Burgruine Hohenburg (Homburg)

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Burgruine Hohenburg
Ruine der Festung Hohenburg

Ruine der Festung Hohenburg

Alternativname(n): Homburg, Festung Hohenburg
Entstehungszeit: um 1200
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Mauerteile, Wall, Graben
Ständische Stellung: Grafen
Ort: Homburg
Geographische Lage 49° 19′ 15,5″ N, 7° 20′ 41,4″ OKoordinaten: 49° 19′ 15,5″ N, 7° 20′ 41,4″ O

Die Burgruine Hohenburg, auch Burg Homburg oder Festung Hohenburg genannt, liegt in Homburg im Saarpfalz-Kreis im Saarland. Sie steht auf dem 325 m hohen Schlossberg über den Schlossberghöhlen.

Im 12. Jahrhundert war die Höhenburg Sitz der Grafen von Homburg. Diese erhielten 1330 von Ludwig dem Bayern für ihre Ortschaft am Fuße des Schlossbergs die Stadtrechte. Nach dem Tod des letzten Grafen von Homburg im Jahre 1449 fielen Burg und Stadt an die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Diese bauten die Burg in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in ein Renaissanceschloss um und anschließend zu einer Festung aus.

In der Reunionszeit ließ König Ludwig XIV. durch seinen Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban die Festung erweitern und die Stadt befestigen. Die Grundstruktur der Homburger Altstadt stammt aus dieser Zeit. Die Festungsanlagen wurden erstmals 1697 und endgültig 1714 geschleift und dienten als Steinbruch für den Bau von Schloss Karlsberg. Ab 1981 wurde die Anlage freigelegt und teilweise restauriert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Conrad, Stefan Flesch: Burgen und Schlösser an der Saar. Saarbrücken 1988.
  • Klaus Kell, Alexander Thon: Homburg. In: Jürgen Keddigkeit, Alexander Thon, Rolf Übel (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon. Bd. 2. F–H (= Beiträge zur pfälzischen Geschichte). Bd. 12.2, 2002, ISBN 3-927754-48-X, ISSN 0936-7640, S. 423–437.
  • Eckhart Sander: Die schönsten Schlösser und Burgen im Saarland. Gudensberg 1999.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Festung Homburg – Sammlung von Bildern