Diskussion:Wildcard (Sport)

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Wo ist der Unterschied zum Freilos? Der Begriff wird m.E. sowohl im Turnier als auch in Bezug auf die Qualifikation verwendet.

-- TH 128.176.242.21 20:03, 11. Nov. 2007 (CET)


Eine Wildcard wird einem Sportler oder einem Team zugestanden, welche die sportliche Vorraussetzung überhaupt an diesem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen nicht erreicht hat. je nach Sportart und Wettebewerbsrahmen kann der Veranstalter verschiedne Gründe haben, damit die Zugangsbedingungen umgehen - sei es, um ein aufstrebendes Talent aus dem Heimatverein zu fördern, einem lange verletzen, und deshalb sportlich nicht qualifizierten Ausnahme Spieler ein Hintertürchen zu öffnen, oder um einen Publikums-Liebling für das Turnier zu gewinnen, und so auf höhere Werbe-Einnahmen hoffen lässt. Gerade im Tennis sind solche Wildcards gang und gäbe. Die nach der Messer-Attakte eines Irren Steffi Graf-"Fan" wiedergenesesne Monica Seles erhielt für alle grösseren Turniere Wildcards, so daß ihr der mühsame Weg, sich über gering dotierte Qualifiaktionsturniere wieder an die Weltspitze herankämpfen zu müssen, erspart blieb. Boris Becker erhielt für sein "Wohnzimmer", das Tennis-turnier von Wimbledon, eine Wildcard, als er sich wegen einer sportlichen Krise nicht routinemässig für dieses GRand-Slam Turnier qualifizieren konnte. Ebenso erhielt Björn Borg, der über 10 Jahre nach seinem Kariere-Ende aus Geldmangel noch einmal den Tennisschläger in die Hand nahm, eine solche Wildcard, was zu einem regen Publikumsinteresse führte. Auch Martine Navratilova durfte auf diesem Wege Abschied von ihrem Publikum nehmen, als sie nach ihrem offiziellen Kariere-Ende noch eine "Abschieds-Tour" über die grossen Turnierplätze der Welt machte. Obwohl sie aufgrund ihrer mangels Spielpraxis schlechten Weltranglisten-Qualifizierung eigentlich auf den kleinen Neben-plätzen hätte spielen "müssen", trat sie immer auf dem stets vollbesetzten Centre Court an.

Im europäischen Club-Fussball fördert der Veranstalter, die UEFA, das "Fairplay", indem insgesamt drei Mannschaften, welche sich über eine ganze Saison vorbildlich verhalten haben (wenige gelbe/rote Karten, Fanverahalten, Respekt vor dem Ggner, und andere Gründe), sich aber nicht auf sportlichem Wege für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren konnten jeweils einen Startplatz in der ersten Qualifikationsrunde zum UEFA-Pokal (neu: Europa League) Hierzu gibt es einen speziellen Frangekatalog, nach dem die Schiedsrichter die Vereine bezüglich ihrer Fairness bewerten. Dadurch ist es jedem Team möglich, sich gezielt für eine dieser Wildcards empfehlen zu können.

Ein Freilos ensteht meist in einem KO-Wettbewerb: dieser kann nur mit einer Anzahl Teilnehmer in einer 2er-Potenz (2,4,8,16,32,64,128,256,...) "Sauber" durchgeführt werden. Stehen zB aber nur 60 Teilnehmer zur Verfügung so werden 4 Freilose in die Lostrommel gegeben, um ein 64er-Feld zu haben, und dieses dann zulosen zu können. Im Allgemeinen wird dabei auf eine Zulosung "Freilos-Freilos", welche zu einem erneuten Freilos in der nächstfolgenden Runde führen würde, verzichtet.

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