Claudia Fährenkemper

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Claudia Fährenkemper (* 14. Oktober 1959 in Castrop-Rauxel) ist eine deutsche Fotografin und Lehrerin. Zurzeit lebt sie in Werne.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claudia Fährenkemper studierte ab 1979 Kunst und Geographie an der Kunstakademie Düsseldorf. Später studierte sie Fotografie an der Fachhochschule Köln, wechselte dann 1989 wieder nach Düsseldorf zurück und studierte in der Klasse von Bernd Becher. Sie gilt als Vertreterin der Düsseldorfer Photoschule. Zurzeit ist sie neben ihrer fotografischen Tätigkeit als Lehrerin am Gymnasium St. Christophorus in Werne tätig.

Fährenkemper fotografiert sowohl große Objekte und Landschaften wie Maschinen im Braunkohletagebau wie auch kleinste Objekte unter Zuhilfenahme von Mikroskopen. Unter anderem arbeitete sie zur Mikrofotografie von Insekten mit einem Rasterelektronenmikroskop.

Sie gewann 2010 neben anderen Künstlern den Kunst-am-Bau-Wettbewerb des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Im Ministerium werden nun Schwarz-Weiß-Fotografien von Pflanzensamen ausgestellt, die mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskop hergestellt wurden.[1]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christiane Stahl (Hrsg.): Claudia Fährenkemper – Photomicrographs. Verlag Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2004, ISBN 978-3-7757-1456-3
  • Sabine Leßmann, Olaf Breidbach, Annette Scheersoi: Glühwürmchen? Strahlentierchen? Königskerze? – Wunderliche fotografische Portraits von Claudia Fährenkemper. Kunstmuseum Bonn, Bonn 2007, ISBN 978-3-929790-83-2
  • IMAGO: Claudia Fährenkemper – Insect Portraits. Kettler, Bönen 2008, ISBN 978-3-941100-09-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wettbewerbsergebnisse Kunst-am-Bau Erweiterungsneubau des BMELV, abgerufen am 3. Februar 2013
  2. Ausstellungseintrag in kunstaspekte.de