Diskussion:Natriumphosphat

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Gefahrstoffkenzeichnung[Quelltext bearbeiten]

http://chemdat.merck.de/pls/pi03/web2.zoom_in?text=106578&screen=110&cid=xcsfs&pg=0&s=&lang=1

R34 und "C" für ätzend sind falsch, richtig ist R36/38 und "Xi" für reizend. Bitte künftig besser recherchieren bei VERLÄSSLICHEN DATENQUELLEN / HERSTELLERN. mfg --Drdoht 11:39, 25. Mär 2006 (CET) Lebenmittelzusatzstoff E339 & "ätzend" widersprechen sich per se!!!

>>Die Folge des Einsatzes in Waschmitteln<< .... ist falsch, in Waschmitteln wird kein Trinatriumphosphat, sondern Polyphosphate und Polysilicate eingesetzt.

  • Kennzeichnung: Unter [1] ist genau diese Kennzeichnung deklariert. Die unter "Chemdat.merck" angegebene Verbindung enthält noch 12 Kristallwasser, ist also "verdünnt". Darum hat sie ja auch eine andere CAS-Nummer. ( Bitte künftig besser recherchieren... )
  • " Lebenmittelzusatzstoff E339 & "ätzend" widersprechen sich per se!!! " Stimmt nicht. Lebensmittelzusatzstoffe können durchaus gefährlich sein. So sind Natriumhydroxid für Laugenbrezel, Natriumnitrit im Pökelsalz oder Natriumsulfit als Antioxidans zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe, aber deshalb nicht ungefährlich und schon gar nicht zum alleinigen Verzehr geeignet. Für die Verwendung solche Stoffe gelten weitergehende Bestimmungen.

Nicht alles was mit "Lebensmittel....." bezeichnet wird kann man Essen..... schockiert?? Gruss 213.196.139.122 13:39, 25. Mär 2006 (CET)

ok, mit den Lebensmittelzusatzstoffen, das kann stimmen. Wie der Name schon sagt: "als Zusatz und nicht zum alleinigen Verzehr".

Aber 12mol Kristallwasser haben noch nie die Einstufung einer Substanz geändert. Bei tox. Prüfungen wird auf Wirkstoff bezogen, d.h. Feuchtegehalte werden berücksichtigt. mfg --Drdoht 14:44, 25. Mär 2006 (CET)

http://www.surtec.com/!SiDa/german/SiDa134.pdf http://www.deitermann.de/pdf/sd/1603.PDF http://www.interlite.de/reiniger/downloads/Spuelmaschinen-Reiniger.pdf alle zitieren für die angegebene CAS-Nr. "reizend Xi" .... und damit ist "ätzend C" eben falsch. Q.E.D.

Nachtrag: die Lit.stelle [1] stammt von amerik. Sigma-Aldrich mit allen Tochtergesellschaften (u.a. Riedel de Haan). In Katalogen von 1995 - als Riedel noch nicht zu Aldrich gehörte, steht Xi, im Aldrich-Katalog dagegen schon immer C. Welch ein Glück, dass es den deutschen Merck noch gibt!

MERCK-INDEX schreibt zu 7601-54-9: na3o4p, crystallizes with 8-12 moles water. Does not lose the last mol of water even on moderate ignition. D.h. 7601-54-9 erfaßt einen undefinierten Wassergehalt im Triphosphat. 10101-89-0 bei der Fa. Merck beschreibt die Substanz als Dodecahydrat, d.h. mit 12 mol Kristallwasser im Triphosphat. Durch einen Schmelzpunkt von 75°C wird die Substanz Na3PO4 * 12 H2O charakterisiert.*allebücherzuklappejetzt*

Gewinnung und Darstellung[Quelltext bearbeiten]

>> 3 Na+ + PO43- Na3PO4 << d.i. doch kein Verfahren zur Darstellung, sondern eine Dissoziationsgleichung. Römpp's Chemielexikon schreibt dazu: Durch Eindampfen von genau 1 Mol Na2HPO4 und 1 Mol NaOH - hier auch kein Hinweis auf "ätzende Wirkung" mfg --Drdoht 15:18, 25. Mär 2006 (CET)

Verwendung[Quelltext bearbeiten]

Natriumphosphat wird nicht zur Enthärtung (Binden von Ca und Mg) eingesetzt, Wasser wird nämlich über Ionenaustauscher enthärtet. Natriumphosphat wird vielmehr zur inneren Passivierung der Eisenrohre verwendet. Es bildet sich oberflächlich schwerlösliches Eisenphosphat. Bitte diese Aspekte einarbeiten im Text - mfg --Drdoht 03:17, 28. Mär 2006 (CEST)

