Diskussion:Arthur Koestler

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Parallelen zur Vita von Gustav Regler[Bearbeiten]

Es gibt bemerkenswerte Parallelen in der Biographie von Koestler und Gustav Regler, beide waren Romanciers in der deutschen Zwischenkriegszeit, beide Kommunisten mit Erfahrung des Stalinismus in den 30er Jahren der Sowjet-Union, eine Erfahrung, die sie später zum Austritt aus der kommunistischen Partei motivierte, beide waren im spanischen Bürgerkrieg auf republikanischer Seite engagiert, den beide nur mit knapper Not überlebten und beide waren engagiert im Kreis um Willi Münzenberg, sodass sie sich vermutlich persönlich gekannt haben. Der vermutlich berühmtere Koestler war wohl auch der schärfere politische Analytiker. --Werfur 14:24, 3. Dez. 2011 (CET)werfur. 13.12.2011

Weiterer Titel[Bearbeiten]

Ich glaube, da fehlt noch ein ganz wichtiger Artikel: Diebe in der Nacht Md. Ziegler 14:02, 18. Nov. 2006 (CET)

Zunächst ein Lob - der Artikel ist gut. Jetzt meine Frage: War das Vorbild des Helden in dem Roman Sonnenfinsternis wirklich Radek? Ich glaube, im Nachwort von der Ausgabe die ich las, schrieb Koestler, dass sein Held fiktiv sei. Andererseits soll man sich ja nie auf die Herren Autoren verlassen. Shug 00:18, 5. Jun 2004 (CEST)

Vorlage für Hauptfigur in Sonnenfinsternis[Bearbeiten]

Koestler schreibt auf S.308 seiner "Gesammelten Autobiographischen Schriften" (Band 2) über Rubaschow, die Hauptfigur in Sonnenfinsternis:

"Er sollte Mitglied der Alten Bolschewistischen Garde sein, seine Art des Denkens die von Nikolai Bucharin, seine Persönlichkeit und physische Erscheinung eine Mischung von Leo Trotzki und Karl Radek."

und zwei Seiten später: "Wenn man jene ausser Acht liess, die wie Radek nur ihr Leben retten wollten [...] dann blieb noch immer ein harter Kern von Männern wie Bucharin, Pjatakow, Mratschkowskij, Smirnow und zumindest zwanzig anderen, mit einer revolutionären Vergangenheit von dreissig, vierzig Jahren, Veteranen der zaristischen Gefängnisse und der sibirischen Verbannung, deren vollständige und freudige Selbsterniedrigung unerklärlich blieb. Rubaschow sollte ein typischer Vertreter dieses 'harten Kerns' werden."

So gesehen, verdient Bucharin es viel mehr als Radek, als Vorlage für Rubaschow zu gelten.

Sonnenfinsternis[Bearbeiten]

Entschuldigung, mein Deutsch ist nicht so gut! Es war nicht ,,Darkness at Noon im original. Koestler hat es auf Deutsch geschrieben, und dann hat seine Freudin ein Ubersetzung gemacht. Das Original ist verloren, und ein neues Ubersetzung nach Deutsch gemacht. Er hat - Darkness at Noon auf Deutsch, Die Gladiatoren auf Ungarisch gescrieben.

Genau! Koestler hat den Roman auf Deutsch geschrieben. Auf der Flucht vor den Nazis und während der Internierung ging das Originalmanuskript verloren. Daphne Hardy, mit der er zu der Zeit zusammen war, eine englische Bildhauerin, hatte das Werk bereits übersetzt, und auch den Titel kreiert. Koestler hat den Roman später aus dem Englischen ins Deutsche rückübersetzt. - Die Gladiatoren hat er meines Wissens auf englisch geschrieben. Sie erschienen erst 1948 auf deutsch. (Warum hätte er ungarisch schreiben sollen?) - Der ganze Artikel ist ein guter Ansatz, gut gemeint.... Ihn jetzt schon gut zu nennen, finde ich verfrüht. Er wird jedenfalls der Bedeutung Koestlers als einem der vielgelesenen Autoren des 20. Jh. nicht gerecht. Ich will aber nicht meckern; irgendwann in den nächsten Monaten werden irgendjemand oder ich hier zu verbessern versuchen. Nur schade, daß heute am 100. Geburtstag der Artikel stummel-schwächelt. Martin Bauer jedoch hat heute in der SZ eine 3/4 Seite vollbracht, sehr lesenswert.lg,--Albrecht1 16:23, 5. Sep 2005 (CEST)

