Busung

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Kreuzgewölbe in der St. Nicolai-Kirchenruine in Visby (Gotland)

Unter einer Busung versteht man in der Architektur eine sphärische Bauchung der Gewölbekappen beim Kreuzgewölbe in Kirchenbauten.

Ein Kreuzgewölbe wird durch die diagonalen Grate oder Rippen in vier Kappen unterteilt. Wenn diese gebaucht sind, spricht man von gebusten Kappen. Wenn das Gewölbe insgesamt gebaucht ist, so dass das Gewölbe zur Gewölbemitte ansteigt, wird von einem gebusten Gewölbe gesprochen, wie zum Beispiel beim Domikalgewölbe (kuppelartig überhöhtes Rippengewölbe).[1]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Norbert Nußbaum: Deutsche Kirchenbaukunst der Gotik. Entwicklung und Bauformen. DuMont, Köln 1985, ISBN 3-7701-1415-9.
  • Gert-Rainer Grube, Aribert Kutschmar: Bauformen von der Romanik bis zur Gegenwart. Ein Bildhandbuch. Huss-Medien / Verlag Bauwesen, Berlin, 4. Aufl. 2004, ISBN 3-345-00817-3.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Rave: Das Domikalgewölbe. In: Deutsche Kunst und Denkmalpflege, Jg. 13 (1955), S. 33–43.