Diskussion:Bonifazius Kiesewetter

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Liebe Löscher! Bevor Ihr euch wiederumb ans Löschtage- und Nachtwerk begebt - es gibt sie wirklich: die Unsinnspoesie. Ganz seriöse Grüße --Wst 00:43, 8. Nov 2005 (CET)

Textbeispiel[Quelltext bearbeiten]

Die poetologische Beschreibung der Form klingt um- und ist tatsächlich nur für poetologisch ausgebildete Fachpoeten verständlich. Damit sich auch unvoreingenommene Leser die Form vorstellen können, brauchen sie ein Textbeispiel. Das, welches ich eingesetzt habe, mag nicht das beste sein, aber ich kenne nur diese und (man höre und staune) keine andere Bonifatius-Kiesewetter-Strophe. Sie ist insofern untypisch, als sie nicht die sonst üblichen "feinen Leute" anpflaumt, sondern die verständnislose Entnazifizierungspraxis des CIA (wer will, findet mehr darüber in Ernst von Salomons Bestseller "Der Fragebogen" 1951, ISBN 3499104199)

Es muss ja nicht dieses Textbeispiel sein, aber wenn dieses schlecht ist, sollte ein anderes eingesetzt werden, der Anschaulichkeit zuliebe.--Fiege 01:47, 9. Nov 2005 (CET)

Kaum hatte ich diese Begründung geschrieben, hatte Benutzer:Webmaster@sgovd.org das wiedereingesetzte Textbeispiel schon wieder entfernt, offenkundig ohne meine Begründung zur Kenntnis zu nehmen. War das Wiki-like? Wogegen richtet sich sein Eifer? Gegen ein Beispiel überhaupt oder gegen dieses? Wenn ja, warum? (Kurz-Fragebogen).--Fiege 02:01, 9. Nov 2005 (CET)

Kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Deine Begründung kam nach der einmaligen(!) Entfernung von mir. (Siehe Versionshistorie. Nebenbei: Die Uhrzeiten des Systems gehen eine Stunde vor.) Den Text habe ich wieder eingesetzt und durch obige Informationen ergänzt, schau's dir bitte mal an. --webmaster@sgovd.org (Diskussion) 02:41, 9. Nov 2005 (CET)
Wie wäre es stattdessen mit einem Beispiel von den verlinkten Webseiten? Dort sollte sich doch sicher etwas passendes finden lassen. Ich kann das leider nicht beurteilen, da mir bisher lediglich die zweizeiligen "Moral-Sprüche" bekannt waren. --Zinnmann d 02:54, 9. Nov 2005 (CET)
Wenn dieses Textbeispiel tatsächlich in Ernst von Salomons "Der Fragebogen" zu finden ist, dann finde ich es eigentlich sogar besonders gut, weil die in Frage gestellte Relevanz weiter stützend.--84.144.171.20 13:54, 9. Nov 2005 (CET)
So wie ich den Artikel verstehe, war Bonifatius Kiesewetter vor allem für das willhelminische Preußen charakteristisch. Ich würde daher ein Beispiel aus dieser Zeit bevorzugen. --Zinnmann d 17:32, 9 November 2005 (CET)

Das von mir vorgeschlagene Textbeispiel habe ich aus dem Gedächtnis zitiert und kann als Quelle nur einen Kollegen (ungefähr Jahrgang 1913/1917) nennen, nicht aber Ernst von Salomon. Der hat zwar den Fragebogen als solchen ausführlich betrachtet. Sein Bestseller indes ist nicht die Quelle der zitierten Strophe. Darum muss ich den Quellenhinweis herausnehmen. Dass der schreibtüchtige Haudegen den schneidigen Bonifatius nicht gekannt habe, ist damit aber nicht gesagt.--Fiege 22:04, 9 November 2005 (CET)

Ich würde bekannteres und passenderes Beispiel vorziehen, z.B.:
Bonifatius Kiesewetter
war ein Schweinehund seit je.
Und so schiß er der Baronin
heimlich in das Portemonnaie.

Hin zu einem Bücherladen
lenkt sie ihren Schritt indes,
kaufte, da sie hochgebildet,
etwas sehr Ästhetisches.

Als die Dame zahlen wollte,
und sie zahlte stets in bar,
griff sie in die blanke Scheiße,
was ihr äußerst peinlich war.

