Carl Hesse

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Johann Carl August Hesse (* 6. August 1808 in Paplitz; † 1882 in Budapest) war ein österreichischer Orgelbauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Hesse begann seine berufliche Laufbahn als Orgelbauer im Jahre 1836 in Triest, wo er seine ersten neun Instrumente für die Stadt und deren benachbarte Gebiete baute. Bald darauf übersiedelte er nach Wien und eröffnete in Mariahilf eine Orgelwerkstätte. Aufgrund der gelungenen Orgel, der er für die Wiener Gustav-Adolf-Kirche errichtet und 1848 fertiggestellt hatte, konnte er in Wien Fuß fassen und ein blühendes Unternehmen etablieren. Neben zahlreichen Orgeln für Wien, Niederösterreich, das Burgenland und benachbarte Länder schuf er solche für Russland, die Türkei, Griechenland und Ägypten. 1880 übersiedelte er zu seinem Sohn nach Budapest, wo er 1882 nach reichem Schaffen starb und auf dem dortigen evangelischen Friedhof beigesetzt wurde.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort Kirche Bild Manuale Register Bemerkungen
1848[1] Wien Gustav-Adolf-Kirche II/P 29
1862 Oberschützen Evangelische Pfarrkirche Oberschützen
1874[2] Wien Mechitaristenkirche Maria Schutz I/P 14
1875[3] Altenwörth Pfarrkirche Altenwörth I 10
Pottendorf Pfarrkirche Pottendorf
1870 Schwechat Pfarrkirche Rannersdorf
Kronstadt Schwarze Kirche I/p 8

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Alois Forer: Die restaurierte Carl-Hesse-Orgel in der ev. Pfarrkirche Wien-Gumpendorf. In: Ev. Pfarrgemeinde A.B. Wien-Gumpendorf (Hg.): Orgelweihe der restaurierten Carl-Hesse-Orgel in Wien-Gumpendorf. (PDF; 488 kB). Wien 1979. Aufgerufen am 19. April 2013
  2. Günter Lade: Orgeln in Wien. Wien 1990, ISBN 3-9500017-0-0, S. 174.
  3. Österreichische Orgeldatenbank Karl Schütz, abgerufen am 20. April 2013.