Donauparkstadion

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Donauparkstadion
Die Haupttribüne im Donauparkstadion im Sommer 2006
Die Haupttribüne im Donauparkstadion im Sommer 2006
Frühere Namen

Tabak-Sportplatz (1935–1997)

Daten
Ort Straßerau 3
OsterreichÖsterreich 4020 Linz, Österreich
Koordinaten 48° 18′ 58,9″ N, 14° 17′ 55,9″ OKoordinaten: 48° 18′ 58,9″ N, 14° 17′ 55,9″ O
Baubeginn 1935
16. September 2021 (Umbau)
Eröffnung 1935
Sommer 2023 (geplant)
Renovierungen 1953, 1993, 2021–2023 (geplant)
Oberfläche Naturrasen
Architekt Margula & Mauch Architects ZT GmbH
Kapazität 2000 Plätze (vor dem Umbau)
5000 Plätze (nach dem Umbau)
Heimspielbetrieb
Lage
Donauparkstadion (Oberösterreich)

Das Donauparkstadion ist ein im Umbau befindliches Fußballstadion im Hafenviertel des Stadtteils Lustenau der drittgrößten österreichischen Stadt Linz im Bundesland Oberösterreich. Es liegt am nordöstlichen Ende der südlichen Linzer Donaupromenade, dem Donaupark, nach dem es benannt ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1935 wurde der Tabak-Sportplatz am Standort Donaupark errichtet und der SV Austria Tabak trug hier seine Heimspiele aus. 1953 wurde der Fußballplatz im Rahmen eines Umbaus um 90° gedreht und das Stadion renoviert. Die letzten größeren Investitionen wurden 1993 getätigt, als eine neue Stehplatztribüne gebaut und eine Flutlichtanlage errichtet wurde. Am 1. August 1997 wurde es nach der Fusion vom SV Austria Tabak und dem FC Linz in Donauparkstadion umbenannt. Es hatte 2000 Plätze, wovon etwa 400 Sitzplätze waren.[1] Bis zum Aufstieg des FC Blau-Weiß Linz in die Erste Liga im Jahr 2011 diente das Donauparkstadion als Heimspielstätte. Seitdem wurde es als Trainingsanlage für die erste Mannschaft sowie als Spielstätte für die Amateurmannschaft des Vereins genutzt.

Der FC Blau-Weiß Linz wird vom Linzer Stadion in das Donauparkstadion zurückkehren. Der LASK erhält, nach dem Aus für den Stadionneubau, das alleinige Verfügungsrecht für das Linzer Stadion und gewährt Blau-Weiß eine dreijährige Übergangsfrist. Vor dem Umzug wird das Stadion im Donaupark renoviert werden. Die Anlage am Ufer der Donau soll in Nord-Süd-Richtung gedreht werden und so parallel zur neuen Eisenbahnbrücke ausgerichtet werden. Neben dem Donauparkstadion soll ein Möbelhaus gebaut werden. Beide Projekte sollen miteinander verknüpft werden. Das Land Oberösterreich wird das Projekt finanziell unterstützen, allerdings gedeckelt auf einen Beitrag von drei Mio. Euro.[2] Es trat aber schon mit Präsentation der Pläne eine Explosion der Kosten von ursprünglich neun Mio. auf über 27 Mio. Euro ein, was das Stadion zum teuersten Stadion pro Sitzplatz machen wird.[3] Mitte Januar 2021 stimmte der Finanzausschuss der Stadt mit großer Mehrheit für das Bauvorhaben mit dem Stadionumbau und der Errichtung des Möbelhauses von XXXLutz. Neben den Partien der ersten Männermannschaft von Blau-Weiß sollen auch Spiele der U20 und der U21 sowie der Frauenmannschaft des Clubs in der neuen Fußballarena möglich sein.[4] Das Bauunternehmen Granit GmbH aus Graz erhielt im Juli 2021 den Auftrag als Totalunternehmer zur Ausführung der Bauarbeiten. Im ersten Quartal 2022 ist die Fundierung geplant. Die Arbeiten sollen im Sommer 2023 zur neuen Saison abgeschlossen werden.[5] Am 16. September 2021 wurde der symbolische Spatenstich für den Umbau mit 5000 Plätzen ausgeführt.[6] Der Bauherr ist die Donauparkstadion Linz Errichtungs- und Verwaltungs GmbH & Co KG. Für die gesamte Projektleitung ist die Immobilien Linz GmbH & Co KG Projektmanagement verantwortlich. Der Entwurf stammt von der Margula & Mauch Architects ZT GmbH.[7] Die Kosten lagen zu diesem Zeitpunkt bei 29,85 Mio. Euro, was einen Preis von 5980 Euro pro Zuschauerplatz bedeutet.[8]

In der Umbauphase des Donauparkstadions trägt der FC Blau-Weiß Linz seine Heimspiele im Hofmann Personal Stadion, der sanierten Verbandsanlage des OÖFV mit 2500 Plätzen, aus.[9][10]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individualverkehr

Das Stadion liegt an der Straßerau, die über die Anschlussstelle Hafenstraße der Mühlkreis Autobahn und die Hafenstraße anfahrbar ist.

Öffentlicher Verkehr

Die dem Stadion am nächsten liegenden Bushaltestellen sind Petzoldstraße und Schlachthof der Linie 27 der Linz Linien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Donauparkstadion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen über das Donauparkstadion. In: donauparkstadion.at. Abgerufen am 1. Februar 2022.
  2. @1@2Vorlage:Toter Link/www.stadionwelt.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Donauparkstadion in Linz wird gedreht)
  3. Nora Heindl: Neues Donauparkstadion: Baustart 2022, Kritik an den Projektkosten. In: tips.at. Tips, 20. Juli 2021, abgerufen am 1. Februar 2022.
  4. Nora Heindl: Große Mehrheit fürs Bauvorhaben Donauparkstadion-Möbellager – Gegenwind von den Neos. In: tips.at. Tips, 12. Januar 2021, abgerufen am 1. Februar 2022.
  5. Auftrag für Bau des Donauparkstadions vergeben. In: linz.at. Stadt Linz, 21. Juli 2021, abgerufen am 1. Februar 2022.
  6. Ankick: Neues Donauparkstadion geht in Bau. In: linz.at. Stadt Linz, 17. September 2021, abgerufen am 1. Februar 2022.
  7. Baustart Donaupark Stadion (-Neu) – FC Blau-Weiß Linz. (Webvideo) In: youtube.com. FC Blau-Weiß Linz, 16. September 2021, abgerufen am 1. Februar 2022.
  8. Teuerstes Stadionprojekt Österreichs? Heute symbolischer Spatenstich für das Donauparkstadion. In: linza.at. 16. September 2021, abgerufen am 1. Februar 2022.
  9. Stadion. In: blauweiss-linz.at. FC Blau-Weiß Linz, abgerufen am 1. Februar 2022.
  10. Hofmann Personal Stadion – Linz. In: europlan-online.de. Abgerufen am 1. Februar 2022.