Carsten Biesok

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Carsten Winfried Biesok (* 27. Dezember 1968 in Oldenburg) ist ein deutscher Jurist und Politiker (FDP) und war 2009 bis 2014 Mitglied des Sächsischen Landtags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1988 bis 1991 absolvierte Biesok eine Ausbildung zum Bankkaufmann in der Bremer Landesbank. Er schloss bis 1996 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen an. Anschließend absolvierte er bis 1998 sein Referendariat am Oberlandesgericht Celle und ist seit 2003 als Rechtsanwalt zugelassen. Seit 1999 arbeitet er als Jurist für die Ostsächsische Sparkasse Dresden.

Biesok lebt in Dresden und ist verheiratet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1986 gehört Biesok der FDP an. Er ist seit 2003 Mitglied des Kreisvorstandes der FDP Dresden und seit der Kommunalwahl 1999 gehört er dem Ortsbeirat Dresden-Blasewitz an. Von März 2010 bis März 2015 war er Landesschatzmeister der FDP Sachsen. Biesok ist stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung Liberaler Juristen im Freistaat Sachsen.

Bei der Sächsischen Landtagswahl 2009 verpasste er auf Listenplatz 15 knapp den Einzug in den Sächsischen Landtag. Als Nachfolger von Isabel Siebert, die ihr Mandat niedergelegt hatte, rückte er jedoch bereits Anfang November 2009 in den Sächsischen Landtag nach. Er war in der 5. Wahlperiode rechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion und vertrat diese im Verfassungs-, Rechts- und Europaausschuss, im Innenausschuss, im Ausschuss für Geschäftsordnung und Immunitätsangelegenheiten im Bewertungsausschuss und war von April 2012 bis 2014 eines von 19 Mitgliedern des sächsischen NSU-Untersuchungsausschusses „Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen“.[1]

Nach der Landtagswahl in Sachsen 2014 schied die FDP aus dem Landtag aus; sein Mandat endete.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 3. Untersuchungsausschuss Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen. undatiert, archiviert vom Original am 9. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014.