Despina Vandi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Vandi (2007)

Despina Vandi (griechisch Δέσποινα Βανδή, eigentlich Despina Malea (Δέσποινα Μαλέα), * 22. Juli 1969 in Tübingen) ist eine griechische Sängerin, die allein in Griechenland über eine Million Tonträger verkauft hat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vandi ist in Deutschland geboren und zog im Alter von sechs Jahren zusammen mit ihrer Familie in die nordgriechische Heimatstadt Kavala zurück. Nach bestandenem Abitur studierte sie zunächst in der Philosophischen Fakultät (Institut für Philosophie, Pädagogik und Psychologie) der Universität von Thessaloniki. Ihre ersten Bühnenauftritte absolvierte sie noch während ihrer Studienzeit in Thessaloniki. Später, nach dem Hochschulabschluss, zog sie nach Athen um ihrer Künstlerkarriere besser nachzugehen. Sie ist mit dem ehemaligen griechischen Fußballspieler und ehemaligen Präsidenten vom AEK Athen, Demis Nikolaidis, verheiratet. Gemeinsam haben sie eine Tochter (Melina, * 8. Februar 2004) und einen Sohn (Giorgos, * 21. August 2007).

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Vandi Gesangsunterricht genommen hatte, begann ihre Musikkarriere 1994. In diesem Jahr wurde ihr Debüt-Album Gela Mou veröffentlicht.

1996 kam das zweite Album Esena Perimeno heraus, welches von ihrem damaligen Lebensgefährten Tony Kontaxakis produziert wurde.

Im Jahr 1997 gelang ihr der große Durchbruch. Mit ihrem dritten Album Deka Entoles, welches von dem Produzenten Phoebus produziert und komponiert wurde, erreichte sie Platin. 2000 brachte sie die Sechsfach-Platin-Single Ypofero heraus.

Das vierte Album Gia (2001), diesmal in Zusammenarbeit mit Mark Kay & Phoebus, wurde wieder ein Riesenerfolg für Vandi. Es erreichte 11 Tage nach Erscheinen Platinstatus. Selbst im Libanon und der Türkei wurde das Doppel-Album zum Dauerbrenner.

Im Jahr 2002 wurde für sie das internationale Jahr: Sie wurde mit dem World Music Award, als beste griechische Sängerin, die sowohl in Griechenland lebt als auch arbeitet, ausgezeichnet.

Internationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den internationalen Durchbruch schaffte sie 2003 mit der Single Gia, welche in den Clubs rauf und runter gespielt wurde. Die Folge-Singles Opa Opa (2004) und Come Along Now (2005) wurden auch europaweit zum Erfolg.

Heutzutage ist Vandi weiterhin sehr erfolgreich im griechischsprachigen und nahöstlichen Raum und Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn und der Ukraine. Mit den Singles Jambi und Amanes konnte sie an Ihre Erfolge anknüpfen.

Nebenbei wirkte sie im Jahre 2008 auch als musikalischer Gast auf dem Schiller-Album Sehnsucht mit und steuerte den Gesangspart für das Lied "Destiny" bei.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Gia
  DE 36 06.10.2003 (4 Wo.)
  CH 73 19.10.2003 (1 Wo.)
  UK 63 20.03.2004 (2 Wo.)
Opa Opa
  DE 51 16.08.2004 (6 Wo.)
  AT 54 22.08.2004 (3 Wo.)
  CH 81 22.08.2004 (5 Wo.)

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gela Mou (1994)
  • Esena Perimeno (1996)
  • Deka Entoles (1997)
  • Profities (1999)
  • Gia (2001)
  • Gia + Ante Gia - Collector's Edition (2002)
  • Stin Avli Tou Paradisou (2004)
  • Special Edition - Stin Avli Tou Paradisou (2005)
  • 10 hronia mazi (10 x.m.) (2007)
  • The Greatest Hits (2010)
  • C'est La Vie (2010)
  • Allaksa (2012)
  • De Me Stamatises (2014)
  • Afti einai i diafora mas (2016)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Spania
  • Ypofero
  • Ante Gia
  • Gia
  • Apapa
  • Come Along Now
  • Jambi
  • Opa Opa
  • Amanes
  • Kalanta

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE AT CH UK

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Despina Vandi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien