Brauerpech

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Bierbrauerei um 1568

Als Brauerpech bezeichnet man die gelblichbraune, geschmacksneutrale und geruchsfreie Masse aus Erdfarben, Harzölen, Kolophonium, Pech und Paraffinen, die in der Brauerei zum Abdichten von Holzfässern verwendet wird. Da das Bier nicht direkt mit dem Eichenholz in Berührung kommen darf, um seinen Geschmack nicht zu beeinträchtigen, werden die Fässer beim Bierbrauen innen mit Brauerpech ausgekleidet bzw. überzogen.

Das beste Brauerpech wurde im 19. Jahrhundert aus reinem Fichtenharz der Gemeinen Fichte des sächsischen Vogtlandes gewonnen, welches selbst bis nach Dänemark und Schweden exportiert wurde.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Böckmann, Georg Lunge: Chemisch-technische Untersuchungsmethoden. 3. Band, 4. Auflage, Springer 1900, ISBN 978-3-662-37508-2, S. 555 f.
  • Dr. Otto Lange: Chemisch-Technische Vorschriften. 3. Band, Springer, 1923, ISBN 978-3-662-31453-1, S. 99 ff.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brockhaus Konversations-Lexikon. Band 12, 1894, S. 975.