Clara Mosch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Clara Mosch war eine Galerie und Künstlergruppe der DDR in Karl-Marx-Stadt. Sie bestand von 1977 bis 1982.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppe wurde am 30. Mai 1977 von den Künstlern Michael Morgner, Thomas Ranft, Carlfriedrich Claus, Gregor-Torsten Schade und Dagmar Ranft-Schinke gegründet. Der Name stammt von Thomas Ranft und bildete sich aus den Anfängen der Nachnamen der Künstler: CLA = Claus RA = Ranft MO = Morgner SCH = Schade.

Der Künstlerverband beraumte kurz vor der Eröffnung der Galerie einen Pflichttermin für die Beteiligten an. Zum einen übernahm der Kulturbund alle anfallenden Kosten des Projektes, zum anderen musste die Mosch-Gruppe akzeptieren, dass sich die Galerieleitung zu gleichen Teilen aus Vertretern der Künstlergruppe und Funktionären des Kulturbundes zusammensetzte.[1]

Etliche der Ausstellungen der Gruppe fanden in der Galerie Oben in Karl-Marx-Stadt statt. Am 27. November 1982 löste sich die Gruppe wieder auf, da mit der Zeit mehr Kunstobjekte anderer Künstler in der Galerie ausgestellt wurde und dies nicht dem Wunsch der Künstler entsprach.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thormann, Olaf, Clara Mosch: Zur Geschichte einer Chemnitzer Künstlergruppe und Produzentengalerie, in: Reiter in Dresden das Kulturjournal, Nr. 7 vom Januar 1991, Dresden 1991, S. XVI–XXI.
  • Galerie Gunar Barthel und Galerie Oben (Hrsg.), Clara Mosch 1977–1982: Werke und Dokumente: Claus, Ranft-Schinke, Ranft, Morgner, Schade, Berlin und Chemnitz 1997, ISBN 3-00-001984-7.
  • Gunar Barthel (Hrsg.): Clara Mosch – Dokumentation und Wirkungsgeschichte. Galerie G. Barthel, Berlin 1992, OCLC 312685387.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl.: boheme und diktatur in der ddr, Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Berlin, 4. September 1997 bis 16. Dezember 1997.