Conda

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Conda
Conda (Angola)
Conda
Conda
Koordinaten 11° 10′ S, 14° 30′ OKoordinaten: 11° 10′ S, 14° 30′ O
Basisdaten
Staat Angola

Provinz

Cuanza Sul
Município Conda
Comuna Conda
Fläche 2090 km²
Einwohner 76.942 (2013)
Dichte 36,8 Ew./km²
Politik
Bürgermeister Fernando Barbosa Fonseca[1][2]

Conda ist eine Ortschaft und ein Landkreis in Angola.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Conda ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Municipio) der Provinz Cuanza Sul. Der Kreis umfasst 2090 km² mit 76.942 Einwohnern (Schätzung 2013).[2] Die Volkszählung 2014 soll fortan genaue Bevölkerungsdaten liefern.

Zwei Gemeinden (Comunas) bilden den Kreis Conda:

Dazu sind mit Assango II und Jombe zwei áreas administrativas eingerichtet, kleinere Verwaltungseinheiten neben den Comunas.

Neben den Gemeindesitzen gehören Gaunge, Caunje, Chilumbo, Cumbira, Dele, Gumba, Hanga, Limba, Munguanda, Tocota und Zambia zu den wichtigsten Ortschaften im Kreis.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weitergehenden Neubauten und Instandsetzungen der Straßen der Region sollen den Handel beleben und vor allem einen problemlosen Transport der hier produzierten landwirtschaftlichen Güter ermöglichen.[2] Darunter ist die Kaffeeproduktion zu nennen, die weiter an Bedeutung gewinnt. Conda liegt im traditionellen Kaffeeanbaugebiet des Landes. Zwischen 1973 und 1974 wurde in Angola mit über 204.000 Tonnen die größte Kaffeeproduktion Afrikas erreicht. Mit Ausbruch des Angolanischen Bürgerkriegs 1975 verließen die portugiesischen Kaffeepflanzer ihre Plantagen, und der Kaffeeanbau verfiel.[3] Seit 2013 wird der Anbau von Robusta-Kaffee unter Förderung der Provinzregierung wieder verstärkt aufgenommen.[4] Der Kreis Conda verspricht sich wichtige Impulse für die lokale Wirtschaft, sollte es gelingen, die hiesige Kaffeeproduktion auszuweiten.

Zu den Bodenschätzen im Kreis gehören vor allem Quarz und Gold.[2]

Zudem gewinnt der Tourismus im Kreis an Bedeutung. Im Jahr 2009 besuchten 3.753 Touristen den Kreis, nach 2.768 im Jahr zuvor. Von öffentlicher Seite soll nun die Infrastruktur verbessert werden und Investoren der Tourismusbranchen zum Engagement im Kreis motiviert werden. Anziehungspunkte sind vor allem die Thermalquellen von Tocota und die Binga-Wasserfälle.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Artikel vom 13. Februar 2014 zur Eröffnung eines neuen Gesundheitsposten durch den Bürgermeister, staatliche Nachrichtenagentur ANGOP, abgerufen am 20. April 2014
  2. a b c d Artikel vom 26. September 2013 zu den Fortschritten und der allgemeinen Situation im Kreis Conda, Informationsportal www.angolabelazebelo.com, abgerufen am 20. April 2014
  3. Jean Charles Pinheira: Em paz por terras de Angola. 1. Auflage, Zebra Publicações, Lissabon 2010, S. 64f (ISBN 978-989-8391-03-2)
  4. Artikel vom 3. März 2013 (Memento des Originals vom 19. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.angola24.net auf www.angola24.net, abgerufen am 1. Februar 2014
  5. Artikel vom 9. November 2009 zur touristischen Entwicklung Condas der staatlichen Nachrichtenagentur ANGOP, abgerufen am 20. April 2014