Debian GNU/Hurd

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Debian GNU/Hurd
Screenshot
Bildschirmfoto von Debian GNU/Hurd
Debian GNU/Hurd mit GNU Emacs auf IceWM
Basisdaten
Entwickler Debian-Projekt
Lizenz(en) Freie Software (hauptsächlich GPL).[1] Proprietäre Software in einem separaten (nicht voreingestelltem) Repository verfügbar.[2]
Aktuelle Version GNU/Hurd 2017[3]
(18.06.2017)
Kernel Microkernel: GNU Hurd
Architekturen i686
Sprache(n) mehrsprachig
Sonstiges Nutzt IceWM als UI, Userland ist GNU core utilities
Website https://www.debian.org/ports/hurd/
Debian GNU/Hurd Konsolen-Startup und Login

Debian GNU/Hurd ist ein Debian-Projekt zur Schaffung eines GNU-Betriebssystems, das den Microkernel GNU Hurd nutzt. Sie ist das am weitesten fortgeschrittene Betriebssystem auf der Basis von Hurd.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Debian GNU/Hurd ist seit 1998 in Entwicklung[4] und wurde im Mai 2013 das erste Mal offiziell veröffentlicht.[5] Allerdings ist Hurd selbst immer noch in Entwicklung und noch nicht für den Produktiveinsatz geeignet.

  • Die Debian GNU/Hurd-Entwickler veröffentlichten GNU/Hurd 2013 auf Basis von Debian 7 (Codename "Wheezy")[6][7], das im Mai 2013 freigegeben wurde.[8]
  • Am 25. April 2015 wurde Debian GNU/Hurd 2015 veröffentlicht, das auf Debian 8 (Codename "Jessie") basiert. Darin wurden Netzwerk Treiber in den Benutzermodus migriert, das NetDDE Framework wurde eingebunden und die Codebasis von Linux-2.6.32 verwandt.[9]
  • Am 18. Juni 2017 wurde Debian GNU/Hurd 2017 veröffentlicht, das auf Debian 9 (Codename "Stretch") basiert. Es wurde auf GNU Hurd 0.9 und auf GNU Mach 1.8 upgedated, die Stabilität wurde erhöht, das fakeroot[10] Werkzeug wurde verbessert und es wurde die Möglichkeit geschaffen, subhurds[11] als nichtprivilegierter Benutzter auszuführen, das die Virtualisierung erleichtern soll. Zudem wurde der unterstützte Hauptspeicher auf über 3GiB erhöht.[9]

Hurd ist jeweils nicht Teil der offiziellen Releases, sondern zählt zu den inoffiziellen Portierungen von Debian.[12][13] Dennoch wird es aktiv gepflegt und ständig verbessert.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Debian GNU/Hurd wird als Installer-CD (mit dem offiziellen Debian-Installer) oder als Live CD bzw. Live USB verteilt. Debian GNU/Hurd unterstützt bisher nur den x86-Befehlssatz.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Freie Software – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Freie Software

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. License information. Debian. Abgerufen am 28. Februar 2009.
  2. Debian - Packages. Debian. Siehe non-free repository; Abgerufen am 20. Juni 2015
  3. Debian GNU/Hurd 2017 released! In: News about Debian GNU/Hurd. debian.org, archiviert vom Original am 29. April 2015; abgerufen am 28. Februar 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.debian.org
  4. debian-hurd@lists.debian.org is up!. Abgerufen im 10 September 2009.
  5. Sebastian Grüner: Debian 7 kommt offiziell mit Hurd als Kernel. In: golem.de. 14. Juli 2011, abgerufen am 14. Juli 2011.
  6. 2011-q2, GNU Hurd news; Abgerufen am 15. August 2011.
  7. Debian GNU/Hurd-Projektseite; Abgerufen am 15. August 2011.
  8. 2013-q2 Debian news; Abgerufen am 6. Mai 2013.
  9. a b News about Debian GNU/Hurd. debian.org, archiviert vom Original am 29. April 2015; abgerufen am 28. Februar 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.debian.org
  10. Debian Wiki: FakeRoot. Abgerufen am 28. Februar 2018.
  11. GNU Hurd/ hurd/ subhurd. Abgerufen am 28. Februar 2018.
  12. Liste inoffizieller Portierungen Abgerufen am 20. Juni 2015
  13. GNU/Hurd statt Linux-Kernel auf Netzwelt.de, zuletzt abgerufen am 21. Juli 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]