Moral:

Ungern nimmt der Handelsmann
statt baren Geldes Scheiße an.
ist m.E. typischer... --84.142.6.136 12:54, 11. Nov 2005 (CET)

Das Beispiel "Fragebogen" zeigt die poetische Form, wie sie üblich ist. Der Inhalt ist in zweierlei Hinsicht untypisch. Erstens richtet sich derText statt wie sonst gegen "feine Leute" diesmal gegen die verständnislose Entnazifizierungspraxis nach 1945. Zweitens wird zwar ein schweinisches Wort geschrieben (wenn auch gleich dreimal), schweinische Sachen oder Taten werden dem Wiki-Leser nicht zugemutet.

Juristenwitz: In einem Strafprozeß hält der Staatsanwalt ein besonders langes Pädoyer. Der Richter bittet ihn, sich kurz zu fassen. Daraufhin kommt der Staatsanwalt schnell zum Schluss, den Antrag nuschelt er so schnell, dass der Richtet nachfragen muss: "Ja was denn nun: Zehn Jahre oder zehn Tage?" Staatsanwalt: "Stelle anheim."

In diesem Sinne!--Fiege 16:48, 11. Nov 2005 (CET)

Fiege an Rabe!: Due hast dem Beispiel für die kennzeichnende Form eine Einleitung vorangestellt, welche die Form nicht einhält und insofern die Erwartung der Leser an dieser Stelle enttäuscht. Im Gesamtablauf des Artikels folgt auf die kurze Definition der Abschnitt "Poetische Form" mit deren Beschreibung in poetologischer Fachsprache, also unanschaulich. Das Textbeispiel soll das bis hier abstrakte Bild anschaulich machen, darum sollte gleich (und eigentlich nur) ein Beispiel für die Zeilenfolge der gängigen Strophen folgen. Einleitung ist Zubehör, gewiss nützlich, gehört aber weiter nach hinten. Aber "Ich schieße keine Möwen tot ..." und stelle jetzt nichts mehr um.--Fiege 17:56, 11. Nov 2005 (CET)

Dritte Schlesische Dichterschule?[Quelltext bearbeiten]

Zu diesem mysteriösen Thema (sieha auch Schlesische Dichterschule, Zweite Schlesische Schule) findet Google nur zwei Stellen, eine davon in einem polnischen PDF mit folgender Literaturangabe:

Schwarz, Wolfgang: Die Dritte Schlesische Dichterschule (Aus einem Tagebuch 1991); in: GWr 1993, 99, S. 339-347.

Kann jemand damit was anfangen? --Rabe! 17:31, 9 November 2005 (CET)

Leider kann ich zur 3. Schlesischen Dichterschule nichts weiter beitragen - nur dass ich den Zusammenhang mit B.K. mal irgendwo gelesen habe. Da bin ich mir aber 100%sicher! Scheint aber ein selten gebrauchter Ausdruck zu sein - evtl wurde der Begriff auch mehr zur Charakterisierung B.K.s benutzt (eine fortgedachte 2. ?), als das er wirklich offiziell existiert? Oder doch? Ich weiß es leider nicht.Gruß besonders an Dich, lieber Rabe für Dein freundliches Mitstreiten - hat sich wohl gelohnt (Benutzer wie Fiege sollten wir alle uns warmhalten - Prädikat:enzyklopädisch wertvoll) --Marietta 04:32, 11 November 2005 (CET)

Gliederung[Quelltext bearbeiten]

Die Geflügelten Worte und das Text-Beispiel würde ich in der Gliederung untereinander setzen und mit den Abschnitten Betrachtung und Poetische Form zusammenfassen, die Geschichte sollte ganz nach oben, Film über die Literatur. --webmaster@sgovd.org (Diskussion) 23:09, 9. Nov 2005 (CET)

