Coteau des Prairies

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Das Coteau des Prairies ist eine Hochebene in der flachen Prärie im östlichen South Dakota, welche sich bis ins südwestliche Minnesota und nordwestliche Iowa erstreckt. Das Plateau ist 320 Kilometer lang und 160 Kilometer breit und hat die Form eines Bügeleisens. Der Name stammt von französischen Forschern aus Neufrankreich. Coteau bedeutet im französischen Hang.

Die Hochebene besteht aus dicken eiszeitlichen Ablagerungen, den Rückständen von vielen, wiederholten Vergletscherungen, mit einer Gesamtstärke von 275 Metern. Darunter befindet sich ein Bergrücken aus beständigem Schiefer aus der Kreidezeit. Während der letzten Eiszeit (dem Pleistozän) hat sich der Gletscher in zwei Hälften geteilt und um das vorher vorhandene Plateau geschoben und so das Flachland um die Hochebene weiter vertieft.

Das Plateau hat viele kleine Gletscherseen und wird durch den Big Sioux River in South Dakota und den Cottonwood River in Minnesota entwässert. Ein Steinbruch im Plateau war früher die Quelle für traditionelle Steine, die zur Herstellung von indianischen Friedenspfeifen verwendet wurde. Dieser Pfeifenstein (Catlinit), ein feinkörniges, leicht zu bearbeitendes Mineral, wurde in der Nähe der heutigen Ortschaft Pipestone (Minnesota) und im angrenzenden Minnehaha County (South Dakota) gewonnen.

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