Dominic Johnson (Journalist)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dominic Johnson (* 1966) ist ein britischer Journalist, der seit 1990 intensiv afrikanische Länder bereist und über deren politische Entwicklung, die Geschichte und die Krisen der letzten Jahrzehnte in diesen Gebieten schreibt.

Leben[Bearbeiten]

Johnson arbeitet seit 1990 in der Redaktion der Berliner Tageszeitung taz. Seit 2011 ist er Auslandschef der Zeitung. Zu seinen Veröffentlichungen gehören mehrere Bücher und eine große Zahl von Zeitungsartikeln sowie Beiträge für die Vierteljahreszeitschrift Regards Croisés des Pole Institute, eines Forschungsinstituts in Goma in der Demokratischen Republik Kongo nahe der Grenze zu Ruanda. Auf der Website der taz betreibt er einen Blog unter dem Titel Kongo-Echo.

Buchveröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Afrika vor dem großen Sprung. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2011, ISBN 978-3-8031-2656-6.[1]
  • Kongo. Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens. Brandes und Apsel Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-86099-743-7.
  • Abschied von der Insel? Großbritannien im Wandel. Dietz, Bonn 1997, ISBN 3-8012-3077-5.
  • Mit Willi Germund: Wie ein Floss in der Nacht: Afrikas Suche nach der Zukunft. Dietz, Bonn 1996, ISBN 3-8012-3070-8.

Johnson war beteiligt an der Redaktion der Broschüre Guerillas im Nebel: Wie Kongolesen den Krieg gegen die ruandische FDLR-Milizen im Osten der Demokratischen Republik Kongo erleben und was Deutschland damit zu tun hat.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die neue Afrika-Literatur. In: FAZ. 18. Juli 2011, S. 24.
  2. Hrsg.: Pole Institute Goma, Demokratische Republik Kongo / Evangelischer Entwicklungsdienst, 2010. (online)