Daumen drücken

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Fest die Daumen drücken

Jemandem die Daumen drücken (auch: für jemanden den/die Daumen drücken/halten) ist eine Redensart, mit der zum Ausdruck gebracht werden soll, dass man einer Person Erfolg in einer schwierigen Angelegenheit wünscht.[1] Dabei wird der Daumen zwischen den übrigen Fingern gehalten[2] und man zeigt diese ermutigende Geste der Person, der man den Erfolg wünscht. Mit dieser Geste kann man sich auch selber Glück wünschen und dabei die Daumen gedrückt halten, beispielsweise während der Drehung eines Glücksrades.

Diese Geste wird in Österreich, in Deutschland, in den Niederlanden, in der Schweiz, in Schweden, Estland, Tschechien, in der Slowakei, Südafrika und in Russland verwendet, während man in anderen Ländern eher die „Finger kreuzt“ (insbesondere im angelsächsischen Raum, englisch: fingers crossed, vgl. aber auch französisch: croiser les doigts pour porter chance à quelqu’un).[2]

Die Redensart wird darauf zurückgeführt, dass man bei einem Wettkampf die Hände unwillkürlich zusammenkrampft, wenn man sich stark wünscht, dass jemand Erfolg haben möge. Außerdem werden abergläubische Vorstellungen ebenso als Ursprung angeführt[3] wie die bei den Gladiatorenspielen im antiken Rom übliche Geste, mit der für einen gestürzten Kämpfer um Gnade gebeten wurde.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: jemandem die Daumen drücken – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daumen. In: Duden. Abgerufen am 4. August 2013.
  2. a b c Daumen. In: Das Wörterbuch der Idiome. Abgerufen am 4. August 2013.
  3. Eintrag Daumen. In: Duden. Band 7. Das Herkunftswörterbuch. 4. Auflage. 2007. S. 136. ISBN 3-411-04074-2.