Compagnie

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Der Namenszusatz Compagnie bei Firmennamen, heutzutage fast immer Co. oder Cie. abgekürzt, dient dem Hinweis, dass es neben der dort genannten Person noch weitere Gesellschafter gibt. Das Kürzel wird in der Regel am Ende eines Namens nach einem Et-Zeichen angefügt (& Co.). Otto Müller & Co. bedeutet zum Beispiel, dass Otto Müller nicht alleiniger Unternehmensinhaber ist.

Die Abkürzung Cie. wurde bis in das 19. Jahrhundert im gesamten deutschsprachigen Raum gebraucht. In Deutschland und Österreich ist heutzutage die Abkürzung Co. üblich. Aus Gründen der Tradition wird Cie. jedoch in einigen Firmen weitergeführt, etwa bei der Privatbank Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA oder dem Hausgerätehersteller Miele & Cie. KG. In der Schweiz und Frankreich ist Cie. noch heute gebräuchlich.

Die Zusätze Co. oder Cie. alleine genügen den durch das deutsche Handelsgesetzbuch auferlegten Pflichtangaben nicht, da aus ihnen die Rechtsform eines Unternehmensträgers nicht hervorgeht. Es ist notwendig, dass die Firma einen eindeutigen Zusatz bezüglich der Rechtsform beinhaltet. Gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 3 HGB darf sie beispielsweise nicht Otto Müller & Co. im Falle einer KG lauten, sondern Otto Müller & Co. KG.

Umgangssprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Umgangssprache wird „Co.“ benutzt, wenn man eine Gruppe von Personen bezeichnen möchte, deren „Anführer“ oder „Kopf“ (also deren Identitätsmerkmal) eine Person ist, die den Sprechern bekannt ist, beispielsweise „Anja und Co.“ Von der Gruppe der Personen ist im Gespräch also nur eine Person genannt („Anja“), während die Gesamtzahl der Personen und die verbleibenden Identitäten ungenannt bleiben („und Co.“)

In ähnlichem Zusammenhang wird der Begriff „Konsorten“ verwendet, beispielsweise „Anja und Konsorten“. Gemeint ist damit die konstituierende Gruppe unter einer führenden Gruppe oder als Gemeinschaft von Gruppen, der Begriff hat jedoch nichts mit „Co.“ gemein.

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