Sicherlich sind heute Ionenaustauschverfahren das Mittel der Wahl. Trotzdem wird/wurde Trinatriumphosphat als Fällmittel zur Wasserenthärtung verwendet. Siehe bespielsweise: Ost-Rassow, Lehrbuch der chemischen Technologie, 26. Auflage, Seite 216. -- Thomas 08:49, 28. Mär 2006 (CEST)

Klasse, Buch von 1953 aus Leipzig - dann hätten wir hier den technischen Stand von vor über 50 Jahren aus der sowjetischen Besatzungszone dokumentiert. Macht weiter so!! Mit Tempo 30 vorwärts und alles zurück in die Steinzeit. Konsequenterweise hatte man damals ja nichts am Phosphateintrag in Abwässer zu bemängeln? --Drdoht 11:45, 28. Mär 2006 (CEST)

Ändert nichts an der Tatsache, dass die Konditonierung von Brauchwässern mit phosphorhaltigen Zusatzstoffen auch heute noch kostengünstiger sein kann. Kesselspeisewässer, Kühlwässer und Wärmeträger (Fernwärmenetze) werden im Allgemeinen im Kreis gefahren, dementsprechend gering ist die benötigte Menge an Zusatzstoffen. Um die Relationen aufzuzeigen : Für die Mitte der 1970er errechnete der Ausschuss Phosphate und Wasser (Gesellschaft deutscher Chemiker) für die Bundesrepublik einen Verbrauch an phosphorhaltigen Zusatzstoffen für die Wasserkonditionierung von 500 t P/a für den privaten und von 1800 t P/a für den industriellen Bereich. Gegenüber den 76000 t P/a die als Nahrungsmittel konsumiert werden, eher ein Klacks. Vergleichbar mit den geschätzten staubförmigen Emissionen von 3000 tP/a aus feststoffbefeuerten Kleinfeuerungsanlagen. -- Thomas 19:59, 26. Apr 2006 (CEST)

Verbot in der Schweiz[Quelltext bearbeiten]

Dieser Abschnitt scheint falsch zu sein in der Schweiz ist dieses Zeug sowohl als Lebensmittelzusatzstoff als auch in der Wasseraufbereitung zugelassen. Siehe: http://www.admin.ch/ch/d/sr/8/817.022.31.de.pdf (nicht signierter Beitrag von 92.107.232.186 (Diskussion) 16:20, 16. Aug. 2011 (CEST))

Das von Dir verlinkte Dokument bezieht sich auf den Einsatz in Lebensmitteln. Das Verbot meint m.E. den Einsatz als Zusatz in Waschmitteln. Gruß --Cvf-psDisk+/− 18:33, 16. Aug. 2011 (CEST)
Soviel ich weiss ist der Einsatz von Phosphaten in Textilwaschmitteln in der Schweiz verboten, in Maschinen-Geschirrspülmitteln allerdins gilt dieses Verbot nicht. Leider habe ich dazu keine Quellen griffbereit. Ich schaue mal ob ich was nachreichen kann. Gruss kuhnmic 08:02, 19. Aug. 2011 (CEST)

S-Sätze[Quelltext bearbeiten]

Bei Sigma-Aldrich habe ich folgende S-Sätze gefunden: S 26-36/37/39-45. Das hätte ich auch eingetragen, hätte das nicht den Fehler "Fehlerhafter S-Satz" produziert. Wo liegt das Problem? Gruss kuhnmic 08:39, 17. Feb. 2012 (CET)

Trinatriumphosphat als Konditionierungsmittel im Betrieb von Dampfkesseln[Quelltext bearbeiten]

Die Dosierung von Trinatriumphosphat in den Speisewasserbehälter wäre nicht sehr vorteilhaft. Zumindest sofern Überhitzer vorhanden sind, die mittels Einspritzkühlung (Speisewasser) temperaturgeregelt werden. In diesem Falle würde nämlich Trinatriumphosphat über die Einspritzkühler in die Überhitzerrohre gelangen und dort Korrosionen verursachen. Selbiges gilt für Natronlauge. Aus diesem Grund werden sowohl Trinatriumphosphat als auch Natronlauge erst hinter dem Abgang der Einspritzwasserleitung in die Speisewasserleitung dosiert. (nicht signierter Beitrag von Phips243 (Diskussion | Beiträge) 17:04, 11. Sep. 2013 (CEST))