Diskussion:Sender-Empfänger-Modell

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Kommunikationspsychologie [Bearbeiten]In der Kommunikationspsychologie (Watzlawick) und in der Gruppendynamik wird das Modell zunehmend erweitert und verfeinert. Das Vier-Seiten-Modell (1981) von Friedemann Schulz von Thun ist eine bedeutende Modellvariante und beruht auf der Annahme, dass Nachrichten sowohl von Sender als auch von Empfänger nach den vier Seiten Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell interpretiert werden können.

Der Sender hat eine Idee und will diese mitteilen und damit etwas erreichen. Aber zwischen Sender und Empfänger lauern viele Kommunikationsstörungen:

„gedacht” ist nicht gesagt… „gesagt” ist nicht gehört… „gehört” ist nicht verstanden… „verstanden” ist nicht gewollt… „gewollt” ist nicht gekonnt… „gekonnt und gewollt” ist nicht getan… „getan” ist nicht beibehalten… (in anl. Konrad Lorenz (1903-1989), österreichischer Verhaltensforscher, 1973 Nobelpreis) Störungen können auch bei der Kodierung und bei der Dekodierung auftreten: unterschiedliche Sprache und Übersetzungsfehler, Mehrdeutigkeit, kulturelle Unterschiede, mangelnde Aufmerksamkeit, eingegrenzte Wahrnehmung, Selektion begrenzter Merkmale, etc. Auf dem Übertragungsweg entstehen weitere Störungen: verfälschende oder verfremdende Stille Post, übertönender Lärm, unterschiedliche Wahrnehmungskanäle und andere Filter- oder Veränderungseinflüsse. Deshalb ist es wichtig, dass der Empfänger eine Rückmeldung (Feedback) an den Sender gibt, wieweit er die Botschaft verstanden hat und was er damit zu tun gedenkt und welche Bedingung er daran knüpft oder welche Unterstützung er dafür braucht.

Nachrichtentechnik [Bearbeiten] Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Dieses Kommunikationsmodell deckt sich mit dem Konzept der Kommunikation, wie es in der Nachrichtentechnik und der klassischen Informationstheorie verwendet wird. Es reicht jedoch in anderen Bereichen, vor allem der verbalen menschlichen Kommunikation nicht aus: So kann zum Beispiel das Ausbleiben einer Nachricht eine Information übertragen, oder es werden Informationen empfangen, ohne dass es einen wirklichen Sender gibt, wie zum Beispiel bei einer Physikalischen Messung.

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Abrufstatistik (ohne Benutzername signierter Beitrag von 84.175.219.253 (Diskussion)) Der Pfeil zurück mit "codiertem Feedback" hat doch eigentlich in dem Modell noch gar nichts zu suchen, oder? Über feedback reden Shannon und Weaver doch gar nicht, oder? - Mike@experimentelles.org 16:54, 29. Dez 2005 (CET)

@Mike - genauso ist es, der Artikel ist so unpräzise und die Abbildung totaler Quark :|

@Mike: Du hast vollkommen Recht, das Modell ist Mist. Per Definition geht das Sender-Empfänger Modell davon aus, dass die gesendete Nachricht 1:1 so ankommt, rezipiert und entschlüsselt wird, wie sie vom Sender beabsichtigt wurde. Dass es Störungen auf dem Transmissionsweg gibt, bzw. dass der Empfänger aktiv wird und Feedback gibt, ist hier eigentlich noch nicht vorgesehen, das kommt erst mit anderen Theorien...

Außerdem: Wieso gibt es bei der physikalischen Messung keinen Sender? Gerade mit Blick auf die Quantenmechanik (Kopenhagener Interpretation) ist dieser Hinweis irreführend, weil jede Messung die Quelle verändert.

Es geht in diesem Artikel nicht um physikalische Messung, sondern um ein Kommunikationsmodell, und zwar eines, das von Shannon und Weaver zwar inspiriert ist, aber nur inspiriert. Stuart Hall hat bereits 1973 ein gegenüber dem Sender-Epfänger-Modell weitaus differenzierteres Modell vorgelegt, das als Encoding/Decoding Modell bezeichnet wird und Medienkommunikation als Prozess und nicht als Ereigniskette (Sendung, Störung, Empfang) zu beschreiben versucht. Bei der Analyse von Medienkommunikation müssen die auf Seiten der Produzenten wie Rezipienten relevanten Sinnstrukturen genauso mit berücksichtigt werden, wie die jeweiligen Strukturen des Mediensystems, in dem die Kommunikation stattfindet, also institutionelle Strukturen, Praktiken, technische Infrastruktur. Genaueres zu diesem Modell z.B. bei Andreas Hepp: cultural Studies und Medienanalyse. Eine Einführung.Westdeutscher Verlag, Opladen / Wiesbaden, 1999, S. 110ff.

