Carl Friedrich Hagemann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Carl Friedrich Hagemann (* 11. November 1772 in Berlin[1]; † 24. Februar 1806 ebenda[2]) war ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Schüler von Johann Gottfried Schadow beschickte Hagemann zwischen 1793 und 1795 die Ausstellungen der Preußischen Akademie der Künste mit kleineren Kopien von Werken der Antike.[3] Ab 1797 stellte er eigene Werke aus. 1801 wurde er selbst zum Mitglied der Akademie gewählt.[4] 1802/03 war er in Rom, wo er Bertel Thorvaldsen kennenlernte.[5] 1801 wurde er nach Königsberg i. Pr. geschickt, um den 77-jährigen Immanuel Kant als Büste abzubilden.[3] Er wurde nur 33 Jahre alt.

Von seinen Werken sind die meisten verschollen. Schadow und andere rühmten, dass „kein Künstler die weibliche Gestalt so angenehm darstellen könne wie Hagemann“.[5] Oskar Ehrhardt rettete die Kant-Büste 1945 aus den Trümmern der Albertus-Universität Königsberg.

Siehe auch: Kant-Ehrungen

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hagemann: Kant

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carl Friedrich Hagemann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Taufregister Garnisongemeinde, Nr. 118/1772
  2. Sterberegister Jerusalemskirche, Nr. 128/1806
  3. a b Matrikel der ADK
  4. ADK
  5. a b Kantiana (Universität Mainz) (PDF; 63 kB)
  6. Das Ostpreußenblatt/Preußische Allgemeine Zeitung: Kunstgeschichte: Immanuel Kant in Marmor, 22. Juni 2002, abgerufen über webarchiv-server.de am 7. März 2019