Chapeau de Napoléon

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Chapeau de Napoléon
Fleurier Chapeau de Napoleon 01 08.jpg
Höhe 1068 m ü. M.
Lage Neuenburg, Schweiz
Koordinaten 533955 / 195101Koordinaten: 46° 54′ 13″ N, 6° 34′ 19″ O; CH1903: 533955 / 195101
Chapeau de Napoléon (Kanton Neuenburg)
Chapeau de Napoléon
Gestein Kalk
f6

Der Chapeau de Napoléon (deutsch „Napoleonshut“) ist ein rund 1000 Meter hoher Bergsporn und Aussichtspunkt oberhalb von Fleurier und Saint-Sulpice im Schweizer Kanton Neuchâtel.

Er befindet sich auf der südwestlichen Seite der Klus von St-Sulpice und ist der östliche Teil der Montagne de Buttes.

Die runde Kuppe des Kalkfelsens erinnert an den Napoleonshut, woher auch der Name stammen dürfte. Ältere Anwohner kennen den Berg noch unter dem Namen Le Righi neuchâtelois (deutsch „die Neuenburger Rigi). Unterhalb der Bergkuppe, deren höchste Erhebung der Queue du Porc (1068 m ü. M.) ist, befindet sich auf 960,9 m[1] ein Aussichtspunkt mit Restaurant, welcher sowohl zu Fuss, als auch per Auto erreichbar ist.[2]

Unterhalb der Schulter befinden sich zwei übereinander liegende Höhlen. Die untere, grössere Höhle liegt auf einer Höhe von 910 m und ist auf einer Gesamtlänge von 264 m erforscht (Lage).[3][4] J.P. Jéquier konnte in der Höhle 1964 die Höhlenspinne Porrhomma microphthalmum mierophthalmum nachweisen.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Chapeau de Napoléon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Historique Informationen auf chapeaudenapoleon.ch (französisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chapeau de Napoléon. map.geo.admin.ch, abgerufen am 29. November 2013.
  2. Pier Hänni, Tertia Hager: Wildes Tal, stille Quelle. www.natuerlich-online.ch, abgerufen am 28. November 2013.
  3. Historique auf chapeaudenapoleon.ch, abgerufen am 17. Juli 2017 (französisch).
  4. Sorties en 2014. Gouffre du Chapeau de Napoléon. Spéléo-Club du Val-de-Travers, abgerufen am 17. Juli 2017 (französisch).
  5. laut Konrad Thaler: Zum Vorkommen von Porrhomma-Arten in Tirol und anderen Alpenländern. In: Berichte des naturwissenschaftlich-medizinischen Vereins Innsbruck. Band 56, Festschrift Steinbock. Innsbruck Dezember 1968, S. 361–388 (online auf ZOBODAT [PDF; abgerufen am 17. Juli 2017]).