Dixieland

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Dieser Artikel erläutert die Bezeichnung für die Südstaaten der USA. Zur Musikrichtung siehe Dixieland (Jazz).
Die Südstaaten nach der Definition des United States Census Bureau

Dixieland oder kurz Dixie ist ein gebräuchliches Synonym für die Südstaaten der USA. Im engeren Sinn bezieht sich der Spitzname Dixieland – ebenso wie die Bezeichnung Südstaaten – auf jene elf Bundesstaaten, die im Jahr 1861 Mitglieder der Konföderierten Staaten von Amerika wurden: South Carolina, Mississippi, Georgia, Louisiana, Florida, Alabama, Texas, Virginia, Arkansas, North Carolina und Tennessee (geordnet nach der Reihenfolge des Beitritts).

Populär wurde der Begriff durch die Hymne Dixie „(I wish I was in Dixie“).[1]

Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Ursprung des Namens gibt es unterschiedliche Theorien:

  • In einem Teil Louisianas wurde Französisch gesprochen und die Citizens’ Bank of Louisiana gab Zehndollarnoten heraus, die aufgrund ihrer Werthaltigkeit besonders begehrt waren. Auf der Rückseite war das französische Zahlwort dix (zehn) gedruckt.[2] Die Noten wurden unter dem Begriff Dixies bekannt.
  • Die Grenzlinie zwischen Pennsylvania und Maryland war von den Landvermessern Charles Mason und Jeremiah Dixon vermessen worden und wird deshalb Mason-Dixon-Linie genannt. Sie galt als Trennlinie zwischen den amerikanischen Staaten: Südlich war die Sklaverei weiter verbreitet als in den nördlichen Bundesstaaten, in beiden Regionen aber bis 1863 bzw. 1865 erlaubt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Dixieland – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Bill Bryson: Made in America. An Informal History of the English Language in the United States. Black Swan, London 1998, ISBN 0-552-99805-2, S. 81.
  2. Vgl. Bild unter Louisiana Digital Library.