Das steinerne Floß

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Das steinerne Floß (portugiesischer Originaltitel: A Jangada de Pedra) ist ein Roman aus dem Jahr 1986 von José Saramago, in welchen sich die iberische Halbinsel vom Rest Europas trennt. Das Werk wurde in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und unter seinem Originaltitel im Jahr 2002 von George Sluizer für das Kino verfilmt.

Die geografische Trennung ist eine Anspielung Saramagos auf die europäische Integration, bei der aus seiner Sicht die iberischen Länder außen vor bleiben und sich kulturell, sozial oder ökonomisch nicht mit dem Rest des Kontinents identifizieren.[1]

Dem einschneidenden Ereignis, für das sich keine wissenschaftliche Erklärung findet, gehen vier andere übernatürliche voraus, die diejenigen Personen, die von ihnen betroffen sind, zusammenführen. Joana Carda, Joaquim Sassa, José Anaiço und Maria Guavaira, Pedro Orce und ein Hund begeben sich auf eine lange Reise auf der Suche nach etwas, was ihre Seelen beruhige, da sie sich für das Vorgefallene schuldig fühlen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • José Saramago: A Jangada de Pedra. Ed. Caminho 1986, Círculo de Leitores, 1987, ISBN 9-722-10289-3
  • José Saramago, Dt. von Andreas Klotsch: Das steinerne Floß. 5. Auflage, rororo 22305; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997, ISBN 3-499-22305-8
  • Kian-Harald Karimi: "Wir sind alle Iberer - Der Traum von einer transatlantischen Zukunft jenseits der Europäischen Union" in: Hendrich, Yvonne; Alexandre Pereira Martins (Hg.): Fokus Portugal: Eine Standortbestimmung / Refletir Portugal. Ontem, hoje e amanhã. (Studien zur portugiesischsprachigen Welt. Schriftenreihe des Portugiesisch-Brasilianischen Instituts und des Zentrums Portugiesischsprachige Welt der Universität Köln, Bd. 9) Hamburg: Dr. Kovac 2018, S. 329-350, ISBN 3-830-09769-7

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ade, Europa. In: Der Spiegel. 1. März 1990, abgerufen am 13. April 2017.