Die Mädchen aus dem Weltraum

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Seriendaten
Deutscher Titel Die Mädchen aus dem Weltraum
Originaltitel Star Maidens
Produktionsland UK/D
Originalsprache englisch
Jahr(e) 1976
Länge 30 Minuten
Episoden 13
Genre Science Fiction
Idee Jost Graf von Hardenberg
Musik Berry Lipman
Erstausstrahlung 1. September 1976 (UK), ITV
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
1. April 1977, ARD
Besetzung

Die Mädchen aus dem Weltraum ist eine britisch-deutsche Science-Fiction-Fernsehserie, die ab April 1977 im Vorabendprogramm der ARD lief.

Idee und Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reihe basiert auf einer Idee des Hamburgers Jost Graf von Hardenberg. 13 Folgen à 30 Minuten wurden inszeniert.

Die Serie basiert auf dem Grundgedanken einer außerirdischen Gesellschaft, die das Matriarchat zur Staatsdoktrin erhoben hat.

Regie bei dieser Reihe, die unter dem Titel Star Maidens in Großbritannien lief, führte unter anderem auch Freddie Francis, der vor allem durch Horrorfilme und Thriller bekannt geworden ist.

Eine der männlichen Hauptrollen wird in 8 Episoden von Pierre Brice gespielt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Planeten Medora herrschen die Frauen und führen ein Leben in Luxus, während die männliche Bevölkerung unterworfen ist und Frondienste leisten muss. Der Planet wurde durch eine kosmische Katastrophe aus seinem Sonnensystem herauskatapultiert und zieht seine Bahn durch das All. Die Bevölkerung überlebte in Städten unter der Oberfläche. Diese ist unbewohnbar; Männer, die sich nicht unterordnen, werden zu Strafdiensten nach oben geschickt.

Als sich die Medora auf ihrer Flugbahn unserem Sonnensystem annähert, gelingt zwei Männern, Akam und Schemm, die Flucht zur Erde. Akams Halterin Brisba und die Sicherheitschefin Ossrawa erhalten den Auftrag, den beiden zu folgen und sie um jeden Preis zurückzuholen. Die Rückholaktion entpuppt sich als schwieriger als geplant, schließlich nehmen die beiden Jägerinnen zwei irdische Wissenschaftler, Richard Smith und Liz Barry, als Geiseln.

Zurück auf Medora, muss Richard Zwangsarbeit leisten, während seine Assistentin Liz den Luxus der herrschenden Frauenklasse mitgenießen soll. Schließlich willigen die beiden Exilanten ein, im Austausch gegen die Geiseln zurückzukehren. Als das Raumschiff auf dem Rückflug zur Erde von einer mit Medora seit Gedenken verfeindeten außerirdischen Macht angegriffen wird, erweisen sich die beiden Männer für die pazifistischen Frauen als Rettung in letzter Sekunde.

Episoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Flucht ins Paradies (1. April 1977)
  2. Medora ruft Erde (15. April 1977)
  3. Die Alptraum-Kanone (22. April 1977)
  4. Protonen-Sturm (6. Mai 1977)
  5. Die Entführung (13. Mai 1977)
  6. Das Gericht (27. Mai 1977)
  7. Die Sympathie-Maschine (20. Mai 1977)
  8. Ein ideales Paar (3. Juni 1977)
  9. Gefährlicher Regen (10. Juni 1977)
  10. Der schlafende Planet (24. Juni 1977)
  11. Das Versteck (1. Juli 1977)
  12. Die einsamen Roboter (8. Juli 1977)
  13. Begegnung zwischen den Sternen (15. Juli 1977)

Deutsche und englische Namen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personennamen und andere Namen weichen in der deutschen und englischen Fassung voneinander ab. Häufig wurden in der englischen Fassung deutsche Namen und in der deutschen Fassung englische Namen verwendet:

Deutsche Fassung Englische Fassung Bemerkung
Medora Medusa Planet
Ossrawa Octavia Lenkerin für Sicherheit
Brisba Fulvia Gebieterin von Akam
Ela Clara Oberste Lenkerin
Nemaris Nemesis Raumschiff
Liz Barry Liz Becker Wissenschaftlerin von der Erde
Richard Smith Rudi Schmidt Wissenschaftler von der Erde
Akam Adam Entflohener Abhängiger von Brisba
Schemm Shem Entflohener Abhängiger

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Eine der obskursten Science-Fiction-Serien“

Das Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier

DVD/Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1979 erschien ein aus der Serie zusammengeschnittener Film unter dem Titel Space Attack – Begegnung zwischen den Sternen im VHS-Format.
  • 2008 erschienen alle 13 Episoden mit zusätzlichem Bonusmaterial in einem Box-Set, erstmals in deutscher Sprache auf DVD

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]