Burg Wolfsberg (Lüdinghausen)

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Burg Wolfsberg
Burggebäude in Lüdinghausen

Burggebäude in Lüdinghausen

Entstehungszeit: vor 1270
Burgentyp: Niederungsburg, Ortslage
Erhaltungszustand: ein Burggebäude
Ständische Stellung: Adlige
Ort: Lüdinghausen
Geographische Lage 51° 46′ 7″ N, 7° 26′ 39″ OKoordinaten: 51° 46′ 7″ N, 7° 26′ 39″ O

Die Burg Wolfsberg ist eine Wasserburg in Lüdinghausen im Kreis Coesfeld. Von der Anlage blieb nur ein Flügel erhalten, der im Kern wohl noch aus dem 16. Jahrhundert stammt.[1]

Das 1271 erstmals erwähnte Haus Wolfsberg befand sich zu dieser Zeit im Besitz der Familie Wolff von Lüdinghausen. Da das feste Haus ohne bischöfliche Genehmigung errichtet worden war, wurde es 1271 zerstört; erst 1314 erfolgte die formelle Genehmigung für einen Neubau, der bereits 1324 wiederum zerstört wurde. Es folgte ein Wiederaufbau bis 1337. Um 1380 ging das Haus durch Heirat an die von Hake und von diesen, nachdem 1537 die Familie von Hake zu Wolfsberg ausgestorben war, an die von Schenckinck. 1549 erwarb Johann von der Recke zu Heessen das Gut infolge seiner Heirat mit Ermgard von Schenckinck. 1778 erbten die von Boeselager Burg und Gut.[2]

Das jetzige Erscheinungsbild ist von Umbauten des späten 18. Jahrhunderts bestimmt. Es handelt sich um einen schlichten, lang gestreckten Putzbau mit Krüppelwalmdach und einachsigem Mittelrisalit.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günter Kalesky: Von Wasserburg zu Wasserburg. Bau- und kunstgeschichtliche Studienfahrt in Westfalen. 8. Auflage. Rademann, Lüdinghausen 1981, ISBN 3-9800113-0-5, S. 125–127.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Burg Wolfsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. G. Kalesky: Von Wasserburg zu Wasserburg, S. 127.
  2. Internetportal „Westfälische Geschichte“: Wolfsberg, Urkunden, Bestandsignatur Höl.Wol.Uk, Findbuch, Höl.Wol.Uk, Umfang 132 Urkunden, Laufzeit 1271–1699