Deutungshoheit

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Mit Deutungshoheit bezeichnet man das von einer Person oder Institution beanspruchte Recht, etwas allein und mit allumfassender Gültigkeit „deuten“ – also werten – zu können oder zu dürfen.[1] Treffen beispielsweise im Diskurs über eine Definition verschiedene Aussagen aufeinander, entscheidet die Deutungshoheit über deren endgültige Deutung. Der Wortteil "Hoheit" impliziert hierbei eine ihr innewohnende Autorität, die Voraussetzung für ihre Akzeptanz ist.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sebastian Callies, Deutungshoheit; Die Muster der Meinungsmacher, BusinessVillage Verlag, Göttingen 2020, ISBN 978-3-8698-0545-0
  • Hans-Bernd Brosius, Katja Schwer: Die Forschung über Mediengewalt. Deutungshoheit von Kommunikationswissenschaft, Medienpsychologie oder Medienpädagogik. Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3371-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden | Deutungshoheit | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. Abgerufen am 20. Januar 2021.