.
  25. Arnold Wolff: Dom-Kran. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 29. Januar 2017.
  26. Riß F
  27. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Doms, Köln 2015. Johann Josef Böker u. a.: Architektur der Gotik. Die Rheinlande. Ein Bestandskatalog der mittelalterlichen Architekturzeichnungen. Müry & Salzmann, Salzburg, 2013, Nr. 129. ISBN 978-3-99014-064-2. Datierung 1270/80 bei Marc Steinmann: Die Westfassade des Kölner Domes. Der mittelalterliche Fassadenplan F (Forschungen zum Kölner Dom 1), Köln, Verlag Kölner Dom, 2004. ISBN 978-3-922442-50-9
  28. Carl Albert Sigismund Cuno: Notizen über den Betrieb die mechanischen Einrichtungen u. die Geschäftsführung beim Dombau in Coeln. Holger Schmenk (Hrsg.), in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, Heft 211, Köln 2008, S. 269–306.
  29. Arnold Wolff: Der Dom zu Köln, Köln 2015, S. 9
  30. Niederrheinische Musik-Zeitung, Jg. 11, Nr. 43 vom 24. Oktober 1863, S. 343 f. (Digitalisat)
  31. Es wurden verwendet: Trachyt und Latit vom Drachenfels, aus Stenzelberg, Wolkenburg und Berkum; Sandstein aus Schlaitdorf, Obernkirchen und Kelheim, Kalkstein aus Krensheim und Savonnières sowie Basaltlava aus Mayen, Niedermendig und Londorf. Arnold Wolff: Steine des Kölner Doms – … (Memento des Originals vom 14. März 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baufachinformation.de. Artikelserie im Kölner Domblatt, 1972.
  32. Interview mit Arnold Wolff im Kölner Stadtanzeiger, 12. August 1998.
  33. dpa: Warum der Kölner Dom schwarz bleiben muss. In: DerWesten, 9. März 2015.
  34. TV-Sendung Wer weiß denn sowas, auf rbb am 28. Juni 2018 wiederholt.
  35. Abgeordnete sind auch nur Menschen, abgerufen am 28. Juni 2018,
  36. Fraunhofer IRB: Labortechnische Untersuchungen über die Wirkung von Steinschutz- und Konservierungsmitteln auf die Natursteine am Kölner Dom. (Memento vom 19. Juli 2012 im Webarchiv archive.is).
  37. Arnold Wolff: Der Kölner Dom. Verlag Müller und Schindler, Stuttgart 1977, S. 106.
  38. Hans-Georg Lippert: Historismus und Kulturkritik: Der Kölner Dom 1920–1960. (Studien zum Kölner Dom Bd. 7), Verlag Kölner Dom, Köln 2001, ISBN 3-922442-33-1, S. 374–375.
  39. UNESCO: Kölner Dom von der Roten Liste gestrichen, Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission vom 11. Juli 2006.
  40. Kölner Stadtanzeiger: Gedenktafel erinnert an Johannes XXIII.
  41. Arnold Wolff: Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 52
  42. https://www.koelner-dom.de/rundgang/ausstattung/elmar-hillebrand-papstgedenktafel-1985/info/
  43. 50. Dombaubericht – Von Oktober 2008 bis September 2009, von Barbara Schock-Werner, S. 42f.
  44. zeit.de: Papst Franziskus guckt vom Kölner Dom herunter
  45. Beuckers, S. 59f
  46. Werner Meyer-Barkhausen: Das große Jahrhundert Kölnischer Kirchenbaukunst 1150 bis 1250, Köln 1952
  47. Beuckers, S. 63 ff
  48. Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, S. 43f
  49. Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, S. 45
  50. bspw. Marc Steinmann: Überlegungen zum gotischen Querschiff des Kölner Domes. In: Kölner Domblatt 72, 2007, S. 145f
  51. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 37ff
  52. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 37, 41
  53. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 37ff
  54. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 96f
  55. Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, S. 17
  56. Georg Schelbert: Die Chorgrundrisse der Kathedralen von Köln und Amiens, in: Kölner Domblatt 62 (1997), S. 85ff. Arnold Wolff: Ein neuer Grundriß des Domes, in: Kölner Domblatt 53 (1988), S. 57
  57. Georg Schelbert: Die Chorgrundrisse der Kathedralen von Köln und Amiens, in: Kölner Domblatt 62 (1997), S. 110.
  58. Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, S. 36
  59. Arnold Wolff, Die vollkommene Kathedrale, S. 33ff
  60. Maßzahlen: Köln 43,86; Amiens 39,02 (Chor) und 32,90 (Langhaus); Reims 24,06; Chartres 16,42. Vgl. Arnold Wolff, Die vollkommene Kathedrale, S. 35
  61. Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, S. 37f
  62. Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, S. 47
  63. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 60
  64. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 62
  65. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 50
  66. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 156ff
  67. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 63ff
  68. Johann Josef Böker, Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 63, 71f
  69. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 27
  70. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 27
  71. Arnold Wolff: Die vollkommene Kathedrale, S. 37f
  72. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 34ff
  73. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 23f, 43f
  74. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 26
  75. Klaus Gereon Beuckers: Der Kölner Dom, Darmstadt 2004, S. 83
  76. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, Bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 14ff.
  77. Hiltrud Kier: Köln, Städteführer Architektur und Kunst, Stuttgart 2008, S. 45
  78. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, Bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 23.
  79. Hiltrud Kier: Köln, Reclams Städteführer Architektur und Kunst, Stuttgart 2008, S. 45
  80. Klaus Gereon Beuckers: Der Kölner Dom, Darmstadt 2004, S. 56
  81. Rüdiger Becksmann: Bildfenster für Pilger. Zur Rekonstruktion der Zweitverglasung der Chorkapellen des Kölner Domes unter Erzbischof Walram von Jülich (1332–1349). In: Kölner Domblatt, Jahrbuch des Zentral-Dombauvereins. Band 67, Verlag Kölner Dom, Köln 2002, ISBN 3-922442-48-X, S. 142.
  82. Ulrike Brinkmann: Älteres Bibelfenster, um 1260. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 29. Januar 2017.
  83. Frederike Buhse: Kölner Dom: Der Riese in Zahlen | Quarks. 11. März 2019, abgerufen am 5. Mai 2019.
  84. Johann Josef Böker: Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018
  85. Borger, S. 57–58.
  86. Hans-Georg Lippert: Historismus und Kulturkritik: Der Kölner Dom 1920–1960. (Studien zum Kölner Dom Bd. 7), Verlag Kölner Dom, Köln 2001, ISBN 3-922442-33-1, S. 374–375.
  87. Johann Josef Böker: Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 158
  88. Klaus Gereon Beuckers: Der Kölner Dom. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-15737-0, S. 95 f.
  89. Johann Josef Böker: Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Domes, Köln 2018, S. 65f
  90. Udo Mainzer: Kleine Illustrierte Architekturgeschichte der Stadt Köln, Köln 2017, S. 58f
  91. Christian Freigang: Köln und Prag, Der Prager Veitsdom als Nachfolgebau des Kölner Domes, in: Dombau und Theologie im mittelalterlichen Köln (Studien zum Kölner Dom Band 6), S. 60.
  92. Klaus Gereon Beuckers: Der Kölner Dom. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-15737-0, S. 95 f.
  93. Dombau Köln.de
  94. Kai Pfundt: Kölner Dom: Ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. In: General-Anzeiger. Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH, Bonn 4. August 2014 (general-anzeiger-bonn.de [abgerufen am 6. April 2018]).
  95. Rundschau online: der Dachdecker vom Kölner Dom
  96. Arnold Wolff, Barbara Schock-Werner: Der Kölner Dom. Greven Verlag Köln, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0658-5, S. 55.
  97. Willy Weyres: Die Wiederherstellungsarbeiten am Dom in den Jahren 1967–1969 (Herbst). In: Kölner Domblatt 1969, 30. Folge, S. 113–120, hier S. 118, ISSN 0450-6413.
  98. Willy Weyres: Die Wiederherstellungsarbeiten am Dom in den Jahren 1969 (Herbst) bis 1971 (Herbst). In: Kölner Domblatt 1971, 33./34. Folge, S. 175–182, hier S. 179, ISSN 0450-6413.
  99. Hiltrud Kier: Reclams Städteführer, Architektur und Kunst Köln, Stuttgart 2008, S. 51.
  100. Borger, S. 31.
  101. Udo Mainerz: Kleine illustrierte Architekturgeschichte der Stadt Köln, Köln 2017, S. 60
  102. Birgit Lambert: Tilman van der Burch, Hl. Christophorus auf koelner-dom.de
  103. Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen I. Rheinland. Deutscher Kunstverlag München, Berlin 2005, ISBN 3-422-03093-X, S. 585.
