Carmelites of Mary Immaculate

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Carmelites of Mary Immaculate (lateinisch Congregatio Fratrum Carmelitarum Beatae Mariae Virginis Immaculatae, Ordenskürzel: CMI) – „Die Kongregation von Karmelitern von der Unbefleckten Gottesmutter Maria“ – sind ein römisch-katholischer Männerorden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser gehört der von Apostel Thomas gegründeten und mit Rom unierten Syro-Malabarischen Kirche an und ist die erste Ordensgründung innerhalb Indiens. Das erste Kloster des Ordens wurde am 11. Mai 1831 auf dem Berg Mannanam im Bundesstaat Kerala errichtet. Schon bald kam es zu einer enormen Ausbreitung, und die junge Gemeinschaft widmete sich der Erneuerung des kirchlichen Lebens durch die Ausbildung einheimischer Priester, Volksmissionen und Presseapostolat, Erziehung und Bildung der Jugend durch Gründung von Schulen und Internaten, und auch dem Dienst an Armen und Kranken durch sozial-caritative Einrichtungen.

Kuriakose Chavara, Co-Gründer des Ordens

Gründer der Kongregation waren der Priester Thomas Palackal (1780–1841), zusammen mit seinem Verwandten (mütterlicherseits) Pater Thomas Kathanar (1799–1846) und seinem Schüler, dem Heiligen Kuriakose Elias Chavara (1805–1871), welcher auch der erste Obere des Ordens wurde.[1] Derzeitiger Ordensoberer ist Jose Panthaplamthottiyil.

Aktuell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2003 zählte die Gemeinschaft 3226 Mitglieder (7 Bischöfe; 2100 Ordenspriester; 55 Ordensbrüder; 482 Studenten der Philosophie und der Theologie; 208 Novizen; 374 Kandidaten) in 13 Provinzen (alle in Indien) und 263 Ordenshäusern.

2010 gründete CMI das Aanchal-Hilfswerk. Dieses Projekt widmet sich Straßenkindern im indischen Bhopal. Aanchal wurde am 1. März 2011 von Pater Jose Paul Eduthan CMI eingeweiht und wird seitdem von Pater Anil CMI geleitet. Die Mission Aanchal hat es sich zur Aufgabe gemacht, Straßenkindern – über Konfessionen hinweg – den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Founders of CMI Congregation. (Memento vom 29. April 2014 im Internet Archive) Website des St. Charles Lwanga Seminary; abgerufen am 8. September 2014 (englisch)
  2. Reiner Thies: Für guten Zweck: Waldbröler Pater Thomas bringt indisches Kochbuch raus. In: Kölnische Rundschau. (rundschau-online.de [abgerufen am 29. August 2018]).