Christine Bernardi

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Christine Bernardi (* 18. Mai 1955 in Paris) ist eine französische Mathematikerin.

Bernardi studierte ab 1974 an der École Normale de jeune filles in Paris und erwarb 1976 ihr Diplom (DEA) in Numerischer Mathematik. 1979 wurde sie an der Universität Paris VI promoviert (Thèse de troisieme cycle) mit einer Arbeit über gemischte Finite-Elemente-Methoden bei der Navier-Stokes-Gleichung. Danach war sie beim CNRS (zunächst Chargé de Recherche, ab 1992 Forschungsdirektorin). 1986 folgte die Thèse d'État (Beiträge zur numerischen Analyse nichtlinearer Probleme). Sie ist am Labor Jacques Louis Lions der Universität Paris VI. 2001 bis 2005 war sie im wissenschaftlichen Komitee (Steering Committee) des Isaac Newton Institute.

Sie beschäftigt sich mit Numerik partieller Differentialgleichungen, speziell der Hydrodynamik.

1995 erhielt sie den Blaise Pascal Preis. 2008 hielt sie einen Plenarvortrag auf dem Europäischen Mathematikerkongress in Amsterdam (From a posteriori analysis to automatic modeling). 2000 bis 2009 war sie Mitherausgeberin des Journal of Scientific Computing.

Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

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