  104. Ute Kaltwasser: Der Kölner Dom wie ihn keiner kennt. DuMont Buchverlag, Köln 2002.
  105. Borger, S. 33.
  106. Udo Mainzer: Kleine illustrierte Kunstgeschichte der Stadt Köln, Köln 2015, S. 39
  107. Borger, S. 33.
  108. Borger, S. 35.
  109. Peter Springer: Das Fußbodenmosaik im Kölner Dom. Geschichte und Programm. In: Der Kölner Dom im Jahrhundertseiner Vollendung. Ausstellungskatalog der Historischen Museen in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, Köln 1980, Bd. 2, S. 354—362.
  110. Paul Clemen: Der Dom zu Köln. Verlag L. Schwan, Düsseldorf 1937, S. 203.
  111. Peter Springer: Das „verschollene“ Mosaik aus der Achskapelle des Kölner Domes. In: Kölner Domblatt 1975. Band 40. Verlag J.P. Bachem, Köln 1975, S. 177–204.
  112. Borger, S. 37.
  113. a b Arnold Wolff, Barbara Schock-Werner: Der Kölner Dom. Greven Verlag Köln, Köln 2015, ISBN 978-3-7743-0658-5.
  114. Walter Schulten; Der Dom zu Köln, Köln
  115. Arnold Wolf: Der Dom zu Köln. Seine Geschichte – seine Kunstwerke. Köln 1995.
  116. Werner Schäfke: Köln. 2 Jahrtausende Kunst, Geschichte und Kultur. Köln 1988.
  117. Udo Mainzer, Kleine illustrierte Kunstgeschichte der Stadt Köln, Köln 2015, S. 80f
  118. Klaus Carl: Deutsche Malerei, Vom Mittelalter bis zur neuen Sachlichkeit, New York 2014, S. 27
  119. Birgit Lambert: Agilolphusaltar, um 1520. Von: koelner-dom.de, aufgerufen am 2. September 2017
  120. a b Joseph Hoster: Wegweiser durch den Kölner Dom. Greven Verlag, Köln 1965, S. 4, 24.
  121. Udo Mainzer, Kleine Illustrierte Kunstgeschichte der Stadt Köln, Köln 2015, S. 115
  122. Walter Schulten: Triumph der Eucharistie. Bildteppiche nach Entwürfen von P. P. Rubens (Meisterwerke des Kölner Domes 2). Verlag Kölner Dom, Köln 1986.
  123. Papstreliquie kommt in den Dom. In: koelner-dom.de, 27. November 2013.
  124. Hannah Radke: Verlust für Betende. In: Domradio vom 6. Juni 2016.
  125. Kölner Dom hat neue Papstreliquie
  126. Hiltrud Kier: Köln, Reclams Kunst- und Architekturführer, Köln 2008, S. 55
  127. Arnold Wolff, Der Dom zu Köln, bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 43
  128. Robert Boecker: Aus dem Dunkeln ins Licht – Neue Beleuchtung des Doms vorgestellt. In: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln. 42/08, 17. Oktober 2008, S. 52.
  129. Terra X: Bilderserie: Architektur und Bautechnik Kölner Dom. In: ZDF, 4. März 2010, siehe Bild 5.
  130. "Öffnungszeiten" bzw. "Turmbesteigung" (mit Eintrittspreis). In: koelner-dom.de
  131. Ulrich Back: Rundgang: Krypta. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 19. Juli 2017.
  132. Marc Steinmann: Rundgang: Grabkammer des Kardinals Frings. In: koelner-dom.de, aufgerufen am 19. Juli 2017.
  133. Die Orgeln im Kölner Dom
  134. a b Die Domorganisten
  135. Weitere Informationen zur Querhausorgel auf der Website der Erbauerfirma
  136. Zur Disposition auf der Webseite der Erbauerfirma. Nicht aufgeführt werden dort die neun Transmissionen des Solowerkes aus dem Positiv
  137. Renate Hofmann: Ein Hauch, ein Ton. Verlag Schnell und Steiner, Regensburg 1999, Abb. 121. Abbildung bei Orgelbau Klais Bonn, klais.de (Memento des Originals vom 4. März 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.klais.de