Sozialphilosoph?![Bearbeiten]

Ich bin in einer Diplomarbeit zum Thema Holone (Fachgebiet Informatik) auf Arthur Koestler gestossen und dort wird er als Schriftsteller und Sozialphilosoph eingeführt. Er soll angeblich den Begriff Holon geprägt haben in seinen "natürlichsprachigen Beschreibungen (der) Architektur komplexer Systeme" (Zitat aus Diplomarbeit "Holonische Multiagentsimulationen" Bayrische Julius-Maximilians-Universität Würzburg Institut für Informatik Lehrstuhl VI).

Das ist richtig. Er beschreibt als Holon eine Einheit, die wenngleich sie selbst aus untergeordneten Einheiten besteht und Teil eines größeren Ganzen ist, nicht geteilt werden kann, ohne ihre Identität zu verlieren. Literatur dazu: A. Koestler, The Ghost in the Machine, 1. Ausgabe 1968. (deutsch: Das Gespenst der Maschine) --Ttog 08:46, 7. Sep 2005 (CEST)

"Bolschewik" Karl Radek[Bearbeiten]

"Bolschewik" ist, wie ich in meinem Geschichts-LK gelernt habe, eine abwertend gemeinte nationalsozialistische Erfindung. Mitglieder der Bolschewiki sind richtigerweise als Bolschewisten zu bezeichnen.(nicht signierter Beitrag von 82.83.153.100 (Diskussion) --Johannes Rohr 09:37, 12. Okt. 2006 (CEST)) Vergiss Deinen Geschichts-LK. "Bolschewik" ist die exakte russische Bezeichnung (Большевик). --Werfur 09:51, 4. Dez. 2011 (CET)Werfur, 4.12.2011

Da hat man Dir Unsinn beigebracht, wie Dir ein Russisch-LK schnell klarmachen würde. Auf Russisch heißt es большевик, ein Wort *Bolschewist existiert in der russischen Sprache nicht. Korrekt ist daher большевик (bolschewik) bzw. меньшевик (menschewik)--Johannes Rohr 09:38, 12. Okt. 2006 (CEST)

Mag ja sein das es im russischen so ist, da will ich gar nicht gegenreden... aber im deutschen Sprachgebrauch? Also - sag' mir ein Dokument wo sich z.B. ein KPDler selbst als Bolschewik betitelt und ich bin zufrieden... ansonsten bleibt der Punkt das diese Bezeichung zumindest im Deutschen nur vom politischen Gegner gebraucht wurde...(nicht signierter Beitrag von 82.83.133.240 (Diskussion) --Johannes Rohr 23:16, 12. Okt. 2006 (CEST))