Was ist ein Jurist? Ein Jurist ist a. A. (anderer Ansicht). Fiege ist kein Jurist, trotzdem a. A.
Wer den Artikel aufschlägt, weiß doch nicht, sondern will erfahren, wovon die Rede ist. Die Definition steht voran, hat sehr kurz zu sein und fällt meist mehr abstrakt aus als anschaulich. Bei Gedicht-Formen gehören die Abschnitte "poetische Form" und "Inhalt" fast noch zur Definition und sollten ihr unmittelbar folgen. Aber auch die "poetische Form" wird in Fachwörtern abgefasst, und ihr sollte unverzüglich ein Textbeispiel folgen, damit der suchende Leser ein sinnliches Bild davon bekommt, wovon im Folgenden die Rede ist. Gleiches gilt auch für die Betrachtung zum Inhalt der besprochenen Form (Scherzgedicht lustig, Elegie besinnlich usw.).
Erst wenn Definition, Form (nebst Beispiel) und Inhalt klargestellt sind, haben Ausführungen zur Geschichte, zur Reception, zur Wertung, Sekundärliteratur u. dgl. überhaupt ein Subjekt.--Fiege 17:11, 11. Nov 2005 (CET)
Ich bin da wiederum a.A. In einer Enzyklopädie sollte doch am Anfang möglichst etwas über die Bedeutung des Themas stehen. Die Frage, warum soll ich den Artikel lesen, muss gleich zu Beginn beantwortet worden. Danach kann man sich um die Details kümmern. Bei Bonifatius halte ich die katalektischen Jamben, oder wie die heißen, für nicht besonders typisch. Das könnten locker auch Hexameter sein, das würde an der Bedeutung des Themas nichts ändern. Deshalb würde ich die eher an den Schluss setzen. Und die Ausführungen darüber, was Bonifatius für die Menschen bedeutet hat, an den Anfang. --Rabe! 17:44, 11. Nov 2005 (CET)
Fiege an Rabe!: Auch hier bin ich a.A. Im Gesamtablauf des Artikels folgen auf die kurze Definition die Abschnitte "Poetische Form" und "Poetischer Inhalt", denn Form und Inhalt sind eben die Merkmale, die ein poetisches Genre kennzeichnen. Die Form beschreibt man eindeutig in poetologischer Fachsprache, also unanschaulich. Das Textbeispiel soll das bis hier abstrakte Bild anschaulich machen, darum sollte gleich (und eigentlich nur) ein Beispiel für die Zeilenfolge der gängigen Strophen folgen. Von jetzt an weiß der Leser, wie Texte dieser Art aussehen, und kann formgerechte Beispiele von anderen unterscheiden. Aber "Ich schieße keine Möwen tot ..." und stelle jetzt nichts mehr um.--Fiege 17:56, 11. Nov 2005 (CET)

Verulkung des römischen Rechts:[Quelltext bearbeiten]

Heute wird gerne übersehen, daß Dyhrenfurth (er studierte Jura und war später Staatsanwalt) in seinen Versen auch das damals in weiten Teilen Deutschlands noch subsidiär geltende Römische Recht verulkt: Im Corpus iuris wird häufig zunächst ein Fall geschildert, dann kommen zu dem Fall bestimmte Lehrmeinungen damaliger Juristen, und dann folgt eine conclusio, eine Sentenz - ein Schlußsatz, der Allgemeingültigkeit beansprucht. Genauso auch bei Bonifazius: Zunächst wird der Fall geschildert ("... schiß er der Baronin heimlich in das Portemonnaie..."), und dann kommt -quasi als conclusio - die "Moral und praktische Nutzanwendung": "Nur ungern nimmt der Handelsmann...."

Neues von Bonifatius: Der Unterzeichner dieses Beitrags war vor einiger Zeit in Breslau und beschloß, das letzte Wohnquartier des "Alten Rübenschweins" zu besuchen: Elsässer Straße 8a. Am Ziele angekommen, mußte der Unterzeichner feststellen, daß die ganze Gegend offenbar im Rahmen des heute pflichtschuldigst politisch-korrekt als "Befreiung" zu titulierenden Dramas zerschossen und in den Sechzigerjahren mit Plattenbauten wieder bebaut wurde - nur das Kopfsteinpflaster der Straße erinnerte noch an Bonifatius' Zeiten. War es der genius loci, der dem Unterfertigten die folgenden Verse eingab?:

Bonifazius Kiesewetter hat einst im Plattenbau logiert,

wo er schon am zweiten Abend Frau Baronin coitiert.

Als die Frau Baronoin Ziegler sich in Lüsten stöhnend wand,

klopfte laut der Nachbar mit dem Besen an die Wand.

Moral und praktische Nutzanwendung:

Willst im Plattenbau Du fi****, Mußt Du den Lustschrei unterdrücken! --Automobilia8545 (Diskussion) 20:03, 20. Okt. 2016 (CEST)