CoroCoro Comic

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CoroCoro Comic
Beschreibung Manga-Magazin
Fachgebiet Kodomo
Sprache japanisch
Verlag Shōgakukan (Japan)
Erstausgabe 1977
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
([1])
790.000 (2016) Exemplare
Weblink corocoro.tv

CoroCoro Comic (jap. コロコロ コミック KoroKoro Komikku) ist ein japanisches Manga-Magazin, welches jeden Monat vom Verlag Shōgakukan herausgegeben wird. Es wurde 1977 gegründet als Magazin für Kinder und beinhaltet daher Kodomo-Serien. Im Magazin erschienen ab 1977 die bis heute populären Mangas Doraemon und Asari-chan.[2] Es war das erste in seinem A5-Format und mit 600 bis 700 Seiten telefonbuchdick erscheinenden Magazin für seine Zielgruppe, dem später ähnliche von anderen Verlagen folgten. Die bedeutendste Konkurrenz war lange Zeit das Comic BomBom.[3][4] 2016 verkaufte sich jede der 600 bis 700 Seiten starken Ausgaben je 790.000 mal,[1] 1994 waren es 750.000, nachdem die Verkaufszahlen von einem Höhepunkt von 1,5 Millionen stark zurückgegangen waren.[4]

Der Stil der meisten Serien wird als „fröhlich und ausgelassen“ beschrieben, die Cover als „psychodelische Explosionen der enthaltenen Figuren“. Viele der Serien stehen in Zusammenhang mit Videospielen und Spielzeug, drehen sich um Sport und sind humorvoll. Etwa 60 % der Geschichten sind Gag-Comicstrips, die auch die noch wenig im Lesen geübten jungen Grundschüler ansprechen sollen. Der Name steht für die japanische Lautmalerei von „rollen“. Die Leitmotive von CoroCoro Comic sind yūki, yūjō und tōchi (Mut, Freundschaft und Kampfgeist).[3][4]

Serien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Boy's Manga. Japanese Magazine Publishers Association, , abgerufen am 1. Juni 2017.
  2. Paul Gravett: Manga - Sechzig Jahre Japanische Comics, S. 7, S. 84. Egmont Manga und Anime, 2004.
  3. a b Jason Thompson: Manga. The Complete Guide. Del Rey, New York 2007, ISBN 978-0-345-48590-8, S. 50. (englisch)
  4. a b c Frederik L. Schodt: Dreamland Japan - Writings on Modern Manga. Stone Bridge Press, Berkeley 2011, ISBN 978-1-933330-95-2, S. 83–87.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]