Christian Pauls

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Christian Pauls (* 26. September 1944 in Buckow) ist ein pensionierter deutscher Diplomat.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten von Freiburg, Montpellier und Hamburg arbeitete er von 1973 bis 1975 als Rechtsanwalt in Hamburg.

Nach dem Eintritt in den Auswärtigen Dienst 1975 folgten Verwendungen im Auswärtigen Amt in Bonn sowie an den Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland, Indien, Italien und den USA.

Von 1996 bis 1999 war Christian Pauls zunächst Leiter eines Sonderstabes, der den Kosovo-Einsatz ausarbeitete, dann Leiter einer Unterabteilung in der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes.[1]

Von 2001 bis 2005 war Christian Pauls Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kanada. Sein dortiger Nachfolger wurde Matthias Martin Höpfner. Danach wurde er Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Irland.[2][3][4] Von diesem Posten ging er 2009 in den Ruhestand.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. G. Hofmann: Dossier: 'Wie Deutschland in den Krieg geriet'. zeit.de. 12. Mai 1999. Archiviert vom Original am 12. Februar 2013.
  2. "Ungehobelte Iren" Deutscher Botschafter verärgert seine Gastgeber, spiegel.de, 17. Sept. 2007
  3. Ireland declares war on Germany. Aldi, Lidl to leave country in protest, The Irish Times, 17. Sept. 2007
  4. Eamon Delaney: Now we're paying for ignoring this frank ambassador, independent.ie, 3. Juni 2012