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Zufällig habe ich hier keine KPD-Dokumente herumliegen, daher kann ich Dir in diesem Punkt nicht weiterhelfen. Wie dem auch sei: "Bolschewik" ist lt. http://wortschatz.informatik.uni-leipzig.de/ Worthäufigkeitsklasse 18, "Bolschewist" Worthäufigkeitsklasse 20, wird also viermal weniger verwendet (siehe meta:Häufigkeitsklassen). Zudem verweisen die dort angeführten Sprachbeispiele eher in die umgekehrte Richtung, wenn etwa in reinster Nazi-Manier von "jüdischen Bolschwisten" die Rede ist, während unter "Bolschewik" kein solches Beispiel zu finden ist. Mein Eindruck ist, dass die Form mit dem lateinischen Suffix eher als veraltet zu gelten hat und die dem Russischen getreue Form auf "-k" im modernen Sprachgebrauch häufiger anzutreffen ist. Nun kann ich das nicht belegen, aber die unterschiedliche Worthäufigkeit halte ich bereits für aussagefähig.
In jedem Fall ist es Unsinn zu behaupten, der Begriff "Bolschewik" sei eine "nationalsozialistische Erfindung". "Erfindung" - wessen auch immer - ist eher die Form "Bolschewist" (wohl abgeleitet vom russischen "большевизм" (bol'ševizm), weil für das Abstraktum, wohl weil es "modern" und "westlich" klingen sollte, hier bereits im Russischen eine latinische anstelle einer russischen Endung gewählt wurde. ("Echt russisch" wäre etwas wie *bol'ševičestvo gewesen, was aber nicht existiert). --Johannes Rohr 23:16, 12. Okt. 2006 (CEST)
übrigens, die Kommunistische Partei der Sowjetunion hieß zwischen 1925 und 1952 ganz offiziell Kommunistische Partei der Sowjetunion (Bolschewiki) - KPdSU (B). --Oenie 07:43, 8. Jun. 2010 (CEST)

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-- DuesenBot 16:58, 27. Mär. 2007 (CEST)

Ist das ein anderer Koestler?[Bearbeiten]

E. Thomas Wood und Stanislaw M. Jankowski schreiben in ihrer Jan Karski Biographie über einen Arthur Koestler u.a.: "Koestler, Arthur: Deutschstämmiger jüdischer Schriftsteller zahlreicher bekannter Romane. Traf Karski 1943 in London und verfaßte ein Rundfunkskript und einen Roman, die auf Karskis Erlebnissen basierten." (im Namensglossar)

Ferner in ihrer Nachbemerkung: "Professor Karski hat die zahlreichen über ihn kursierenden Legenden nicht selbst zu verantworten. Es ist weder seine Schuld, daß......., noch, daß es in einer 1982 erschienenen Biographie Arthur Koestlers (Hamilton: Koestler: A Biography) heißt, dasß "Karsky (sic!) aus Verzweiflung über seine Unfähigkeit, das Gewissen der Welt aufzurütteln, ... Selbstmord beging".

-- 88.72.4.198 09:09, 24. Aug. 2007 (CEST)

Sollte das hier [1] die erwähnte von Hamilton herausgegebene Biographie in deutscher Übersetzung sein?

-- 88.72.4.198 09:27, 24. Aug. 2007 (CEST)

Hamilton war ein Autor, der eine Biographie über Koestler geschrieben hat! [2]

Auszug aus der Biographie Christian Buckard: Arthur Koestler. Ein extremes Leben. Teil 1[Bearbeiten]

Austerlitz -- 88.72.6.77 11:04, 24. Sep. 2007 (CEST)

Text[Bearbeiten]

1943 lernte Koestler in London Jan Karski kennen, auf einem Empfang, den der Künstler Felix Topolski zu Ehren von Karski gab. Karski wurde so bekannten Intellektuellen wie dem Penguin-Verleger Allen Lane und dessen Konkurrenten Victor Gollancz, den Herausgebern von zwei Londoner Zeitungen, der Parlamentsabgeordneten Eleanore Rathbone und dem Schriftsteller Arthur Koestler vorgestellt. Gollancz und Koestler -wie Topolski Juden- befragten Jan intensiv zu den Massenmorden in Polen. Koestler, dessen Angehörige zum Teil bereits in Vernichtungslagern umgekommen waren, verfaßte kurz darauf ein Manuskript für eine Rundfunksendung der BBC. Der Text erschien später zusammen mit Beiträgen von Alexei Tolstoy und Thomas Mann in einer weit verbreiteten Broschüre mit dem Titel: Terror in Europe: The Fate of the Jews ("Schrecken in Europa: Das Schicksal der Juden"). Koestler schrieb 1943 auch einen Roman - Arrival and Departure ("Ein Mann springt in die Tiefe")-, der das Thema Völkermord durch ein imaginäres Hitler-Regime behandelte und dessen Protagonist eng an Karski angelehnt ist.

