Constantin Luger

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Constantin Luger

Constantin Luger (* 10. November 1981 in Wiener Neustadt) ist ein österreichischer Musiker, Moderator und Buchautor. Er tritt vor allem als Singer-Songwriter auf, ist aber auch im Bereich der klassischen Musik als Liedinterpret tätig.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe Jahre und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luger war ab 1995 zunächst als Gitarrist in mehreren Schüler- und Teenagerbands tätig. Gleichzeitig begann er erste Songs zu schreiben. In den folgenden Jahren arbeitete er als Studiomusiker an der Gitarre, wo er an zahlreichen CD-Einspielungen teilnahm, sowie auch als Livemusiker mit mehreren Formationen auftrat. Ab 2003 belegte er an der Kunstuniversität Graz das Fach Toningenieur und gründete das Tonstudio Luger Music Productions mit dazugehörigem Plattenlabel. Nach mehreren Jahren als Produzent von österreichischen Bands wie 3 Feet Smaller, No More Encore oder The Gogets und als Mastering-Engineer einiger internationaler Punkmusik-Sampler, beschloss er sich ab 2007 ausschließlich auf seine Tätigkeit als Musiker zu konzentrieren.[1]

Er schloss an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Hochschulstudien in Gesang (Konzertfach, Klasse Karlheinz Hanser) sowie in Lied und Oratorium (Klasse David Lutz) zum Magister artium ab.[2] Seither ist er auch als Lehrender aktiv.[3]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luger ist in Europa und den USA als Sänger, Moderator, MC und Show Host tätig.[4][5] Er moderierte Veranstaltungen wie die „Inked Out New Jersey Tattoo Show“, „The Biggest Tattoo Show On Earth“ in Las Vegas und mehrere europäische Shows.[6][7] 2014 arbeitete er an seinem Soloalbum „Rather Dead Than Unremarkable“.[8]

Mit mehreren Auftritten pro Jahr und der Single „Laut für die Leisen“ stand Luger in den Jahren 2012 bis 2014 zusammen mit Musicalsängerin Maya Hakvoort als musikalischer Botschafter der Harley-Davidson Charity Tour für muskelkranke Kinder auf der Bühne.[9][10][11] Als Opern- und Liedsänger war er im Bereich der klassischen Musik vor allem in seiner Studienzeit an mehreren Tourneen und Konzertreisen beteiligt, war Gründungsmitglied der Opera Academy of India, und sang in Österreich im Rahmen einiger Produktionen z.B. bei den Salzburger Festspielen, an der Wiener Staatsoper oder im Wiener Musikverein.[1]

2011 bewarb sich Luger bei der österreichischen Casting-Show Die große Chance und stieg bis ins Viertelfinale auf (Staffel 1 / Folge 5).[12] In dem Film Ice Age 4 – Voll verschoben synchronisierte er 2012 die Rolle des „Großen Herdentiers“.[13]

Luger wirkt auch bei diversen Tonträgerproduktionen als künstlerischer Berater mit und ist Autor des im April 2015 im Akademikerverlag erschienenen Fachbuchs mit dem Titel „Die Nebensonnen“ - Beispiel der musikalischen und sprachlichen Analyse eines Kunstlieds anhand von Lied Nr. 23 aus SchubertsWinterreiseISBN 978-3-639-83082-8. [14]

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Rock 'n' Rolla Baby (Single, Boatswain Records)
  • 2016: Schene Weihnochtszeit (Single, Boatswain Records)
  • 2016: American Songbook feat. Flo Gansrigler (Album, Boatswain Records)
  • 2016: When the Last Ship Leaves feat. Rizmal (Single, Boatswain Records)
  • 2016: DJ E-MaxX feat. Constantin Luger - Sleepless Nights (Single, Stardome Recordings)
  • 2015: Live In Las Vegas (Album, Luger Music)
  • 2015: A Classical Evening With Constantin Luger (Album, Luger Music)
  • 2014: Rather Dead Than Unremarkable (Album, Balloon Records)
  • 2014: Maya Hakvoort & Constantin Luger - Laut für die Leisen (Single, Balloon Records)
  • 2013: Living Without Love (Single, SR Sound Promotion)
  • 2013: Constantin Luger & The Jailhouse Dogs: Live in Vienna (Album, Magao Records)
  • 2012: A Tribute To Johnny Cash (Album, Luger Music)
  • 2006: Hart&Fried&Co - #1 (Album, Luger Music)
  • 2005: Hart&Fried&Co - I bin a Baraberer (Single, Stella Musica)
  • 2005: Francis Lane - Jochen Rindt und die Angst fuhr mit ihm mit (Single, Luger Music)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Artikel auf Indiepedia.de Stand:16. April 2015
  2. NÖN Wiener Neustadt vom 9. August 2014
  3. NÖN Wiener Neustadt vom 10. Dezember 2012
  4. Grazer Woche vom 30. April 2014
  5. NÖN Wiener Neustadt vom 29. Juli 2013
  6. Rebel Ink Magazine, Ausgabe 04/2014
  7. Artikel auf der Rebel Ink Magazine Website Stand: 16. April 2015
  8. Kleine Zeitung vom 12. August 2014
  9. Tageszeitung "Österreich" vom 20. Juni 2014
  10. Kronen Zeitung vom 29. Juli 2013
  11. harley-charity-tour. Abgerufen am 30. Mai 2017 (de-de).
  12. Die große Chance auf der IMDB Stand: 17. April 2015
  13. Die Stimme für das „Große Herdentier“ Stand: 17. April 2015
  14. Website des Akademikerverlags Stand: 16. April 2015.