Bremische Integrations-Partei Deutschlands

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Bremische Integrations-Partei Deutschlands
Logo der „Bremischen Integrations-Partei Deutschlands“
Partei­vorsitzender Levet Albayrak[1]
Stell­vertretender Vorsitzender Hüseyin Teker
Gründung Oktober 2010
Gründungs­ort Bremen
Haupt­sitz Bremen
Bundestagssitze 0
Staatliche Zuschüsse 0,00 € (2009)
Mitglieder­zahl 300[2]
Mindest­alter 16 Jahre
Website www.integrations-partei.de

Die Bremische Integrations-Partei Deutschlands (kurz: BIP; ursprünglich: Bremische Türk Partei) ist eine 2010 in Bremen gegründete deutsche Kleinpartei. Sie wird von hauptsächlich türkischstämmigen Einwanderern dominiert und fokussiert sich auf den Punkt der Integration.[3]

Im September 2011 traten der Vorsitzende Levet Albayrak und sein Stellvertreter Hüseyin Teker in die CDU Bremen über.[4] Seitdem ist die Partei nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten.

Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partei trat zur Bürgerschaftswahl in Bremen 2011 an.[5] Wahlplakate und Wahlwerbung sowie Artikel auf der Internetseite waren stets auf Deutsch und auf Türkisch zu lesen. Die Partei erreichte bei der Bürgerschaftswahl ein Ergebnis von 0,3 %.

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partei will, dass mehr Einwanderer in Berufe gelangen, die eine gute Ausbildung voraussetzen, insbesondere in der Polizeitätigkeit.[6]

Sprachkenntnisse werden als Schlüssel für eine gute Integration angesehen. Insofern will die Partei Sprachkurse verstärkt fördern, aber auch andere Projekte für Einwanderer ausbauen. Bei den frühkindlichen Untersuchungen wollen sie ansetzen. Schon dort müssten die Ärzte darauf achten, ob die Eltern in der Lage sind, ihren Kindern die Sprache zu vermitteln.[7]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus konservativen und rechtsgerichteten Kreisen gab es zur Gründung der Partei kritische Reaktionen: In Internetforen und Leserbriefen wurde vor „türkischen Übernahmeaktivitäten“ gewarnt und der BIP unterstellt, sie wolle „Interessen einer fremden Kultur durchsetzen“.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. integrations-partei.de@1@2Vorlage:Toter Link/integrations-partei.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 26. April 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/integrations-partei.de
  3. a b Das Parlament bundestag.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.bundestag.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Weser Kurier Gründer der Integrationspartei wechselt zur CDU
  5. Bremische Integrations-Partei: Neue Bremer Partei packt Integration an, ZDF Heute am 15. März 2011.
  6. integrations-partei.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.integrations-partei.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. Archivlink (Memento des Originals vom 26. April 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.integrations-partei.de