Commander’s Coin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Medaille des U.S. Navy Supply Corps

Die Commander’s Coin oder auch Challenge Coin[1] sind Medaillen, die in einigen Staaten von Kommandeuren der Streitkräfte an die ihnen unterstellten Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere primär als Erinnerungsstück und zur Stärkung der Zusammengehörigkeit verliehen werden. Im Gegensatz zu anderen Medaillen (wie z. B. Purple Heart oder Distinguished Service Cross) existieren keine Kriterien zur Verleihung; der Empfänger der Medaille muss somit keine herausragenden Dienste geleistet haben. Ehrengäste erhalten die Commander's Coin oft als Andenken.

Diese Medaillen haben auch den Weg in zivile Organisationen gefunden, wie zum Beispiel die Polizei und die Feuerwehr. Auch andere Verbände, wie zum Beispiel die amerikanische Harley Owners Group, haben solche Medaillen eingeführt. Das unter Donald Trump revidierte Design der Mitarbeiter-Medaille des Weissen Hauses hat für Aufsehen gesorgt.[2]

Der Name "challenge coin" (wörtlich: Herausforderungs-Münze) entstammt dem Brauch, dass ehemalige Dienstangehörige ihre Medaille im Portemonnaie oder an einer Halskette stets auf sich tragen. Zeigt der Herausforderer seine Medaille, müssen diejenigen Personen, welche keine vorweisen können, den Trägern der Medaille eine Runde Getränke bezahlen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Challenge coins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Challenge Coin. In: GlobalSecurity.org. Abgerufen am 23. Januar 2016.
  2. Trump Gives Presidential Challenge Coin a Makeover, and It Shows. In: New York Times. 23. Dezember 2017, abgerufen am 25. April 2018.