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Diskussion:Frequenzumtastung

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Letzter Kommentar: vor 3 Monaten von Permissiveactionlink in Abschnitt Drahtlose Telegraphie ?


Orthogonale Frequenzen

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Woher stammt denn diese Formel: »Bei binärer FSK und einer Symboldauer von T sind die beiden Frequenzen dann orthogonal zueinander, wenn der Frequenzhub, mit n ganzzahlig und positiv, folgende Bedingung erfüllt:

«

Laut meiner Quelle (Jondral, "Nachrichtensysteme", 3.Auflage) müsste das so heißen:

Dass in diesem Buch anders definiert ist, habe ich dabei bereits beachtet. Dort ist das auch komplett hergeleitet (über den Kreuzkorrelationskoeffizienten der beiden Signale im Basisband).


sollte "digital" nicht besser durch "diskret" ersetzt werden, da es ja - wie im Text schon erwähnt - eben NICHT immer 2 mögliche zu codierende Zustände sind?

digital ist nicht binär

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Mit "digital" meint man schon gewöhnlich, das etwas (z.B. ein Signal) nur bestimmte Werte (Zustände) annehmen kann. Das können 2, 3 oder mehrere tausend sein. Binär ist ein Sonderfall, wenn es nur zwei digitale Zustände gibt. Der unterschied zwischen digital und diskret (so glaube ich) ist, das man mit "digital" z.B. ein amplituden- und zeitdiskretes Signal meint, also eins, das nur zu bestimmten Zeitpunkten bestimmte Werte annehmen kann. Digital ist also eine Signalart und Diskret nur eine Eigenschaft der zeitlichen oder wertmäßigen Abtastung.

Binär ist aber der Endzustand eines jedem Prozessors. Die kennen nur die beiden Zustände. Aber du hast Natürlich recht, der kann in jeder weiße Senden: -- Philleb 16:57, 9. Dez. 2010 (CET)Beantworten

Frequenzhub und Modulationsindex

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Die Definition des Frequenzhub ist verwirrend. In sämtlicher mir bekannter Literatur (auch im Kammeyer!) ist die als "alternativ" angegebene Variante der Standard. Also d_f=(f_max-f_min)/2, was auch konform mit der Definition des Frequenzhubs bei FM ist.

Die Definition des Modulationsindex ist genauso verwirrend, um nicht zu sagen falsch. In Anlehnung an FM, wo gilt Modulationsindex m=d_f/f_m, wäre die korrekte Definition für FSK m=2*d_f*T. Selbst wenn man die verwirrende Definition des Frequenzhubs im Artikel zugrundelegt, käme man nur auf m=d_f*T, niemals auf m=d_f*T/2.

Ich wäre sehr dafür, den Alleingang dieses deutschsprachigen Artikels zur FSK zu beenden und die verwendete Nomenklatur and den seit Jahrzehnten international eingebürgerten Standard anzupassen. Alles andere führt nur zur Verwirrung der Leser. (nicht signierter Beitrag von 88.73.228.188 (Diskussion) 23:14, 10. Jul 2010 (CEST))

nichtlinear??

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In der Einleitung wird behauptet, dass "Frequenzmodulation eine nichtlineare Modulation" wäre. Das halte ich für Unsinn und WP:TF. --Herbertweidner 00:23, 14. Feb. 2012 (CET)Beantworten

RCFSK

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Hat schon mal jemand etwas mit RCFSK zu tun gehabt? Es gibt von Witech Module, bei denen als Modulationsart eben RCFSK angegeben ist. Was muß ich mir darunter vorstellen? Fragt Harald Wehner (Diskussion) 08:53, 7. Mär. 2016 (CET)Beantworten

Drahtlose Telegraphie ?

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Mir ist völlig schleierhaft, warum die drahtlose Telegraphie hier als "Frequency Shift Keying" eingeordnet wird. Denn eine "Frequency Shift" findet dabei eindeutig nicht statt : der Träger wird lediglich im Rythmus der Morsezeichen ein- und ausgeschaltet. Bei perfekter Morsetelegrafie erfolgt das im Prinzip sogar mit einem Binärcode, sodass man die Morsetelegrafie eher unter BPSK (Binary Phase Shift Keying) einordnen könnte, aber da arbeitet der Sender ständig, denn der Binärstrom wird mit dem Träger gemischt ! Natürlich kann man Morsetelegrafie auch durch Modulation eines Trägers mit Tonfrequenz erzeugen, aber das ist Amplitudenmodulation, und erzeugt zwei Seitenbänder, was ziemlich Bandbreiten-ineffizient ist, sofern man nicht mit Einseitenbandtechnik (SSB) moduliert. FSK kenne ich eher aus der Fernschreibtechnik, wo im einfachsten Fall zwischen nur zwei Frequenzen umgeschaltet wird. Dabei ist der Sender aber die ganze Zeit eingeschaltet, anders als bei der Morsetelegrafie. Telegraphie ist nichts anderes als das Ein- und Ausschalten eines ansonsten unmodulierten Trägers. Modulationsart A1A. --Permissiveactionlink (Diskussion) 14:16, 23. Okt. 2025 (CEST)Beantworten

