Calotte

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Die Calotte ist eine netzartige Haube aus wollenen oder seidenen Schnüren, welche mit Hilfe von Stickereien unter anderem auch mit Gold und Perlen versehen wurde.

Die Calotte hüllt das Haar beinahe ganz ein. Sie kam Ende des 15. Jahrhunderts zusammen mit dem Barett auf, um dem oft wie ein flacher Teller auf der einen Seite des Kopfes sitzenden Barett eine Befestigung zu ermöglichen. Seit etwa 1550 kam sie wieder aus der Mode.

Die goldene und silberne Calotte sollte nach der Reichsordnung von 1530 nur Fürsten und dem Adel zustehen.

Später verstand man unter Calotte nur noch das Scheitelkäppchen der katholischen Geistlichen, dann auch die Narrenkappe.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt es in Belgien eine Studentenmütze namens Calotte oder Toque, welche von Studenten katholischer Universitäten (und Hochschulen) getragen wird.