Debian GNU/Hurd

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Debian GNU/Hurd
Bildschirmfoto
Bildschirmfoto von Debian GNU/Hurd
Debian GNU/Hurd mit GNU Emacs auf IceWM
Basisdaten
Entwickler Debian Projekt
Sprache(n) mehrsprachig
Aktuelle Version GNU/Hurd 2015[1]
(29.04.2015)
Kernel Microkernel: GNU Hurd
Architekturen i686
Lizenz Freie Software (hauptsächlich GPL).[2] Proprietäre Software in einem separaten (nicht voreingestelltem) Repository verfügbar.[3]
Sonstiges Nutzt IceWM als UI, Userland ist GNU core utilities
Website https://www.debian.org/ports/hurd/
Debian GNU/Hurd Konsolen-Startup und Login

Debian GNU/Hurd ist ein Debianprojekt zur Schaffung eines GNU-Betriebssystems, welches den GNU Hurd-Microkernel nutzt. Sie ist das am weitesten fortgeschrittene Betriebssystem auf der Basis von Hurd.

Geschichte[Bearbeiten]

Debian GNU/Hurd ist seit 1998 in Entwicklung[4] und wurde im Mai 2013 das erste Mal offiziell veröffentlicht.[5] Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 78 % der Softwarepakete von Debian auf GNU Hurd portiert.[6] Allerdings ist Hurd selbst immer noch in Entwicklung und noch nicht für den Produktiveinsatz geeignet. Die Debian GNU/Hurd-Entwickler veröffentlichten ein weiteres Release auf Basis von Debian 7.0 (Codename "Wheezy"),[7][8] das im Mai 2013 freigegeben wurde.[9] Allerdings ist Hurd nicht Teil der offiziellen „Wheezy“-Freigabe, sondern zählt zu den inoffizielle Portierungen von Debian.[10][11] Dennoch wird es aktiv gepflegt und ständig verbessert.

Verbreitung[Bearbeiten]

Debian GNU/Hurd wird als Installer-CD (mit dem offiziellen Debian-Installer) oder als Live CD bzw. Live USB verteilt. Debian GNU/Hurd nutzt bisher nur den x86-Befehlssatz.

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Freie Software – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Freie Software

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Debian GNU/Hurd 2015 released! Abgerufen am 20. Juni 2015
  2. License information. Debian. Abgerufen am 28. Februar 2009.
  3. Debian - Packages. Debian. Siehe non-free repository; Abgerufen am 20. Juni 2015
  4. debian-hurd@lists.debian.org is up!. Abgerufen am 10 September 2009.
  5. Sebastian Grüner: Debian 7 kommt offiziell mit Hurd als Kernel. In: golem.de. 14. Juli 2011, abgerufen am 14. Juli 2011.
  6. The GNU/Hurd architecture, nifty features, and latest news. Abgerufen am 11 Februar 2013.
  7. 2011-q2, GNU Hurd news; Abgerufen am 15. August 2011.
  8. Debian GNU/Hurd-Projektseite; Abgerufen am 15. August 2011.
  9. 2013-q2 Debian news; Abgerufen am 6. Mai 2013.
  10. Liste inoffizieller Portierungen Abgerufen am 20. Juni 2015
  11. GNU/Hurd statt Linux-Kernel auf Netzwelt.de, zuletzt abgerufen am 21. Juli 2011

Weblinks[Bearbeiten]