Centro Nacional de Inteligencia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
SpanienSpanien Centro Nacional de Inteligencia
— CNI —
CNIescudoespaña2.svg
Staatliche Ebene National
Bestehen seit 6. Mai 2002
Hauptsitz Madrid, Spanien
Behördenleitung Staatssekretär / Direktor
Félix Sanz Roldán
Generalsekretär
Beatriz Méndez de Vigo Montojo
Mitarbeiter ca. 2.200
Website cni.es

Das Centro Nacional de Inteligencia (CNI; deutsch Nationales Nachrichtendienstzentrum) ist Geheimdienst der spanischen Regierung. Er wurde im November 2002 per Gesetz ins Leben gerufen wurde. Zuvor war die Einheit als Centro Superior de Información de la Defensa (CESID) bekannt. Generalsekretärin des Dienstes ist Paz Esteban López.[1]

Das wichtigste Ziel des CNI ist es, die Regierung mit den notwendigen Informationen zu versorgen, um Risiken und Bedrohungen für die Unabhängigkeit oder Integrität Spaniens abzuwehren. Ebenso wichtig sind die nationalen Interessen und die Stabilität des Rechtsstaats.

Es ist gesetzlich festgelegt, dass die Ziele jährlich bestimmt und durch den Ministerrat überprüft werden. Diese werden dann schriftlich in der geheimen Informationsdirektive niedergelegt.

Abgesehen von diesem Kontrollorgan existiert noch eine richterliche Kontrolle. Die Aktivitäten des CNI werden von einem Richter, der vom Consejo General del Poder Judicial (dieser wird vom Präsidenten des Verfassungsgerichts, Tribunal Supremo (TS) besetzt) bestimmt wird, überprüft.

Die Zeitung Público veröffentlichte im 2019 berichte, wonach der CNI im Vorfeld der islamistischer Anschläge in Barcelona und dem versuchten Anschlag in Cambrils 2017, in Kontakt mit der Führung der Terroristen stand. Der Chef der Terrorzelle Imam Abdelbaki Es Satty war ein Informant des CNI.[2][3]

Direktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • José María Bourgon López-Dóriga, 1977–1979
  • Gerardo Mariñas, 1979–1981
  • Emilio Alonso Manglano, 1981–1995
  • Félix Miranda, 1995–1996
  • Javier Calderón, 1996–2001
  • Jorge Dezcallar de Mazarredo, 2001–2004
  • Alberto Saiz Cortés, 2004–2009
  • Félix Sanz Roldán, seit 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 40° 27′ 47,8″ N, 3° 45′ 47,8″ W