  138. Informationen zu den Fanfarenregistern auf der Seite der Dombauhütte
  139. Zur Disposition auf der Website der Orgelbaufirma
  140. koelner-dom.de: Marienorgel
  141. Informationen zur Marienorgel
  142. Markus Eckstein: Der Kölner Dom. Bachem, Köln 2008, ISBN 978-3-7616-2083-0.
  143. Spon 5. Dezember 2010: http://www.spiegel.de/wirtschaft/jura-kurios-wem-gehoert-eigentlich-der-koelner-dom-a-725153-6.html
  144. Körpergröße und Gewicht spielen keine Rolle Joachim Frank Kölner Stadt-Anzeiger 2. Februar 2019
  145. rundschau-online.de: Taschenkontrollen Von nun an gelten strengere Sicherheitsbedingungen im Kölner Dom
  146. Kulturstiftung Kölner Dom: Zahlen und Fakten
  147. Kulturstiftung Kölner Dom - Daten
  148. Kulturstiftung Kölner Dom: Zahlen und Fakten Klaus Hardering, Leonie Becks: Berichte, hier: Erhaltungsaufwand Kölner Dom. In: Michael Hauck, Klaus Hardering (Hrsg.): Kölner Domblatt. Jahrbuch des Zentral-Dombauvereins. Band 78. Verlag Kölner Dom, Köln 2013, ISBN 978-3-922442-83-7, S. 304.
  149. Frank Piotrowski: Vermögen des Erzbistums Köln. Der Kölner Dom für 27 Euro. In: Deutschlandfunk, 18. Februar 2015.
  150. a b Neuer Führer zur Tier- und Pflanzenwelt des Kölner Doms. In: domradio.de. 22. August 2014, abgerufen am 30. März 2017.
  151. Andreas Fasel: Ökologie : Was alles auf und am Kölner Dom lebt. In: welt.de. 24. August 2014, abgerufen am 30. März 2017.
  152. Dom-Bienen. In: imkerverein-dormagen.de. 10. September 2014, abgerufen am 13. Juli 2017.
  153. Mathias Deml: Dombienen. In: Peter Füssenich, Klaus Hardering (Hrsg.): Kölner Domblatt. Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins. Band 80. Kölner Dom, 2015, S. 277.
  154. Andreas Friesecke, Die Audio-Enzyklopädie: Ein Nachschlagewerk für Tontechniker, 2007, S. 100.
  155. Kulturstiftung Kölner Dom: Zahlen und Fakten
  156. Arnold Wolff: Der Dom zu Köln, Bearbeitet und ergänzt von Barbara Schock-Werner, Köln 2015, S. 60f
  157. Uta Winterhager: Die Transformation der Platte, in: Bauwelt 15.2017, S. 16f
  158. Carl Dietmar: Das mittelalterliche Köln, Köln 2006, S. 268f
  159. https://www.koeln-lese.de/index.php?article_id=166
  160. https://www.koelner-dom.de/rundgang/bedeutendewerke/riss-f-ende-des-13-jahrhunderts/sagen-legenden/
  161. Carl Dietmar: Das mittelalterliche Köln, Köln 2006, S. 268
  162. Vgl. Muselmanen beten im Kölner Dom. In: Die Zeit, 12. Februar 1965.
  163. DOMiT (Hrsg.): 50 Jahre Migration aus der Türkei (Memento des Originals vom 4. Januar 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mais.nrw.de, S. 21, (PDF-Datei; 14,1 MB), DOMiD 2011. Siehe auch: Aytac Eryilmac: (Red.): 40 Jahre Fremde Heimat: Einwanderung aus der Türkei in Köln. Begleitband zur Ausstellung 27. Oktober bis 23. November 2001 im Rathaus der Stadt Köln, Köln 2001, ISBN 3-9808030-0-7.
  164. Zit. nach Heinrich Böll, Werke. Essayistische Schriften und Reden 2, 1964-1972, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1979, S. 213–215
  165. Fotos: Wasserspeier des Kölner Domes: 151 Schwarz-Weiß-Fotografien und Texten zur Geschichte der Wasserspeier und ihrer Funktion. In: lambertundlambert.de, abgerufen am 9. Dezember 2016.
davorHöchstes Bauwerk der Weltdanach
Kathedrale von Rouen(157 m)
1880–1884
Washington Monument


Koordinaten: 50° 56′ 28,6″ N, 6° 57′ 29,4″ O