Dieser Text wurde gelöscht mit der Begründung, dass Koestler diese Begegnung mit Karski angeblich oder tatsächlich nirgends erwähnt hat. Ist das ein relevantes Kriterium?
Wo hat Koestler denn erwähnt, dass er eine Affäre mit Simone de Bauvoir hatte? Abgesehen davon, wieso soll das wichtiger sein als seine Begegnung mit Jan Karski?
Austerlitz -- 88.72.2.119 11:46, 13. Okt. 2007 (CEST)

Copyright des Wikipedia-Artikels[Bearbeiten]

Der Text ist nahezu identisch mit der Beschreibung beim Geest-Verlag:

http://www.geest-verlag.de/node/12966

Unter dem Text steht eindeutig und für alle sichtbar: "(c)Geest-Verlag"

Wenn die Wikipedia schon Texte klaut, sollte dann nicht wenigstens die Quelle genannt werden? (nicht signierter Beitrag von 79.138.87.191 (Diskussion) 13:27, 26. Jun. 2010 (CEST))

Fragwürdige Wissenschaft[Bearbeiten]

Klarer Fall von Nachsteigen. Einschätzung ist in nämlich in literaturgeschichtlichen Lexikas regelmäßig zu finden. Gibt Besprechungen von Koestler, die sich lang und breit damit befassen, wie er darauf nur gekommen ist. zB Henning Ritter, FAZ, 2006. Ist zu googeln. Aber mancher möchte hier ja wohl unter Beweis, dass er weder von Naturwissenschaft, noch von Literaturgeschichte Ahnung hat, noch überhaupt Koestler gelesen hat. Hauptsache, Giros Edit revertieren. Selbst wenn man damit zeigt, dass man nicht mal von der Beschränktheit seines eigenen Wissens eine Ahnung hat. Giro Diskussion 15:10, 13. Jul. 2010 (CEST)

Es handelt sich um einen offenen POV. Ich kann den Artikel von Henning im Moment nicht greifen, das er kostenpflichtig ist. Das ist auch nicht so wichtig. Wir müssen Wertungen einzelner Autoren nicht übernehmen, wenn sie nicht erwiesenermaßen den Mainstream der Fachleute zu diesem Thema (Koestler und Naturwissenschaften) darstellen. Interessanterweise erschien 2004 im der FAZ die Besprechung einer Koestler-Biografie. Hier wird auf die naturwissenschaftlichen Interessen Koestlers eingegangen. Der Rezensent kommt in dieser Sache aber ohne jedes Werturteil aus. So halten wir es hier auch, Giro. --Atomiccocktail 16:47, 13. Jul. 2010 (CEST)
Und deine Frechheiten mir gegenüber stellst du bitte ein. Sonst landest du nicht nur wegen Vandalismus/POV auf VM, sondern auch wegen der permanenten Verletzung von WP:KPA. Danke. --Atomiccocktail 16:50, 13. Jul. 2010 (CEST)

Defekter Weblink[Bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 08:22, 11. Aug. 2012 (CEST)

Erledigt, pdf wird vom Verlag nicht mehr angeboten, Lit.-Angabe präzisiert. --Emeritus (Diskussion) 17:50, 17. Dez. 2012 (CET) - Nachtrag: Wurde von Benutzerin:Rita2008 doch gefunden, danke. --Emeritus (Diskussion) 18:01, 17. Dez. 2012 (CET)

Es gab keine Nordpolüberquerung[Bearbeiten]

Bei der von Hugo Eckener geleiteten Polarfahrt gab es keine Polüberquerung. Die nördlichste erreichte Position lag zwischen dem 82. und 83. Breitengrad (hier). Sollte nicht binnen einer Woche diese bisher unbelegte Behauptung durch belastbare Quellen nachgewiesen werden, entferne ich diese Aussage. Es fehlt übrigens bisher auch der Nachweis der Teilnahme von Koestler an dieser Polarfahrt überhaupt. --TK-lion (Diskussion) 12:40, 7. Nov. 2012 (CET)