Sehe ich ähnlich. Dein Vorschlag wäre also, die Zeile "Die älteste Anwendung ist die drahtlose Telegraphie." zu löschen? Falls sich hier kein Argument gegen das Löschen findet, mach ruhig. Eingefügt wurde diese Behauptung im Jahr 2004 [1]. Damals war sich der/die Autor*in anscheinend selbst nicht sicher und hat das mit dem Wort "wohl" gekennzeichnet: "Die wohl älteste Anwendung ist die drahtlose Telegraphie". --Lexikorn (Diskussion) 23:59, 26. Okt. 2025 (CET)Beantworten
Ich habe Ihre Anregung aufgenommen und eine kleine Ergänzung im Beitrag hinzugefügt. Es würde mich freuen, wenn Sie damit einverstanden wären und das in dieser Form goutierten. ;-) --Permissiveactionlink (Diskussion) 19:54, 29. Okt. 2025 (CET)Beantworten
Danke! Ist eine Quellenangabe für das Telegrafie-System von Reginald Fessenden verfügbar? --Lexikorn (Diskussion) 22:57, 4. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Es gibt einen sehr umfangreichen englischsprachigen Wikipediabeitrag über Leben und Werk des kanadisch-amerikanischen Ingenieurs Reginald Fessenden, der aber zwangsläufig nicht auf alle Details eingehen kann, da Fessenden ca. 500 Patente hielt.
In dem englischsprachigen Wikipediabeitrag "Frequency Shift Keying" heißt es aber :
"In 1910, Reginald Fessenden invented a two-tone method of transmitting Morse code. Dots and dashes were replaced with different tones of equal length. The intent was to minimize transmission time.
Some early Continuous Wave (CW) transmitters employed an arc converter that could not be conveniently keyed. Instead of turning the arc on and off, the key slightly changed the transmitter frequency in a technique known as the compensation-wave method. The compensation-wave was not used at the receiver. Spark transmitters used for this method consumed a lot of bandwidth and caused interference, so it was discouraged by 1921."
Daran habe ich mich orientiert. Hört sich auch durchaus plausibel an. Dass bei dem Telegraphieverfahren mit zwei verschiedenen Tonhöhen dann die Zeichenelementabstände entfallen, ist sofort klar. Lediglich Zeichenabstände und Wortabstände müssen dabei erhalten bleiben. Also kein echtes 2-FSK, wo immer irgendein Ton übertragen wird. Perfekt wäre das Verfahren erst, wenn man für die Zeichenpause noch eine dritte Tonfrequenz nutzt. Für den Wortabstand könnte man dann für zwei Taktlängen zweimal einen Zeichenabstand senden. Das würde problemlos klappen (3-FSK). Mit einem vierten Ton ließe sich dann auch noch der Wortabstand kodieren und die Übertragungszeit noch spürbar optimieren. Das wäre dann ein quartärer Code mit den Zuständen 0,1,2 und 3 (bzw. 4-FSK). Anders als beim echten 2-FSK hat aber hier jedes übliche Morsezeichen eine Länge von mindestens zwei Baud (E,T,Zeichenpause schon integriert) bis zu sieben Baud, nicht konstant fünf Baud wie bei 2-FSK. Allerdings gibt es zusätzliche Wortabstände von 1 Baud (bei RTTY 5 Baud für das Leerzeichen !) --Permissiveactionlink (Diskussion) 10:36, 5. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Ergänzung zur Morsetelegraphie und zum "4-FSK-Morse" :
Wenn man einen deutschen Standardtext mit 10.000 Zeichen (darunter auch Ä, Ö, Ü, ẞ und die Leerstelle (das häufigste Zeichen im Deutschen mit 16,02%, gefolgt von E mit 14,35%)) mit Standardtelegraphie versendet, benötigt man dafür nach Norm 79.324 baud. Bei 60 Buchstaben pro Minute (60 Bpm = 600 Baud) wäre man mit der Übertragung 2 Stunden, 12 Minuten und 12,4 Sekunden beschäftigt.
Mit dem 4-FSK-Morsesystem sind es hingegen nur 30.944 baud. Eine (Zeit-) Ersparnis von beachtlichen 61% ! Bei identischer Baudrate wäre man jetzt schon nach 51 Minuten und 34,4 Sekunden fertig. Für die Auswertung ist dann aber ein Computer erforderlich, oder jemand mit perfektem Gehör.
Für die Zeichenhäufigkeiten wurden 31 Zeichen berücksichtigt, nicht jedoch Ziffern und Interpunktion bzw. Betriebszeichen, wobei ẞ genaugenommen ein Betriebszeichen ist : SZ mit waagerechten Strich darüber. Als einziger Buchstabe hat das ẞ (Didididadadidit) bei Morsetelegraphie 20 Baud Länge, bei 4-FSK 8 Baud. --Permissiveactionlink (Diskussion) 17:15, 5. Nov. 2025 (CET)Beantworten