Wenn es in diesem Artikel nicht um das Modell von Shannon, der schon das Rauschen (noise) einführte, und Weaver geht, fehlt dazu ein Abschnitt bzw. ein eigener Artikel.
Weaver redet zwar durchaus von Rückkopplungen, aber nimmt sie nicht in seine Erweiterung von Shannons Modell auf. Stattdessen fügt er auf nicht unbedingt nachvollziehbare Weise das semantische Rauschen und den semantischen Empfänger (receiver) ein und fügt den entsprechenden bereits exisiterenden Teilen ein technisch (engineering) voran, um (letztlich erfolglos) das Modell auch auf die menschliche Kommunikation anwendbar zu machen. Christoph Päper 21:03, 2. Mai 2007 (CEST)

Psycho-Teil ist erledigt. Gruss, --Markus Bärlocher 17:56, 29. Mai 2007 (CEST)

Stuart Hall oder Shannon/Weaver ?[Quelltext bearbeiten]

Hallo. Lässt sich im Rahmen dieser Diskussion klären, wer nun der Begründer des Sender-Empfänger-Modells ist? Wenn Hall es weiterentwickelt bzw. mit seinem Kodieren/Dekodiren-Ansatz das S-E-Modell kritisiert hat, dann sollte meiner Meinung nach nicht in der Einleitung stehen, dass Hall es entwickelt hat. Außerdem Steht im Artikel "Stuart Hall", dass er das S-E-M kritisierte und sein Kodieren/Dekodieren-Modell entgegengestellt hat. Viele Grüße. Christian

  • Full ACK, Christian. Meiner Meinung nach ist das auch ziemlicher Käse, denn das Modell stammt nun mal von Shannon und Weaver und hat mit dem Artikel echt nicht viel zu tun...

Hallo, die Modelle von Stuart Hall und und Shannon/Weaver lassen sich nicht in eine Schublade stecken, da ihnen ein jeweils anderer Informationsbegriff zu Grunde liegt. Während Shannon/Weaver einen physikalischen Informationsbegriff verwenden, welcher sich allein auf phyikalische Energien und deren Übertragung bezieht, stützt sich Hall auf einen semiotischen Informationsbegriff, der physikalische Energien gar nicht berücksichtigt und stattdessen die von soziokulturellen Kontexten abhängige, unterschiedliche Konnonation sprachlicher Zeichen problematisiert. (nicht signierter Beitrag von 109.91.146.184 (Diskussion) 19:22, 30. Aug. 2013 (CEST))

Hallo, ich schreibe im Rahmen meiner Diplomarbeit am Rande auch über dieses Modell und habe etwas recherchiert. Nach meiner Erkenntnis stammt das Modell von David K. Berlo (*1929) und zwar aus dem Jahr 1960, Buch "The Communication Process". Er beschreibt das Modell verbal, verwendet aber genau die Begrifft "message", "encoder", "channel" / "medium" und "receiver". Autoren von Management Büchern beziehen sich teils auf Berlo, teils auf Stuart. Ursprünglich entwickelt hat Stuart das Modell jedoch nicht, seine Bücher entstanden nach denen Berlos.

Interessant ist, dass Berlo ein Schüler Schramms war. Wilbur Schramm wiederum (1907 – 1987) gilt als Begründer der Kommunikationsstudien, da er als erster ein Forschungsinstitut für Kommunikation nämlich an der University of Iowa etablierte. In gleichem Maße wie um die Forschung, bemühte er sich jedoch auch um die Lehre und bildete Studenten, wie Berlo, an verschiedenen Universitäten der USA und im Ausland aus. (www.bookrags.com). Also reicht das alles schon etwas weiter zurück.

Viele Grüße, Johanna

Bildtausch[Quelltext bearbeiten]

Das Bild ist in Anlehnung an die beiden Quellen des Abschnitts der Modellbeschreibung entstanden und trifft die Elemente des S-E-Modell deutlich treffender als das Bild zuvor, was auch nett war, aber eben nicht so präzise. --Marianne 21:24, 26. Jul. 2016 (CEST)

Die Wartungsbausteine[Quelltext bearbeiten]

entferne ich, da sie keine Grundlage mehr haben. Soweit möglich, wurden die Anregungen der Disk. umgesetzt und betreffende Aussagen mit Quellen belegt und überarbeitet. --Marianne 20:30, 29. Jul. 2016 (CEST)