Diskussion:Stretto

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Guten Tag,

as teacher of fugue in the Estonian Academy of Music, I would advise to add to the article "Engführung" (stretto) a detail: the accumulation of theme entrances is a necessary condition, but not a sufficient one for stretto. If it was sufficient, you could not distinguish a canonical sequential episode, using fragments of the theme, from the stretto. However, there is an important difference: the stretto requires that whatever number (2, 3, 4) of voices participates in it, the last one must be a full presentation of the theme (while those that precede can interrupt it and move freely, at the very moment of the next entrance)

Thank you, Mart Siimer, Tallinn

Begriffsunterscheidung[Bearbeiten]

Hallo, ich halte es in diesem Fall mit Meyers Lexikon online: Es bringt zuerst diese Bedeutung: ...Bezeichnung für den im Tempo beschleunigten Schlussabschnitt eines Aktfinales in der Oper des 18./19. Jahrhunderts;Schlusssteigerung eines Musikstücks ... und erst anschließend die Bedeutung in der Fugentheorie im Sinne von Engführung. Die erste Bedeutung scheint mir in der Musikwelt häufiger und gewichtiger zu sein. --Metzner 22:02, 16. Aug. 2008 (CEST)

Metzner hat völlig recht. Die Bedeutung als Fugen-Engführung ist nicht einmal allen Musikern geläufig, in erster Linie bedeutet das Wort "gedrängt, drängend", nämlich beschleunigend, und so taucht es als Vortragsbezeichnung in vielen romantischen Stücken auf (s. z.B. Chopins Prélude op. 28/4). Das Fugen-Stretto an erster Stelle zu nennen und die geläufigere Anwendung nur so nebenbei, ist verbesserungsbedürftig. -- Haenfling 20:04, 28. Mär. 2009 (CET)

Schön. Und warum versteckt sich all die Gelehrsamkeit auf der Diskussionsseite und verbessert den Artikel nicht entsprechend? Ich habe von dem Thema keinen Dunst, habe allerdings auch nicht die Infos gefunden, die ich mir von dem Artikel erhoffte. Prekario 15:58, 9. Jun. 2009 (CEST)

Mattheson bringt in seinem Vollkommenen Capellmeister (Hamburg, 1739) eine zwar nicht mit Engführung benannte, aber durch Notenbeispiele belegte Veranschaulichung des Begriffes. Zitat: "Gewöhnliche Weise den Gefährten beym Anfange einer Fuge einzuführen." (folgt Notenbeispiel)... "Mit anständiger Freiheit in der Mitte einer Fuge". (folgt Notenbeispiel). Siehe Der Vollkommene Capellmeister III. Th. Zwanzigtzes Capitel Von einfachen Fugen, S. 377 unten (Originalausgabe, Faksimile Kassel, 1954). (nicht signierter Beitrag von 79.219.228.222 (Diskussion) 22:37, 26. Okt. 2010 (CEST))