David-Sackett-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der David-Sackett-Preis ist ein Wissenschaftspreis, den das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin seit 2008 verleiht.

Namensgeber ist der kanadische Arzt David Sackett, ein Wegbereiter der evidenzbasierten Medizin.

Der David-Sackett-Preis wird für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der evidenzbasierten Medizin und Gesundheitsversorgung an Persönlichkeiten und Institutionen verliehen.[1] Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert (Stand 2017).

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008 – Erik von Elm für die STROBE-Initiative.
  • 2009 – Elske Ammenwerth, Petra Schnell-Inderst, Uwe Siebert für die Arbeit The Effect of Electronic Prescribing on Medication Errors and Adverse Drug Events: A Systematic Review.
  • 2010 – Stefan Leucht, Caroline Corves, Dieter Arbter, Rolf R. Engel, Chunbo Li und John M. Davis für die Arbeit Second-generation versus first-generation antipsychotic drugs for schizophrenia: a meta-analysis.[2][3]
  • 2011 – Ressort Arzneimittelbewertung des Instituts für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen (IQWiG) für seine Leistungen im Bemühen, für das Thema Publikationsbias zu sensibilisieren und diesen zu reduzieren.
  • 2012 – Petra Schnell-Inderst, Theresa Hunger, Katharina Hintringer, Ruth Schwarzer, Vanadin Seifert-Klauss, Holger Gothe, Jürgen Wasem, Uwe Siebert für die Arbeit Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), HTA-Bericht des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation (DIMDI).[4]
  • 2013 – Gerhard Fritsch, Maria Flamm, Timm Johansson, Karl Entacher, Andreas Sönnichsen (PROP-Arbeitsgruppe) für die Arbeit PROP (präoperative Diagnostik): der Weg von der Erfassung der gängigen Praxis über eine systematische Übersichtsarbeit zur Entwicklung einer evidenzbasierten elektronischen Entscheidungshilfe, deren Implementierung und Evaluation.
  • 2014 – Falk Schwendicke für die Arbeit Cost-effectiveness of One- and Two-step Incomplete and Complete Excavations und Eva Rehfuess für Enablers and Barriers to Large-Scale Uptake of Improved Solid Fuel Stoves: A Systematic Review[5]
  • 2015 – Matthias Briel für die Arbeit Prevalence, characteristics, and publication of discontinued randomized trials.[6]
  • 2016 – Anne Barzel, Gesche Ketels, Anne Stark und Britta Tetzlaff für die CIMT Arbeitsgruppe und Kerstin Luedtke und Mitarbeiter für eine Studie zur Wirksamkeit von transkranieller Stimulation bei chronischem Kreuzschmerz[7]
  • 2017 – Lars G. Hemkens, Despina G. Contopoulos-Ioannidis und John P. A. Ioannidis für eine Forschungsarbeit zu Routinedaten[8]
  • 2018 – Felix Hüttner für eine Arbeit zur Pankreaschirurgie[9]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statut des David-Sackett-Preises
  2. S. Leucht, C. Corves, D. Arbter, R. R. Engel, C. Li, J. M. Davis: Second-generation versus first-generation antipsychotic drugs for schizophrenia: a meta-analysis. In: Lancet. Band 373, Nummer 9657, Januar 2009, S. 31–41, doi:10.1016/S0140-6736(08)61764-X, PMID 19058842.
  3. David-Sackett-Preis des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin 2010 an Dr. med. Stefan Leucht verliehen". In: ebm-netzwerk.de. 20. März 2012, abgerufen am 1. März 2010.
  4. David-Sackett-Preis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin 2012 für den HTA-Bericht "Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)". In: ebm-netzwerk.de. 20. März 2012, abgerufen am 16. März 2017.
  5. David-Sackett-Preis 2014 geht an zwei Preisträger — Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V. In: ebm-netzwerk.de. 17. März 2014, abgerufen am 16. März 2017.
  6. David-Sackett-Preis 2015 zeichnet Forschung zum Abbruch klinischer Studien aus — Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V. In: ebm-netzwerk.de. 13. März 2015, abgerufen am 16. März 2015.
  7. Karsta Sauder: Gleich zwei David-Sackett-Preise für Arbeiten aus dem Bereich der Physiotherapie! Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin, Pressemitteilung vom 12. März 2016 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 12. März 2016.
  8. David-Sackett-Preis 2017 zeichnet Forschung zu Routinedaten als Entscheidungsgrundlage aus — Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. In: ebm-netzwerk.de. Abgerufen am 16. März 2017.
  9. Karsta Sauder: David-Sackett-Preis 2018 an Dr. Felix Hüttner. Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin, Pressemitteilung vom 13. März 2018 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 13. März 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]