Der Vulkan

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Verlagsumschlag der Erstausgabe

Der Vulkan. Roman unter Emigranten ist ein 1939 im Querido Verlag, Amsterdam, erschienener Roman von Klaus Mann. Er behandelt das Schicksal deutscher politischer Emigranten nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Er gilt neben Anna Seghers' Das siebte Kreuz als einer der bedeutenden Exilantenromane.

Klaus Mann hatte mit der Arbeit an dem weitgehend autobiografischen Roman im Herbst 1937 begonnen und brachte ihn im Frühling 1939 zum Abschluss. Er wurde nur einige Wochen vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs veröffentlicht. In seiner Autobiografie Der Wendepunkt bezeichnet er ihn als seinen besten Roman.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roman ist ein Handlungs- und Personengeflecht verschiedener Emigranten. Seine Schauplätze sind Paris, Amsterdam, Prag, die Schweiz und die USA. Die Personen sind geflüchtete Kommunisten, Widerstandskämpfer, jüdische Intellektuelle, Künstler und exilierte Großbürger, deren Schicksal in verschiedenen Handlungssträngen verwoben ist.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Mann: Der Vulkan. Roman unter Emigranten (= Rororo 22591). Mit einem Nachwort von Michael Töteberg. Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe, 3. Auflage. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-22591-3.
  • Klaus Mann: Der Wendepunkt. Ein Lebensbericht (= Rororo 24409). Erweiterte Neuausgabe. Mit Textvarianten und Entwürfen im Anhang herausgegeben und mit einem Nachwort von Fredric Kroll. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2006, ISBN 3-499-24409-8.

Verfilmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]