Count Ossie

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Count Ossie (* 1926 in Saint Thomas Parish, Jamaika; † 18. Oktober 1976; geboren als Oswald Williams) war ein jamaikanischer Perkussionist und Bandleader. Er gehörte zudem der Rastafari-Bewegung an.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oswald Williams wuchs in einer Rastafari-Gemeinschaft auf und lernte dort den Gesang und die Percussion mit Handtrommeln. In den späten 1950ern gründete er mit anderen Percussionisten die Count Ossie Group. Erste Aufnahmen machte er nach einem Treffen mit Prince Buster, darunter den Song Oh Carolina, der als wegweisend für die Entwicklung des Reggae gilt.[1] Während dieser Zeit nahm Count Ossie auch für Harry Mudie auf.

Später gründete Count Ossie eine Gruppe namens Mystic Revelation Of Rastafari und nahm mit diesen zwei Alben auf. Als sein wichtigstes Werk gilt das 3-LP-Set Grounation (Ashanti 1973), das neben Oh Carolina auch So Long und Grounation mit über 30 Minuten Spielzeit enthält. 1975 brachte er Tales Of Mozambique (Dynamic 1975) heraus.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1973 Grounation
  • 1975 Tales Of Mozambique
  • 1983 Man from higher heights

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996 Remembering Count Ossie: A Rasta Reggae Legend

Erscheint bei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kante: 2001 Zweilicht (Lied Nr. 4 „best of both worlds“ enthält von Count Ossie gesprochenes Gedicht)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jason Toynbee, Bob Marley, Polity Press, 2007, S. 121-22.