Salmtal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Salmtal
Salmtal
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Salmtal hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 181 m ü. NHN
Fläche: 14,09 km2
Einwohner: 2363 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54528
Vorwahl: 06578
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 113
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz: www.salmtal.de
Ortsbürgermeister: Anton Duckart
Lage der Ortsgemeinde Salmtal im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Salmtal ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an und wurde bundesweit bekannt durch den Fußballclub FSV Salmrohr, der in der Saison 1986/1987 in der 2. Bundesliga spielte. Salmtal ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Wittlicher Senke im Tal der Salm an der A 1, der A 60 und der Moselstrecke, das ist die Eisenbahnlinie KoblenzTrier.

Die Gemeinde Salmtal gliedert sich in die Ortsteile Dörbach und Salmrohr. Zum Ortsteil Dörbach gehört auch der Wohnplatz Auf der Huf; zum Ortsteil Salmrohr die Wohnplätze Alter Bahnhof Salmrohr, Birkenhof, Josefshof, Kapellenhof und Tannenhof.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1007 erfolgte die erste schriftliche Erwähnung des Ortsnamens Salmrohr als Rore bei Seleheim (vgl. auch Sehlem). Im Jahr 1250 wurde der Ortsname Dörbach erstmals schriftlich als Derinbach erwähnt. Ab 1794 standen die Orte unter französischer Herrschaft, 1815 wurden sie auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 sind sie Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Am 7. Juni 1969 wurde aus den Gemeinden Salmrohr und Dörbach die Gemeinde Salmtal gebildet.[4]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Salmtal bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 606
1835 1.006
1871 1.095
1905 1.158
1939 1.370
Jahr Einwohner
1950 1.478
1961 1.618
1970 1.863
1987 1.952
2005 2.379

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Salmtal besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU WGR FWG Gesamt
2014 6 4 6 16 Sitze
2009 5 3 8 16 Sitze
2004 1 6 3 6 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Salmtal e. V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2013 wurde Anton Duckart zum Nachfolger von Reinhard Berg gewählt. Er übernahm das Amt des Ortsbürgermeisters im Oktober 2013.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Salmtal
Blasonierung: „Unter goldenem Schildhaupt, darin ein wachsender roter, silberbewehrter Löwe, gespaltener Schild, vorne in Silber ein blauer Anker, hinten Eisenhutfeh in Silber.“
Wappenbegründung: Der Ortsteil Salmrohr und ein Teil des Ortsteils Dörbach gehörten ehedem zur Herrschaft der Ritter von Esch. Das Wappen des Ritters Konrad von Esch, 1330, (Unter goldenem Schildhaupt mit Löwen, Grauwerk-Eisenhutfeh) ist vorne ersetzt durch einen blauen Anker, entnommen aus dem Abtswappen Jacobus Otto von Trier, das auf offenem Giebel der Dörbacher Mühle, früher Gutshof Mühle des ehem. Augustiner Chorherren-Klosters Klausen abgebildet ist. Das Wappen wurde am 3. Januar 1980 von der Bezirksregierung Trier genehmigt.

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Salmtal gibt es folgende Sehenswürdigkeiten:

  • Sauerquelle im Hexengraben
  • Pfarrkirche St. Martin
  • Dörbacher Mühle
  • Salmrohrer Mühle
  • Wendelinuskapelle

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Salmtal

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Salmtal gibt es eine Grundschule im Ortsteil Salmrohr sowie eine integrierte Gesamtschule.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Salmtal – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 58 (PDF; 1,9 MB).
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 195 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Anton Duckart als neuer Ortsbürgermeister von Salmtal vereidigt. 18. Oktober 2013, abgerufen am 15. September 2017.