Najade

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Gustave DoréDie Najaden des Meeres (um 1870)
Arnold BöcklinDas Spiel der Najaden (1886)
John William WaterhouseNajade und Hylas (1893)
Anton Schmidgruber – Najade vom Triton- und Najadenbrunnen, Wien (um 1890)

Die Najaden (altgriechisch Ναϊάδες, Plural zu Ναϊάς Naïás; von νάειν „fließen“) sind Nymphen in der griechischen Mythologie, die über Quellen, Bäche, Flüsse, Sümpfe, Teiche und Seen wachen.

Mythos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Najaden waren entweder Töchter des Zeus oder des Okeanos. Trocknete das Gewässer einer Najade aus, so musste sie sterben.

Die Najaden waren oft Objekte örtlicher Kulte, die sie als Fruchtbarkeitsgöttinnen verehrten. Ihren Gewässern wurden mitunter eine magische heilende Wirkung oder prophetische Kräfte zugesprochen.

Die Najaden waren darüber hinaus für ihre extreme Eifersucht bekannt. Einer Erzählung des Theokritos nach war der Hirte Daphnis der Liebhaber der Najade Nomia. Da Daphnis ihr einige Male untreu war, strafte sie ihn aus Rache mit Blindheit.

Arten von Najaden

Einzeln genannte Najaden

Beschreibungen der Najaden finden sich u. a. bei Apollodorus, Hesiod und Homer (in der Ilias und der Odyssee).

Najaden in Kunst und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WiktionaryWiktionary: Najade – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Najaden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Najaden im Theoi Project (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johann Nepomuk von Waibel: Die Najaden – Eine Oper in 4 Aufzügen