DNF (Dandified Yum)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
DNF

DNF logo.png
Basisdaten

Entwickler Fedora Project
Erscheinungsjahr 11. Mai 2015
Aktuelle Version 4.2.11[1]
(19. September 2019)
Betriebssystem Linux/Unix
Programmiersprache Python
Kategorie Paketverwaltung
Lizenz GNU General Public License, Version 2
deutschsprachig nein
rpm-software-management.github.io
DNF installiert Updates auf Fedora 22 (Linux)

DNF (Dandified Yum) ist ein Paketmanagement-System, das für RPM-basierte Linux-Systeme entwickelt wurde. Mit dem Kommandozeilenprogramm lassen sich RPM-Software-Pakete suchen, installieren und aktualisieren. DNF besitzt eine Plugin-Schnittstelle, um leicht Funktionalität hinzuzufügen. Über seine Modulschnittstelle kann es auch von anderen Python-Programmen genutzt werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DNF entstand 2012 als Fork von YUM3.4 und ist seit Fedora 18 in den Repositories vorhanden.[2] In Fedora 22 wurde der Standard-Paketmanager YUM durch DNF abgelöst.[3]

Der Quelltext soll von Python zu C umgeschrieben werden.[4]

Vorteile DNF zu YUM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DNF arbeitet schneller und benötigt weniger RAM
  • DNF läuft im Gegensatz zu YUM sowohl unter Python 2 als auch Python 3.
  • Paketabhängigkeiten werden besser aufgelöst

Befehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für manche Befehle benötigt man root-Rechte.

Paket installieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

dnf install <Paket>

Paket suchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

dnf search <Suchbegriff>

Pakete aktualisieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

dnf update

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. github.com. (abgerufen am 22. September 2019).
  2. Bruce Byfield: Will DNF Replace Yum? linux-magazine.com, abgerufen am 26. Mai 2015 (englisch).
  3. Thorsten Leemhuis: Fedora 22 mit neuem Paketmanager. heise.de, 26. Mai 2015, abgerufen am 26. Mai 2015.
  4. DNF into C initiative started (Memento vom 2. Juli 2017 im Internet Archive), 24. Februar 2016