CC 2500

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CC 2500
Die Estebroker auf dem Bosporus
Die Estebroker auf dem Bosporus
Schiffsdaten
Schiffsart Containerschiff
Entwurf Kvaerner Warnow Werft, Warnemünde
Bauwerft Kvaerner Warnow Werft, Warnemünde
Bauzeitraum 1997 bis 200?
Gebaute Einheiten ~20
Fahrtgebiete weltweite Fahrt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
208,31 m (Lüa)
197,19 m (Lpp)
Breite 29,80 m
Seitenhöhe 16,40 m
Tiefgang max. 11,40 m
Vermessung ~25.500 BRZ
 
Besatzung 24 + 5
Maschinenanlage
Maschine 1 × HSD Zweitakt-Dieselmotor
Maschinen-
leistung
23.390 PS (17.203 kW)
Dienst-
geschwindigkeit
20,0 kn (37 km/h)
Höchst-
geschwindigkeit
22,0 kn (41 km/h)
Propeller 1 × Festpropeller
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 34.000 tdw
Container 2462 (später 2524) TEU
Anschlüsse Kühlcontainer 2-400
Sonstiges
Klassifizierungen

Germanischer Lloyd

Der als CC 2500 gebaute Containerschiffstyp zählt mit rund 20 gebauten Einheiten zu den meistgebauten deutschen Baureihen im 2500-TEU-Segment.

Einzelheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entwurf ist eine Entwicklung der Kvaerner Warnow Werft, Warnemünde. Basierend darauf entstand bei der Werft der Typ Aker 1700.

Die Schiffe sind als Mehrzweck-Trockenfrachtschiffe mit weit achterem Deckshaus ausgelegt. In der Hauptsache werden sie im Containertransport eingesetzt. Die Containerkapazität beträgt anfangs 2468 TEU, später bei 2524 TEU. Bei homogen beladenen 14-Tonnen-Containern sind es noch 1886 TEU. Die Schiffe besitzen drei Laderäume, die mit Pontonlukendeckeln verschlossen werden. Die Schiffe wurden zum Einsatz in Gebieten mit schlecht ausgebauter Hafeninfrastruktur entwickelt und sind daher mit jeweils drei mittschiffs angeordneten NMF-Kränen von je 45 Tonnen Kapazität ausgerüstet. Ein Charakteristikum des CC-2500-Typs ist das gemeinsame Auflager des vorderen und mittleren Krans.

Die Schiffe sind mit am Heck angeordneten Freifallrettungsbooten ausgerüstet.

Der Antrieb der Schiffe besteht aus einem vom spanischen Hersteller IZAR, beziehungsweise vom koreanischen Hersteller HSD in Lizenz von MAN B&W hergestellten 7L70MC-Zweitakt-Dieselmotor mit einer Leistungen von rund 19.800 kW. Der Motor wirkt direkt auf einen Festpropeller und besitzt keinen Wellengenerator. Der Motortyp ermöglicht rund 20 Knoten Dienstgeschwindigkeit und knapp 22 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Weiterhin stehen vier Hilfsdiesel und ein Notdiesel-Generator zur Verfügung. Die An- und Ablegemanöver werden durch ein Bugstrahlruder unterstützt.

Bauliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CC 2500 Containerschiffe (Auswahl)
Ablieferung/Baujahr Bauname Bauwerft/
Baunummer
IMO-Nummer Reederei Umbenennungen und Verbleib
September 1997 Belgica KWW/007 9149304 Peter Döhle, Hamburg Brasil Star, Impala, Cap Norte, Transroll Argentina, Sea Ocelot, Santos Express, Cap Norte, Cap Egmont, Belgica, Emirates Rafiki, Belgica, 2016 Elgi, 2017 Abbruch in Alang
17. Oktober 1997 Liberta KWW/008 9149316 Peter Döhle, Hamburg Montebello, Liberta, Maersk Freeport, CSAV Chikago, Austria, RT Aegir, 2016 Abbruch in Alang
Januar 1998 Alicia KWW/009 9149328 Peter Döhle, Hamburg Charlotta, CGM Gauguin, CMA CGM Gauguin, Lykes Traveller, Lykes Traveler, Alianca Rotterdam, Columbus Chile, Alianca Hong Kong, CCNI Guayas
1998 Helvetia KWW/ Peter Döhle, Hamburg -
März 1999 Widukind KWW/017 9179816 Transeste Schiffahrt, Jork TMM Quetzal, Lykes Crusader, TPL Merchant, Trade Bravery, Hanjin Dubai, CSAV Trinidad, Estebroker
Mai 1999 Jan Ritscher KWW/018 9179828 Jan Ritscher Schiffahrt, Jork TMM San Antonio, TPL Eagle, Trade Zale, MOL Satisfaction
Juli 2001 Wotan KWW/023 9226425 Transeste Schiffahrt, Jork MSC Venezuela, Wotan, CCNI Rimac
27. April 2001 Ulf Ritscher KWW/022 9226413 Ritscher Schiffahrt, Jork NYK Espirito, Sea Tiger, Ulf Ritscher
1. September 2001 Wehr Elbe KWW/024 9236688 Oskar Wehr, Hamburg CSAV Callao, Wehr Elbe
6. Dezember 2001 Wehr Weser KWW/025 9236690 Oskar Wehr, Hamburg Libra New York, Wehr Weser
16. April 2002 Wehr Trave KWW/026 9243239 Oskar Wehr, Hamburg 2002 CCNI Aysen, 2004 CSAV Rio Puelo, 2009 Wehr Trave, 2010 CCNI Valparaiso
7. Juni 2002 Wehr Warnow KWW/027 9243241 Oskar Wehr, Hamburg 2002 Columbus China, 2004 CSAV Rio Maule, 2009 Wehr Warnow, 2010 CCNI Constitucion
27. September 2002 Wehr Havel KWW/028 9252981 Oskar Wehr, Hamburg CSAV Rio Tolten, Callao Express, 2010 CCNI Andes
29. November 2002 Wehr Oste KWW/029 9252993 Oskar Wehr, Hamburg P&O Nedlloyd Yarra Valley, Wehr Havel, 2010 CCNI Concepcion
11. März 2003 Rio Valiente KWW/030 9261815 MPC Münchmeyer Steamship, Hamburg Cabo Creus, Cap Valiente, Rio Valiente
21. Mai 2003 Rio Verde KWW/031 9261827 MPC Münchmeyer Steamship, Hamburg Alianca Sao Paulo, Cap Verde, Rio Verde
10. Juli 2003 Cap Carmel KWW/032 9273923 Cap Containerschiffsreederei, Hamburg Alianca Santos
11. September 2003 Cap Palmas KWW/033 9273947 Hamburg Süd, Hamburg NYK Fantasia, Cap Palmas
7. November 2003 Cap Melville KWW/034 9273959 Columbus Shipmanagement, Hamburg -
13. Februar 2004 Cap Nelson KWW/035 9273961 Columbus Shipmanagement, Hamburg Santos Express, Cap Nelson, Alianca Manaus

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Krüger-Kopiske, Karsten Kunibert: Deutsche Containerschiffe. Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 2004, ISBN 3-7822-0907-9.
  • Gert Uwe Detlefsen, Hans Jürgen Abert: Die Geschichte und Schicksale deutscher Serienfrachter. Band 1 - Die Entwicklung, deutsche Serien nach 1945 Die Schicksale der Hansa-A-Frachter. Verlag Gert Uwe Detlefsen, Bad Zwischenahn 1998, ISBN 3-928473-41-7.