Christian von Schlözer

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Silhouette Christian von Schlözer

Christian von Schlözer (* 1. Dezember 1774 in Göttingen; † 25. November 1832[1] in Wiesbaden) war ein deutscher Jurist und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian von Schlözer war der älteste Sohn des 1804 russisch nobilitierten Göttinger Gelehrten August Ludwig von Schlözer und seiner Ehefrau Caroline Friederike von Schlözer. Die Philosophin Dorothea Schlözer war seine Schwester, der Kaufmann Karl von Schlözer sein Bruder. Er besuchte die Schule in Eisleben und studierte Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Göttingen, wo er 1796 zum Dr. beider Rechte promoviert wurde. Wie sein Vater begann er seine wissenschaftlich Laufbahn nach dem Studium in Russland, wo er ab 1800 als Staatsrechtler an der Universität Dorpat und von 1802 bis 1826 an der Lomonossow-Universität in Moskau lehrte. Er wurde 1805 korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Schlözer wurde in Moskau zum russischen Hofrat und 1819 zum russischen Staatsrat ernannt. 1810 begann er mit der Sichtung des Nachlasses seines Vaters und veröffentlichte 1828 dessen Biografie,[2] die er seinem neuen Dienstherrn Karl vom Stein zum Altenstein widmete. Er trat 1827 in den preußischen Staatsdienst ein und wurde zum Sommersemester 1828 Professor an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, wo er bis zu seinem Tod tätig war.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sterberegister Wiesbaden; Wiesbadener Wochenblatt. 1832.
  2. Schlözers öffentliches und Privatleben aus Originalurkunden und mit wörtlicher Beifügung mehrerer dieser letzteren. 2 Bde., Leipzig 1828.