Burgward

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Burgward (auch Burgwart) bezeichnete im 10./11. Jahrhundert ein Gebiet, in dessen Zentrum eine Burg (Burgwardsmittelpunkt) mit Schutz- und Lehnfunktionen für die umliegenden Dörfer in Erbuntertänigkeit steht. Der Begriff stammt aus dem Sächsischen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bruno Herrmann: Die Herrschaft des Hochstifts Naumburg an der mittleren Elbe. Reihe: Mitteldeutsche Forschungen Band 59. Böhlau Verlag, Köln 1970.
  • Gerhard Billig: Die Burgwardorganisation im obersächsisch-meißnischen Raum: archäologisch-archivalisch vergleichende Untersuchungen. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden 20, Dt. Verl. der Wiss, Berlin 1989, ISBN 3-326-00489-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]