Christian Zahn

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Christian Zahn (rechts) mit Günter Ploß bei der Mai-Kundgebung des DGB in Hamburg 2018
Christian Zahn um 1980

Christian Zahn (* 4. Juni 1948 in Hamburg) ist ein deutscher Gewerkschafter und Jurist.

Er gehörte dem Bundesvorstand der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) an und war seit dem Gründungskongress der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bis 2007 Mitglied des ver.di-Bundesvorstands. Er leitete den Fachbereich Bund und Länder (FB 6). Er war bis 2017 Vorsitzender des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Zahn von 1968 bis 1975 Staats- und Rechtswissenschaften in Hamburg und Freiburg. 1975 legte er sein Assessorexamen ab und war bis 1989 als Rechtsanwalt tätig.

Gewerkschaftsfunktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1976 wurde Zahn Sekretär der Bundesrechtsabteilung und Rechtsschutzsekretär im DAG-Landesverband Hamburg. Von 1976 bis 1979 leitete er die Abteilung Mitbestimmung im Ressort Wirtschaftspolitik beim Bundesvorstand der DAG. Anschließend war er bis 1984 stellvertretender Leiter des Ressorts Wirtschaftspolitik. Von 1984 bis 1987 leitete er den DAG-Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar. Von 1987 bis 2001 gehörte er dem Bundesvorstand der DAG an und war darin zuständig für das Ressort Öffentlicher Dienst. Er war zudem Mitglied des Beirats für Fragen der Inneren Führung. 2001 übernahm er auch das Ressort Sozialpolitik im Bundesvorstand. Mit der Gründung von ver.di 2001 wurde er in deren Bundesvorstand gewählt. Beim Bundeskongress 2003 in Berlin wurde er mit 83,4 Prozent der Stimmen wieder gewählt. Beim Bundeskongress 2007 kandidierte er nicht mehr.[1]

Zahn war Vorstandsvorsitzender der damaligen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA). Er ist seit 1967 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christian Zahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verabschiedung beim Bundeskongress 2007