CJD Jugenddorf-Christophorusschule Braunschweig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
BW

Die CJD Jugenddorf-Christophorusschule Braunschweig (voller Name: Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V., Jugenddorf-Christophorusschule Braunschweig, Dr.-Wilhelm-Meyer-Gymnasium) ist eine staatlich anerkannte private Ersatzschule in Braunschweig, deren Träger das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) ist. Sie verfügt über ein Gymnasium und eine Grundschule die den entsprechenden staatlichen Schulformen gleichgestellt sind. Außerdem gehört eine Internationale Schule zum CJD Braunschweig. Das Gymnasium hat knapp 850 Schüler, die Grundschule ca. 200, die von etwa 90 Lehrkräften unterrichtet werden. Außerdem verfügt sie über ein Internat (etwa 120 Bewohner) und einen schulpsychologischen Dienst mit Diplompsychologen.

Schüleraustauschprojekte gibt es mit Schulen in den USA, Frankreich, La Réunion (zu Frankreich), Österreich (Wien), Mexiko und China, seit dem Schuljahr 2006/2007 auch mit Israel.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Schule wurde 1977 von einer Handvoll Lehrern gegründet, die zuvor zumeist an staatlichen Schulen unterrichtet hatten oder direkt aus dem Referendariat kamen. Die Schule wurde erst einige Jahre später staatlich anerkannt. Sie hatte zunächst sieben Klassenräume und 64 Schülern auf dem Gelände der ehemaligen Stiftung Knabenhof St. Leonhard im Östlichen Ringgebiet Braunschweigs. Ziemlich bald wurden die Räumlichkeiten auch dazu genutzt, Internatsschüler aufzunehmen. Später kamen mit größer werdender Schülerzahl in mehreren Bauphasen (1991, 1993, 2000 und 2005) weitere Schul- und Internatsgebäude hinzu, die über modernere Ausstattung und mehr Klassenräume verfügten. Heute verfügt das Schulgelände über acht Gebäude (ein Haupt- und Verwaltungsgebäude, einen naturwissenschaftlichen Trakt, ein Musik-/Kunstgebäude mit Internatsräumen, zwei separate Internatsgebäude, einen kleinen Altbau mit Informatikraum und eine Sporthalle), eine Vergrößerung des Hauptgebäudes mit Pausenhalle, Galerie und zusätzlichen Räumen (unter anderem einem Informatikraum) wurde nach den Sommerferien 2005 fertiggestellt. Außerdem bietet die Schule eine große Bibliothek, einen Speisesaal, ein Kammertheater und zwei Konferenzräume.

Die zur Christophorusschule gehörende Hans-Georg-Karg-Grundschule wurde 1999 auf einem benachbarten Gelände gegründet und beherbergt ca. 200 Schüler. Außerdem gibt es seit 2005 eine Internationale Schule. Der Unterricht findet in englischer Sprache statt. Die Internationale Schule umfasst die Jahrgangsstufen 1 bis 10 und hatte zum Schuljahrsbeginn 2008/2009 etwa 150 Schüler, 17 Lehrer und 9 Erzieher.

Schulleiter des Gymnasiums ist seit 2002 Matthias Kleiner, Leiterin der Grundschule ist Hella Schlüter. Die Jugenddorfleiterin ist die ehemalige Schulleiterin Ursula Hellert, Internatsleiter ist seit 2011 Helmut Ramsthaler.

Lage[Bearbeiten]

Die Christophorusschule liegt in der seit dem Mittelalter bestehenden Gemeinde St. Leonhard, die ursprünglich der Stadt vorgelagert war und heute zum Östlichen Ringgebiet um die Innenstadt gehört. Diese liegt nur etwa einen Kilometer entfernt, in der Nähe befinden sich der Hauptbahnhof, die Stadthalle und die Kirche St. Johannis. Das Schulgelände des Gymnasiums ist zu zwei Seiten durch das Krankenhaus Marienstift begrenzt, an der dritten liegt dessen Parkplatz. Nach Norden führt die Georg-Westermann-Allee am Gelände vorbei.

Die 150 m entfernt liegende Grundschule grenzt direkt an das Gelände von St. Johannis, auf der anderen Seite befinden sich die verfallenen Gebäude des früheren Standortes der Braunschweigischen Reiterstaffel. Das Internat verfügt außerdem über mehrere Wohnungen im Umkreis von 500 m, in denen weitere Schüler leben (sog. „Außen-WGs“). Des Weiteren gibt es ein spezialisiertes Wohnprojekt für junge Mädchen und Frauen mit Essstörungen (Anorexia nervosa und Bulimia nervosa). Die Zentralverwaltung des gesamten Jugenddorfes befindet sich seit 2003 in einem ausgelagerten Gebäude gegenüber dem Hauptcampus.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Ein besonderes Merkmal der Christophorusschule Braunschweig ist die Förderung von Hochbegabten. Zu diesem Zweck wurde ein gesondertes B-Profil (bis Ende Schuljahr 08/09) eingerichtet, das hochbegabte Schüler von der 9. bis zur 11. Klasse besuchen konnten. Der Unterricht wurde hier in Lernfeldern erteilt (d. h. zum Beispiel Deutsch, Politik, Geschichte und Religion in einem Fach), zusätzlich war das Fach Theater verpflichtend und es besteht die Möglichkeit, das nicht versetzungsrelevante Fach Japanisch zu wählen (das CJD Braunschweig ist zusammen mit der CJD Christophorusschule Königswinter eine der wenigen Schulen, an der eine Abiturprüfung in Japanisch möglich ist).

Ein seit 1999 bestehendes Profil war der S-Zweig, der lernstarken Schülern ermöglichte, den Stoff der Klassen 7 bis 10 in drei statt vier Jahren zu bewältigen. Mit der Einführung des Abiturs nach acht Jahren (G8) lief dieses Profil aus.

2004 testete das CJD als Pilotprojekt den P-Zweig für lernschwache Schüler der Klassen 5 und 6. In einer Klasse, die zusätzlich zu den Klassenlehrern auch noch von Betreuern geleitet wird, sollen diese Kindern in zwei Jahren auf Gymnasialniveau gebracht werden. Dieser Service wird besonders von Eltern genutzt, deren Kinder nach der 4. Klasse keine Gymnasialempfehlung bekommen haben und so eine Chance haben, ab Klasse 7 ein staatliches Gymnasium zu besuchen.

Seit 2006 gibt es ein neues Sekundarstufe I-Modell Secundum, in dem die Schüler durch intelligenzdiagnostische Verfahren auf ihre Stärken und Schwächen getestet werden und dadurch einen auf sie abgestimmten Lehrplan erhalten.

Motto[Bearbeiten]

  • „Keiner darf verloren gehen!“
  • „Jedem seine Chance!“
  • „Optimum tantum“ („Nur das Beste!“)
  • „Starke Kinder – Starke Zukunft!"

Weblinks[Bearbeiten]

52.25916666666710.546388888889Koordinaten: 52° 15′ 33″ N, 10° 32′ 47″ O